Nach Hawel-Wechsel: Tim Schönhals verstärkt Rheinlandliga-Kader

Andernachs Trainer Kim Kossmann hat nach dem überraschenden Abgang von Jan Hawel (Mülheim-Kärlich) schnellen Ersatz gefunden. Und der kommt, getreu dem „Andernacher Weg“, aus der eigenen Jugend. Tim Schönhals wird den Rheinlandliga-Kader der Bäckerjungen in der Saison 2021/22 verstärken.

„Wir verfolgen Tim’s Entwicklung schon seit einiger Zeit und trauen ihm viel zu“, sagt Kossmann. „Er ist ein ehrgeiziger Junge, der weiß, wo das Tor steht und auch charakterlich perfekt zu uns passt.“ Seine Torgefährlichkeit zeigte Schönhals bereits in der B-Junioren-Regionalliga, in der er in der vergangenen Spielzeit in 17 Spielen 14 Mal traf. Für die A-Junioren erzielte er in der aktuellen Saison bis zum Abbruch fünf Treffer in sechs Ligaspielen.

Tim Schönhals

Andernachs Juniorenleiter Salvatore Nizza kennt den Offensivspieler gut. In der B-Junioren-Regionalliga war er selbst Schönhals‘ Trainer. „Er ist ein fantastischer Junge, mit dem Kopf an der richtigen Stelle und Eltern, die genau wissen, wie sie ihn einnorden“, sagt Nizza. „Wir wünschen ihm, dass er ganz viel von den erfahrenen Jungs lernt und die Rheinlandliga rockt.“

Schönhals ist erst 17 Jahre alt, könnte als 2003er-Jahrgang noch ein weiteres Jahr für die A-Junioren spielen. Umso größer ist die Freude bei Nizza, dass Kossmann das Talent jetzt schon in den Seniorenbereich beruft. „Dass er Tim das Vertrauen gibt, macht uns unheimlich stolz“, sagt Nizza. „Das zeigt, welch hohe Qualität wir in der Jugendarbeit leisten.“

Ähnlich glücklich ist natürlich auch der Frühberufene. „Ich habe zwei Jahre auf diesen Moment hingearbeitet und bin einfach glücklich, ab der neuen Saison Teil der ersten Mannschaft zu sein“, sagt Schönhals.




Wechsel in die Oberliga: Jan Hawel verlässt die SG 99

Ein Andernacher Urgestein verlässt den Verein. Nach sieben Jahren wechselt Jan Hawel zur Saison 2021/22 zum Oberligisten SG 2000 Mülheim-Kärlich. Seit 2014 spielte  der Mittelstürmer für die SG 99 und hatte in seiner ersten Saison maßgeblichen Anteil am Aufstieg aus der Bezirksliga. In den darauffolgenden sechs Rheinlandliga-Spielzeiten traf Hawel insgesamt 75 Mal für die Andernacher.

„Ich blicke mit Stolz auf die letzten sieben Jahre bei der SG 99 zurück, in denen ich mit einem großartigen Team zahlreiche schöne Fußballmomente erleben durfte“, sagt Hawel. Für ihn sei allerdings nun die Zeit gekommen, um noch einmal den Schritt in Richtung Oberliga zu wagen. „Ich wünsche Kim, den Jungs und allen Verantwortlichen von Herzen alles Gute und dass sie den eingeschlagenen Weg weiter so zielstrebig verfolgen.“

Der 33-jährige spielte bereits in der Jugend für die SG 99 Andernach und kehrte nach Stationen bei TuS Koblenz und Rot-Weiß Koblenz zu seinem Heimatverein zurück. Für die TuS war Hawel dabei auch zwei Mal in der 2. Bundesliga und 22 Mal in der 3. Liga im Einsatz.

„Wir verlieren mit Jan eine großartige Persönlichkeit und sind natürlich enttäuscht, dass er uns verlässt. Aber wir akzeptieren seine Entscheidung und wünschen ihm nur das Beste, vor allem Gesundheit und einige Tore in der Oberliga“, sagt Trainer Kim Kossmann.




Weibliche U17 der SG 99 steht vor dem Sprung in die Bundesliga

Die weibliche U 17 der SG 99 Andernach steht vor dem Sprung in die Bundesliga West/Südwest 2021/22. Der Hintergrund im Detail: Der DFB hat am heutigen Freitag mit sofortiger Wirkung beschlossen, die laufende Saison ohne Wertung zu beenden (es gibt also keine Absteiger) und die insgesamt drei nationalen B-Juniorinnen-Staffeln um jeweils zwei Vereine auf maximal 14 aufzustocken, sofern die untergeordneten Regional- oder Landesverbände entsprechend Mannschaften hochmelden.

Der Fußball-Regionalverband Südwest (FRV), dem die Andernacherinnen angehören, hatte schon vor Saisonbeginn einen derartigen Passus in seiner Spielordnung verankert. Für den Fall, dass die Spielzeit 2020/21 – wie unlängst geschehen – abgebrochen werden sollte, behielt sich der FRV vor, nach der Quotientenregelung einen Aufsteiger melden zu dürfen. Die B-Juniorinnen der SG 99 gewannen ihre vier Spiele in der Liga im September und Oktober des Vorjahres ohne Gegentor, eine derart makellose Bilanz hat keiner der übrigen zehn Vereine vorzuweisen.

Der Klub aus der malerischen Stadt am Rhein, der mit seiner ersten Frauenmannschaft erfolgreich in der 2. Bundesliga spielt, hat form- und fristgerecht zum 15. April die notwendigen Unterlagen im Zulassungsverfahren beim DFB eingereicht. Ergo darf sich der älteste Nachwuchs der Bäckermädchen in der neuen Spielzeit unter anderem mit dem regional benachbarten SC 13 Bad Neuenahr in der höchsten Klasse der Republik messen. Katharina Sternitzke, Leiterin der weiblichen Nachwuchsabteilung in Andernach, sagt stellvertretend für das Trainerteam (Sarah Meinerz, Niklas Bay, Lara Kreienbaum): „Mit Blick auf die kontinuierliche und leistungsorientierte Aufbauarbeit der vergangenen Jahre haben wir uns das durchaus verdient. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, bereits gute Gespräche in diese Richtung geführt und freuen uns demütig auf die Herausforderung.“

Neben der SG 99 wird voraussichtlich auch Arminia Bielefeld oder der SV Fortuna Freudenberg (beide bei Abbruch ohne Punktverlust in der Regionalliga West) von dieser Regelung für die Bundesliga West/Südwest profitieren, wenn sie ebenfalls eine Bewerbung abgegeben haben. Der DFB hat schon signalisiert, die dann voluminöse Staffel per erhöhtem Abstieg für die darauffolgende Saison in einem Rutsch wieder auf zehn Teams reduzieren zu wollen.

Reif für die Bundesliga: Die weibliche U17 der SG 99 Andernach möchte sich in der neuen Saison 2021/22 dieser Herausforderung stellen. Foto: Andreas Walz




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 8

Die achte Ausgabe des digitalen Bäckermädchen-Magazins in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Frauenmannschaft gegen den FC Ingolstadt 04 (Sonntag, 25. April, 11 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (16 Seiten / 6,65 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Erbitterter Widerstand: SG 99 muss sich dem 1. FC Köln spät mit 1:3 geschlagen geben

Ab durch die Mitte: Lisa Umbach nimmt es hier gleich mit zwei Kölnerinnen auf.

Mehr als nur Fußball: Vor dem Spitzenspiel der 2. Frauen-Bundesliga Süd gegen den 1. FC Köln sendete die SG 99 Andernach geschlossen eine T-Shirt-Genesungsbotschaft an ihre verletzte Torhüterin Jana Theisen, die ihrem Team nach dem im Spiel gegen Eintracht Frankfurt II erlittenen Kreuzbandriss lange fehlen wird. Nach dem Anpfiff des Gipfeltreffens nahm die Begegnung zunächst den prognostizierten Verlauf: Die Bäckermädchen lagen gegen den Favoriten nach Toren von Amber Barrett (16.) und Sharon Beck (31.) relativ zügig mit 0:2 im Rückstand. Doch spätestens im zweiten Durchgang waren die Bäckermädchen voll auf Augenhöhe – mehr noch: Denn nach dem Anschlusstreffer durch Kapitänin Magdalena Schumacher (65.) kratzte die SG 99 eine ganze Weile am Ausgleich. „Wir haben viel mehr Initiative gezeigt und waren in der zweiten Halbzeit besser als der FC“, erklärte SG-Trainer Florian Stein die wundersame Wandlung. Spät sorgte ein Strafstoß letztlich für die Entscheidung zugunsten der Kölnerinnen. Zuvor hätte die Schiedsrichterin aber auch auf der Gegenseite auf den Punkt zeigen können, doch ein klares Handspiel im Strafraum des „Effzeh“ blieb ungeahndet. So war es der ehemaligen Nationalstürmerin Mandy Islacker, 2016 Olympiasiegerin mit dem deutschen Team, vorbehalten, mit dem verwandelten Elfmeter die arg verspätete „Herbstmeisterschaft“ des Titelaspiranten einzutüten (84.). Die SG 99 beendete die respektable Hinrunde als Tabellenzweiter, behält aber in der nur neun Mannschaften umfassenden Teilstaffel trotz veritabler Bilanz die nur vier Zähler entfernte obere Grenze der Abstiegszone fest im Blick. Am kommenden Sonntag um 11 Uhr geht es schon zu Hause weiter mit der ersten Rückrundenpartie gegen den FC Ingolstadt 04.

Fotos: picsahr.de und Norbert J. Becker



Erster Transfer für die Saison 2021/22: SG 99 verpflichtet U-Nationalspielerin Theresa Brück

Fortan im Trikot der SG 99: U-Nationalspielerin Theresa Brück. Foto: privat

Die erste Frauenfußball-Mannschaft der SG 99 Andernach vermeldet schon im Frühling den ersten Transfer für die Saison 2021/22: Theresa Brück, 16-jährige U-Nationalspielerin aus Neuerkirch (Hunsrück), schließt sich mit sofortiger Wirkung den Bäckermädchen an. Dort soll sie fortan im Team des Zweitligisten mitmischen, auch wenn sie aufgrund ihres Alters noch ein Jahr lang in der U17 spielen könnte. Im Trikot mit der Nummer 13 absolvierte sie drei Länderspiele, bevor sie am 1. Juli 2020 einen gesundheitlichen Rückschlag erlitt. Kreuzbandriss, so lautete seinerzeit die niederschmetternde Diagnose nach einer Trainingseinheit bei ihrem bisherigen Verein, dem JFV Rhein-Hunsrück. Nach mehrmonatiger Rekonvaleszenz befindet sie sich mittlerweile im Aufbautraining bei der SG 99 mit regelmäßigen Antigen-Schnelltestungen und will spätestens zur neuen Saison wieder 100-prozentig fit sein. Zurzeit nimmt sie auch unter U17-Nationaltrainerin Friederike Kromp an virtuellen Maßnahmen des deutschen Nachwuchsteams teil.

Theresa erinnert sich gerne an die Jahre ihres sportlichen Werdegangs zurück. Entdeckt hat sie ihre Leidenschaft vor zehn Jahren auf einem Minispielfeld in Alterkülz, nach der Zeit bei ihrem Heimatverein Spvgg Biebertal schloss sie sich dem JFV Rhein-Hunsrück an, wo sie zuletzt als Spielführerin des C-Junioren-Regionalligateams voranging. „Ich habe dem JFV wirklich viel zu verdanken. Jetzt aber freue ich mich auf meine Zeit hier in Andernach, ich habe mich direkt wohl gefühlt. Die Gespräche mit dem Trainerduo haben mich überzeugt. Es herrscht eine tolle Atmosphäre im Team, das vermittelt ein Gefühl von Familie. Ich hoffe natürlich, dass ich nächste Saison die Mannschaft unterstützen kann und versuche mein Bestes. Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass ich hier volle Unterstützung bei meinem Comeback bekommen werde.“

Das Andernacher Trainergespann Isabelle Hawel und Florian Stein gibt die Blumen gerne zurück: „Wir freuen uns, die talentierteste Spielerin dieses Jahrgangs im Fußballverband Rheinland auf ihrem weiteren Weg begleiten zu dürfen. Wir werden sie behutsam aufbauen und sind gespannt darauf, wie sie sie sich entwickelt.“ Klingt nach einer gewinnbringenden Situation für beide Seiten.

#hierentsteht was

 




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 7

Die siebte Ausgabe des digitalen Bäckermädchen-Magazins in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Frauenmannschaft gegen den 1. FC Köln (Sonntag, 18. April, 14 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (16 Seiten / 7,88 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Trotz 1:2 gegen Frankfurt II: SG 99 ist absolut im Soll

Jeder noch so schöne Lauf hat auch mal sein Ende. Nach drei Siegen in Folge haben die Bäckermädchen der SG 99 Andernach am Ostersonntag erstmals seit dem Restart in der 2. Bundesliga Süd wieder verloren. Doch auch nach dem 1:2 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt II besteht beim Trainergespann Florian Stein und Isabelle Hawel kein Grund für allzu schlechte Stimmung. „Wir dachten, der Rückschlag kommt schon früher“, sagte Stein mit Blick auf die immer noch grandiose Ausbeute von neun Punkten aus den zwei kräftezehrenden englischen Wochen nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen die Frankfurter Erstvertretung.

Dass ein Sieg gegen die Frankfurterinnen eine schwere Aufgabe werden würde, war den Gastgeberinnen spätestens nach zehn Minuten klar. Johanna Berg hatte da mit einem Schuss von der Strafraumgrenze gerade die erste Chance des Spiels zum 0:1 genutzt. Doch die Andernacherinnen schlugen schnell zurück. Nach einer Ecke von Lisa Umbach köpfte Kathrin Schermuly am langen Pfosten zum 1:1-Ausgleich ein (15.). Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur Pause.

Zuvor mussten die Andernacherinnen jedoch noch einige Schrecksekunden überstehen. Zunächst weil Berg beinahe ein zweites Mal traf, ihr Versuch jedoch knapp vor der Linie geklärt werden konnte (17.). Dann, weil sich Andernachs Torfrau Jana Theisen ohne gegnerische Einwirkung das Knie verdrehte und nach mehrminütiger Verletzungspause ausgewechselt werden musste. Ihre Vertreterin Kathrin Günther rettete gegen Saskia Matheis mit ihrer ersten starken Aktion das Unentschieden (39.), auf der Gegenseite verpasste Antonia Hornberg kurz vor der Pause nur knapp die Andernacher Führung (45. +1).

In einer zerfahrenen zweiten Hälfte waren es zunächst die Frankfurterinnen, die für Torgefahr sorgten. Karla Engels konnte mit vollem Körpereinsatz noch das sicher scheinende 1:2 durch Berg verhindern (56.). Nach starkem Solo von Matheis traf dann jedoch Nina Neumann zur erneuten Frankfurter Führung (65.). Es dauerte ein wenig, doch in der Schlussphase fanden die Andernacherinnen noch einmal die Energie, um sich gegen die Niederlage zu stemmen. Es waren wiederum zwei Umbach-Standards, die die Gastgeberinnen dem Ausgleich nahebrachten. Doch den ersten Freistoß setzte Umbach aus 30 Metern an die Latte (89.), den zweiten fischte Frankfurts Torfrau Karla Erichsen in der fünften Minute der Nachspielzeit aus dem Winkel.

„Man hat heute gemerkt, dass nach den letzten Wochen ein wenig die Körner gefehlt haben“, sagte Florian Stein nach Spielende. „Es war dennoch eine unglückliche Niederlage.“ Das Trainer-Duo ist nun froh, dass der Spielplan für die Mannschaft endlich eine Pause vorsieht. „Dann können wir auch wieder richtig trainieren“, so Stein. Und sich somit auf das Spitzenspiel am Sonntag, 18. April (14 Uhr) vorbereiten. Dann treffen die weiterhin zweitplatzierten Bäckermädchen ebenfalls zuhause auf den Tabellenführer 1. FC Köln.

Es spielten: Theisen (27. Günther), Hisenaj, Dillenburg (46. Schäfer), Zilligen, Schumacher, Asteroth (73. Poppe), Umbach, Engels (87. Lang), Wagner, K. Schermuly, Hornberg

Tore: 0:1 Berg (10.), 1:1 K. Schermuly (15.), 1:2 Neumann (65.)

(mlat)

Kathrin Schermuly (2.v.r.) trifft zum 1:1-Ausgleich. Foto: picsahr.de




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 6

Die sechste Ausgabe des digitalen Bäckermädchen-Magazins in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Frauenmannschaft gegen Eintracht Frankfurt II (Ostersonntag, 4. April, 14 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (16 Seiten / 6,49 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Nach Saisonabbruch: Zweite Mannschaft will sich weiter verjüngen

Während die Frauen der SG 99 Andernach weiterhin um die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga Süd kämpfen, ist für beide Herrenteams die Saison mittlerweile auch offiziell annuliert. Rein statistisch dürfte das Kevin Müller als Trainer der zweiten Mannschaft deutlich weniger schmerzen als seinen Übungsleiter-Kollegen Kim Kossmann. Während die „Erste“ in der Rheinlandliga auf Meisterschaftskurs war, reichte es für die Reserve in der Kreisliga A Rhein/Ahr nur zu sechs Punkten aus sieben Spielen.

Georg Egorov

„Die Ausbeute war nicht optimal, wir hätten uns sicherlich mehr versprochen“, sagt Georg Egorov. Der Rheinlandliga-erfahrene Außenverteidiger gehört zu den Leistungsträgern der Mannschaft. „Ausschlaggebend waren für uns die meist zu einfachen Gegentreffer.“ Vor allem nach Standardsituation sei das Team anfällig gewesen, so Egorov.

Auch Trainer Müller war mit der kurzen Corona-getrübten Saison nicht vollends zufrieden, blickt jedoch zuversichtlich in die Zukunft. „Es stoßen talentierte Spieler aus der eigenen Jugend zu uns, die Lust darauf haben, die ersten Schritte im Seniorenbereich bei uns zu gehen“, sagt er. Viele von ihnen hätten das Ziel, sich dort für die erste Mannschaft zu empfehlen. Mit der nötigen Geduld könne das auch gelingen, ist er sich sicher. Bestes Beispiel dafür sei Tobias Wagner, der erst kürzlich in den Rheinlandliga-Kader für die Saison 2021/22 aufrückte.

So steht bei der Reserve auch nicht allein der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. „Wir wollen die Mannschaft in Zukunft weiter verjüngen“, sagt Müller. Das gehe allerdings nicht von heute auf morgen. Für die kommende Spielzeit zeigt sich der Trainer dennoch zuversichtlich: „Ich bin davon überzeugt, dass wir eine gute, junge Mannschaft in der A-Klasse an den Start bringen.“

Zunächst einmal hoffen alle Beteiligten darauf, dass die nächste Saison überhaupt wieder „normal“ starten kann. Der Erfolg werde sich dann schon wieder einstellen, ist sich auch Egorov sicher. „Ich bin nach wie vor von unserer Mannschaft überzeugt“, sagt er.

(mlat)