Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 2

Die 2. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen die U20 der TSG 1899 Hoffenheim (Sonntag, 30. August, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (28 Seiten / 13,2 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




2:3 gegen Malberg – Bäckerjungen können nicht an Immendorf-Sieg anknüpfen

Rückenwind und Hoffnung waren nach dem überzeugenden 5:2 in Immendorf groß. Doch noch sind die Bäckerjungen nicht in dieser Rheinlandliga-Saison angekommen. Am Mittwochabend gab es beim 2:3 (2:2) gegen die zuvor noch punktlose SG Malberg den nächsten Dämpfer.  „Gegen so eine Mannschaft musst du zuhause gewinnen, wenn du oben mitspielen willst“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Wir haben sie selbst stark gemacht, waren mit dem Ball viel zu schlecht.“

Dabei starteten die Andernacher perfekt in ihr Heimspiel. Fünf Minuten waren gespielt, da köpfte Philipp Pitkowski nach einer Philipp-Schmitz-Ecke zum 1:0 ein. Doch auch mir der Führung im Rücken stellte sich bei den Gastgebern keine Souveränität ein. Malberg kämpfte sich in die Partie, hatte durch Benedikt Trippler erste gute Möglichkeiten (10./13.). Schließlich war es Justin Nagel, der nach einem Freistoß von Sebastian Rosbach und einem Abpraller von Andernachs Torhüter Jannis Koch zum 1:1 abstaubte (20.).

Danach entwickelte sich ein kampfbetonter Schlagabtausch. Kurz vor der Pause brachte Piktowski Andernach nach Querpass von Mike Borger erneut mit 2:1 in Führung (42.). Wieder konnte Nagel nach einem langen Freistoß ausgleichen (44.). So ging es mit 2:2 in die Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten spielten fast nur die Gastgeber, hatten durch Alexis Weidenbach eine erste gute Kopfballchance (53.). Der Treffer fiel allerdings auf der anderen Seite. Nach einem einfachen Andernacher Ballverlust und einem schnellen Angriff über Luca Thom landete der Ball am Ende bei Sebastian Rosbach, der zum 2:3 einschoss (55.). Beinahe hätten nun die Andernacher schnell zurückschlagen können, doch Jan Engels traf nur den Pfosten (59.). Kurz darauf hätte es allerdings auch 2:4 stehen können, als Tim Pfeiffers Schuss vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld sprang (60.).

Nach einem taktischen Foulspiel sah Malbergs Bastian Bleser in der 63. Minute die gelb-rote Karte. Andernach blieb also eine halbe Stunde in Überzahl, um den Abend zu retten. Das optische Übergewicht war groß, gefährliche Abschlüsse blieben hingegen selten. Linus Wingenbach prüfte per Kopf noch einmal Gästetorhüter Nick Hammel (80.). Es blieb die letzte halbwegs brenzlige Situation für Malberg. „Wir sind enttäuscht, weil wir uns deutlich mehr vorgenommen haben“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers (75. Lutz), Engels, Weidenbach, Saftig, Wingenbach (88. Demiraj), Welter (62. de Abreu), Pitkowski, Borger

SR: Manuel Mück (Arzheim)

Zuschauer: 120

Tore: 1:0/2:1 Pitkowski (5./42.), 1:1/2:2 Nagel (20./44.), 2:3 Rosbach (55.)

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Bastian Bleser (Malberg, 63.) wegen Foulspiels, rote Karte gegen den Malberger Torwarttrainer (90.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 6. September um 15.30 Uhr beim SV Eintracht Trier II

(mlat)




5:2 in Immendorf – Bäckerjungen bezwingen ihren Angstgegner

Nach zwei Rheinlandliga-Spielen ohne eigenes Tor hat sich die SG 99 Andernach am Sonntag offensivstark zurückgemeldet. Ausgerechnet im traditionell erfolglosen Auswärtsspiel in Immendorf gelang ein hochverdientes 5:2 (3:0). „Hier gewinnen wir normalerweise nie. Heute waren wir aber zu keiner Zeit gefährdet“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Ich bin von der Leistung wirklich angetan.“

Von Beginn an waren die Gäste die dominante Mannschaft und untermauerten das mit frühen Treffern. Linus Wingenbach setzte sich über die rechte Seite durch, Mike Borger scheiterte noch an Torhüter Moritz Weißenborn, Benjamin Saftig staubte zum 0:1 ab (3.). Beim 0:2 war es andersherum: Saftig legte vor, Wingenbach traf aus 16 Metern (10.). Kurz vor der Pause gelang dann schon das vorentscheidende 0:3. Alexis Weidenbach traf nach einer Philipp-Schmitz-Ecke per Kopf (43.). „In der ersten Halbzeit haben wir wirklich überragend gespielt. Wir waren richtige Krieger auf dem Platz“, sagt Kossmann.

Nach der Pause kam Immendorf durch Lukas Claus, der Andernachs Torhüter Jannis Koch den Ball noch grenzwertig wegspitzelte, zunächst auf 1:3 heran (55.). Doch die Gäste gerieten nicht mehr ins Wanken. Borger verwandelte einen an sich selbst verursachten Foulelfmeter zum 1:4 (70.). Philipp Pitkowski köpfte nach schöner Flanke von Leo Welter sehenswert zum 1:5 ein (83.). Das 2:5 durch Jan Knopp (86.) war nur noch Ergebniskosmetik. „Wir hatten einen sehr guten Geist in der Mannschaft. Ich hoffe, dass wir den beibehalten“ sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers, Engels (80. Lutz), Weidenbach, Saftig (73. de Abreu), Wingenbach (69. Demiraj), Reintges (77. Welter), Dolon (58. Pitkowski), Borger

SR: Marc Schiry

Zuschauer: 192

Tore: 0:1 Saftig (3.), 0:2 Wingenbach (10.), 0:3 Weidenbach (43.), 1:3 Claus (55.), 1:4 Borger (70., Foulelfmeter), 1:5 Welter (83.), 2:5 Knopp (86.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Mittwoch, 26. August gegen die SG Malberg. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 20 Uhr.

(mlat)




4:0 gegen Binningen – Bäckerjungen trotzen Gewitter und Pokalhürde

Das Wetter meinte es nicht gut mit den Beteiligten dieses Pokalabends. Beginnen konnte das Spiel wegen eines Gewitters erst mit mehr als einer halben Stunde Verspätung, in der zweiten Halbzeit setzte in Kaisersesch erneut starker Dauerregen ein. Die SG 99 Andernach ließ sich davon allerdings nicht beirren und zog durch ein 4:0 (1:0) beim Bezirksligisten SV Blau-Weiß Binningen souverän in die dritte Runde des Rheinlandpokals ein. „Das war alles sehr ungemütlich heute“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Aber wir sind eine Runde weiter. Darum geht es im Pokal.“

Dominant waren die Bäckerjungen vom Anpfiff weg, doch die Zielstrebigkeit vor dem Tor fehlte zunächst. So reichte es in 45 Minuten nur zu zwei Großchancen, beide durch Mike Borger. Die erste vergab er noch freistehend (18.), die zweite nutzte er nach einem Querpass von Linus Wingenbach zur 1:0-Pausenführung (31.).

Nach Wiederanpfiff erspielten sich die Gäste mehr Räume, die Abstände zwischen guten Einschussmöglichkeiten wurden kürzer. Filip Reintges kam dem zweiten SG-Treffer gleich zwei Mal sehr nahe (50., 53.). Auf der Gegenseite schnupperte Binningen zumindest einmal am Ausgleich. Kapitän Elias Ternes scheiterte an Luca Jordi Bolz im Andernacher Tor (58.).

Als Gian Luca Dolon nach schöner Vorarbeit von Aaron de Abreu zum 0:2 einköpfte (62.), war die Partie entschieden. Nach einer scharfen Ecke von Philipp Schmitz traf Ternes doch noch für Binningen, aber ins eigene Tor (68.). Mike Borger sorgte aus kurzer Distanz für den 0:4-Endstand (81.). Bei besserer Chancenverwertung wären weitere Treffer möglich gewesen. „Es war ein Spiel auf ein Tor. Das war sehr lobenswert. Vorne hätten wir es noch etwas genauer spielen können“, sagt Kossmann.

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers (46. Engels), Saftig (64. Dshabrailow), Weidenbach, de Abreu, Reintges (73. Pitkowski), Wingenbach (64. Welter), Lutz (46. Dolon), Borger

SR: Thomas Höfer (Urmitz)

Zuschauer: 80

Tore: 0:1/0:4 Borger (31./81.), 0:2 Dolon (62.), 0:3 Ternes (68., Eigentor)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 23. August beim TuS Immendorf. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr.

(mlat)




0:0 gegen Wirges – Bäckerjungen suchen noch ihre Offensivkraft

Es ist ein ungewohntes Bild, das sich nach zwei Spieltagen in der Rheinlandliga bietet. Die sonst eher für Torfestivals bekannten Bäckerjungen haben dort erst ein Tor kassiert und selbst noch keins geschossen. Auch beim 0:0 gegen die Spvgg EGC Wirges präsentierte sich die Andernacher Offensive größtenteils harmlos. „Hinten war das sehr gut. Was wir nach vorne machen, ist momentan nicht gut. Daran werden wir jetzt arbeiten, damit wir im nächsten Spiel endlich Tore schießen“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Bei heißen Temperaturen machte zumindest die Anfangsphase noch Hoffnung auf einen aufregenden Schlagabtausch. Andernachs Torhüter Jannis Koch musste früh gegen Lasse Bieg retten (7.), auf der Gegenseite verpasste Alexis Weidenbach den möglichen Abstauber (10.). Nach einer Viertelstunde köpfte Leon Kritter nur um Zentimeter am Andernacher Tor vorbei – und vergab damit schon die letzte Großchance der gesamten Begegnung.

Der Rest: Zweikämpfe, Mittelfeld-Aktionen, viel brotlose Kunst. Bei den Bäckerjungen musste zudem bereits vor der Pause Max Blohm vom Feld, der unglücklich auf die Hand fiel und sich dabei den Arm brach. An der Andernacher Ideenarmut änderte auch die gelb-rote Karte gegen den Wirgeser Lasse Bieg wegen Foulspiels (58.) nichts. „Wir hatten viel Ballbesitz, aber waren im letzten Drittel weiterhin viel zu harmlos“, sagt Kossmann. Das Spiel trudelte so ohne weiteren nennenswerten Abschluss seinem torlosen Ende entgegen.

Es spielten: Koch, L. Schmitz, Saftig, Schiffers, Dshabrailow (86. de Abreu), Weidenbach, Engels, Wingenbach, Welter (55. Reintges), Blohm (26. Lutz, 86. Dolon), Borger (62. Lemghar)

SR: Constantin Reuber (Friesenhagen)

Zuschauer: 100

Tore: keine

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Lasse Bieg (Wirges, 58.) wegen Foulspiels

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Mittwoch, 19. August um 19.30 Uhr. Dann gastieren die Bäckerjungen in der zweiten Runde des Rheinlandpokals beim SV Blau-Weiß Binningen.

(mlat)

Viel Aufwand, wenig Ideen. Linus Wingenbach und die SG 99 Andernach taten sich gegen Wirges schwer. Foto: René Weiss




0:1 in Mülheim-Kärlich – Bäckerjungen scheitern knapp an der großen Auftakthürde

Es war die wohl schwierigste Mischung, die sich für das erste Andernacher Rheinlandligaspiel der neuen Saison hätte ergeben können: Mülheim-Kärlich, auswärts, auf (Hybrid-)Rasen. Es ist eine Kombination, deren Bestandteile in der Vergangenheit gern gegen Bäckerjungen-Punkte sprachen. So war es auch am Sonntag. Vor 327 Zuschauern unterlagen die Gäste mit 0:1 (0:0).

„Klar sind wir enttäuscht. Aber wir können uns in die Augen schauen. Wir haben alles auf dem Platz gelassen“, sagt Andernachs Trainer Kim Kossmann. Vor allem in der ersten Halbzeit sah der ein Spiel, das allenfalls etwas für Taktik- und Zweikampf-Fetischisten war. Fünf gelbe Karten, wenig Torchancen, so die Bilanz nach 45 Minuten. Erst kurz vor der Pause wurden die Hausherren gefährlich. Tizian Sauer köpfte knapp am Tor vorbei (44.), Jannis Koch im Andernacher Tor musste gegen Leonard Zerwas retten (45.+2). „Schade für die Zuschauer, dass das Spiel doch sehr von Taktik geprägt war. Keiner wollte den Fehler machen“, sagt Kossmann.

Auch die zweite Halbzeit gestaltete sich zunächst ausgeglichen und höhepunktarm. Je länger das Spiel dauerte, umso mehr ließen sich die Andernacher allerdings in die Defensive drängen. In einer ersten großen Doppelchance verpassten sowohl Tim Thielen als auch Maxim Pede die fast schon sicher geglaubte Führung (64.). Dann kam die Szene, über die sich Kossmann am Ende ärgern durfte. Ein einziges Mal kombinierten sich die Andernacher schön durch die Mülheimer Hintermannschaft. Filip Reintges legte auf den eingewechselten Linus Wingenbach ab, der das 0:1 nur knapp verpasste (74.). „Wenn wir unsere Chance nutzen, kann es natürlich anders laufen.“

Besser machte es auf der Gegenseite Martin Jacobs, der nach 81 Minuten völlig freistehend zum Tor des Tages einköpfte. Ein Andernacher Aufbäumen blieb aus. Stattdessen kam Mülheim-Kärlich einem möglichen zweiten Treffer noch mehrfach nahe. Koch rettete in einer Aktion zwei Mal stark gegen Tim Thielen und Yannis Niclas Semmler (85.), Torschütze Jacobs verfehlte in der Nachspielzeit völlig freistehend das Tor (90.+1). „Das 1:0 entspricht dem Spielverlauf. Mülheim-Kärlich war heute ein Tor besser als wir“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz (86. de Abreu), L. Schmitz, Groß (45.+1 Schiffers), Engels, Weidenbach, Reintges, Dudkiewicz (65. Saftig), Welter (60. Wingenbach), Blohm (46. Pitkowski), Borger

SR: Nicolas Prinz (Trier)

Zuschauer: 327

Tor: 1:0 Jacobs (81.)

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen den ausgewechselten Philipp Schmitz (Andernach) wegen Meckerns (90.+2)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 15. August gegen die Spvgg. EGC Wirges. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 14 Uhr.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 1

Die 1. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den SV Meppen (Sonntag, 2. August, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (28 Seiten / 12,1 MB) zur Ansicht und/oder zum Download: