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Gelungener Rückrundenauftakt: SG 99 schlägt Ingolstadt mit 2:1

Es war ein schweres Stück Arbeit für die Zweitliga-Fußballerinnen der SG 99 Andernach, bis der Drei-Punkte-Pack zum Rückrundenstart eingetütet war. Doch nach 90 intensiven und unterhaltsamen Minuten war der 2:1 (2:1)-Heimsieg der Bäckermädchen gegen den FC Ingolstadt 04 im Mendiger Ausweichstadion durchaus verdient. „Wir gehen mit einem positiven Gefühl in die nächsten zwei Wochen vor dem Spiel in Meppen“, zog SG-Trainer Florian Stein eine zufriedene Bilanz. Nicht verhehlen wollte der Coach seine Freude über ein gelungenes taktisches Experiment, mit dem er seinen Ingolstädter Kollegen Miren Catovic überraschte. Seine beste Torjägerin Carolin Schraa ließ Stein zunächst auf der Bank und setzte auf ein 4-3-3-System ohne klassische Stoßstürmerin.

Die Angriffstaktik auf voller Breite ging früh auf, nach dem weiten Einwurf von Karla Engels und der sich anschließenden Verlängerung fand sich Julia Schermuly ganz frei vor Gästetorfrau Anna-Lena Daum und vollstreckte eiskalt zum 1:0 (6.). Und noch ehe der FCI so richtig im Spiel angekommen war, sorgte Kathrin Schermuly mit platziertem Linksschuss nach einer Ecke von Leonie Stöhr nach vielfach bewährtem Muster für das 2:0 (37.). Dass Ingolstadt, bis dahin ohne Torchance, mit dem ersten Schuss zum Anschluss kam – Katharina Krists Freistoß vom Mittelkreis sprang im Andernacher Strafraum einmal auf und landete zum allgemeinen Erstaunen genau im Winkel (42.) –, war aus SG-Sicht zwar ärgerlich, half Trainer Stein („So ein blödes Ei!“) aber, in der Pause die Sinne seiner Schützlinge noch mal zu schärfen.

Denn auch im zweiten Durchgang entwickelte sich ein intensives Kampfspiel auf Augenhöhe. Spektakuläre Torszenen gab es zwar kaum, dafür aber wiederholt krachende und verbissene Zweikämpfe dies- und jenseits der Mittellinie. Bei nahezu winterlichen Temperaturen und einem scharfen Wind, der eher die Ingolstädter Angriffsbemühungen behinderte, lag ein 3:1 näher als der Ausgleich. Zweimal mussten Ingolstädter Abwehrspielerinnen auf der Torlinie retten, nach dem Kopfball von Maren Weingarz (66.) und Magdalena Schumachers Schuss (85.) – beiden Chancen war eine Ecke vorausgegangen. In der Nachspielzeit scheiterte die eingewechselte Daria Collas nach Vanessa Zilligens Vorarbeit aus kurzer Distanz an Torfrau Daum, doch am Ende reichte es für Andernach trotz des verpassten dritten Treffers zu den angestrebten drei Punkten.

Dass die kämpferisch und spielerisch starken Gäste aus Oberbayern bei allem Bemühen im Durchgang zwei keine wirkliche Einschusschance erarbeiteten, lag nicht zuletzt an der wiedervereinigten Andernacher Innenverteidigung. Zoe Brückel stand erstmals nach ihrem Kreuzbandriss wieder in der Startelf neben Magdalena Schumacher, die zum Ende der Vorrunde ihr Comeback nach Knieoperation gefeiert hatte. „Mein Gefühl ist schwer in Worte zu fassen“, strahlte Brückel nach dem Abpfiff, „ich bin zwar noch nicht ganz bei 100 Prozent, doch die restlichen Prozente holt man sich im Spiel.“ Auch ihre „Nebenfrau“ Schumacher war „sehr froh, dass wir wieder zusammenspielen. So fühlt man sich da hinten sicher.“ Stefan Kieffer

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Das nächste Spiel: SV Meppen gegen SG 99 Andernach am Sonntag, 3. März, um 11 Uhr.

Gedankenschnell reagierte Kathrin Schermuly (im blauen Trikot)  und stellte mit ihrem 2:0 die Weichen nach 37 Minuten auf Heimsieg für die SG 99 Andernach gegen den FC Ingolstadt. Foto: Tobias Jenatschek




„Danke lieber Fußballgott“ – Bäckerjungen gewinnen auch das Wiederholungsspiel in Wittlich

Am Ende war da nur noch der pure Jubel. Gemeinsam lief die Mannschaft zur Eckfahne und ließ sich für den Sieg in einem besonderen Spiel feiern. Fünf Monate nach dem ersten Auswärtssieg in Wittlich und dem darauffolgenden Skandal-Urteil hatten es die Bäckerjungen erneut geschafft. Statt drei Gegentoren schenkten sie den Gastgebern dieses Mal gleich vier ein und gewannen vor 200 Zuschauern, davon rund 40 aus Andernach, mit 4:3 (3:1). „Danke lieber Fußballgott. Ich bin heute, glaube ich, der glücklichste Mensch“, sagt Andernachs Trainer Kim Kossmann.

Auch ohne die besondere Vorgeschichte hatte das Wiederholungsspiel in Wittlich viel Dramatik zu bieten. Vor allem die ersten 20 Minuten waren völlig vogelwild. Erst brachte Daniel Littau nach schönem Schnittstellenpass die Gastgeber mit dem ersten Angriff mit 1:0 in Führung (1.), dann schlugen die Bäckerjungen gleich dreifach zurück. Nach zwei Ecken erzielte erst Gian Luca Dolon das 1:1 (5.), dann Nils Wambach das 1:2 (9.). Mit einem starken Flankenlauf bereitete Darian Dschabrailow schließlich das 1:3 vor, das Filip Reintges im Strafraumzentrum erzielte (17.). Hinzu kamen noch zwei Aluminiumtreffer. Einen für Andernach nach einem Wambach-Kopfball (8.), einen für Wittlich nach einem Halbdistanzschuss von Ralf Rizvani (14.). „Ich habe schon nach dem 0:1 gesagt: Das wird heute ein besonderer Tag“, so Kossmann.

Langsam beruhigte sich das Spiel, blieb jedoch immer intensiv und umkämpft. Wittlich übernahm die Kontrolle, kam gegen aufopferungsvoll kämpfende Andernacher jedoch nur selten zu gefährlichen Abschlüssen. Die Gäste lauerten dabei auf Konter. Nach der Pause vergab der eingewechselte Albutrin Aliu eine erste Wittlicher Chance (50.). Vier Minuten später kämpften die Andernacher den Ball zum scheinbar vorentscheidenden 1:4 förmlich über die Linie. Erst scheiterte Nils Wambach an Torhüter Jonas Landen, dann Fabian Weber an der Latte, bevor Wambach schließlich im Nachsetzen ins Netz traf.

Doch der schnelle Wittlicher Gegenschlag zum 2:4 durch Gabriel Harig (56.) und ein verschossener Foulelfmeter von Philipp Schmitz (63.) hielten die Partie weiterhin spannend. Als dann auch noch Tim Hoffmann nach einer Flanke recht unbedrängt zum 3:4 ins eigene Tor köpfte (83.), wurde es noch einmal richtig knapp. Doch so groß der Wittlicher Druck zeitweise auch wurde, klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Auch weil die Bäckerjungen mit ganz viel Einsatz und Leidenschaft dagegenhielten. „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft“, sagt Kossmann. „Die Jungs hatten Bock, das hat man gesehen.“

Was angesichts der Vorgeschichte und der besonderen Sicherheitsvorkehrungen mit der Ansetzung eines Vierten Offiziellen noch erwähnenswert ist: Spieler und Umfeld blieben in Wittlich stets fair. Doch eine Freundschaft wird zwischen den beiden Vereinen so schnell nicht mehr entstehen.

Es spielten: Weber, Schmitz, Hoffmann, Schiffers, Dshabrailow, Hild (57. Demiraj), Kubatta (75. Saftig), Reintges, Lutz (88. Wingenbach), Dolon (66. Weber), Wambach (82. Oligschläger)

SR: Philipp Michels (Lissendorf)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0 Littau (1.), 1:1 Dolon (5.), 1:2/1:4 Wambach (9./54.), 1:3 Reintges (17.), 2:4 Harig (56.), 3:4 Hoffmann (83., Eigentor)

Besonderheit: Philipp Schmitz (Andernach) scheitert mit einem Foulelfmeter an Wittlichs Torhüter Jonas Landen (63.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 24. Februar gegen den Tabellenführer SG Schneifel. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 14 Uhr.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 7

Die siebte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in dieser Saison zum Heimspiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt 04 in Mendig  (Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (30 Seiten / 13,2 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Hallenmasters in Gütersloh: B-Juniorinnen der SG 99 gewinnen B-Turnier

Die B-Juniorinnen der SG 99 Andernach siegten beim stark besetzten und gut besuchten Hallenfußball-Masters in Gütersloh im umkämpften Finale des B-Turniers mit 1:0 gegen den gleichaltrigen Nachwuchs des SC Freiburg. Die Andernacher U-Nationaltorhüterin Maya Franz war ein starker Rückhalt der SG 99 während der drei Turniertage. Den Sprung in den A-Wettbewerb verpasste das Team von Trainer Jürgen Ebert und Teamchefin Katharina Sternitzke nur knapp. In der mit 20 Teams – darunter gleich elf Bundesligisten – bestückten Veranstaltung verlor die SG 99 zunächst unglücklich gegen Arminia Bielefeld (0:1) und den MSV Duisburg (1:2), gewann dann aber gegen den gastgebenden FSV Gütersloh, Gruppensieger und späterer Viertplatzierter des A-Turniers, mit 1:0.

In der Runde der Teams um die Plätze 11 bis 20 verbuchten die Bäckermädchen zwei Siege und zwei Unentschieden. Ein 1:0 gegen die SV 07 Elversberg, ein 3:2 gegen Kickers Offenbach, ein 0:0 gegen den FC Esslingen und ein 1:1 gegen den SSV Rhade reichten zum Einzug ins B-Finale. Hier erzielte Torjägerin Elona Paci nach schnellem Angriff gegen Freiburg das entscheidende 1:0. Das A-Turnier gewann die Borussia aus Mönchengladbach nach einem packenden Neunmeterschießen gegen Bayer 04 Leverkusen. Sternitzke bilanzierte: „Wie immer ein top organisiertes Turnier, wir kommen gerne wieder. Für die Mädels war es ein tolles Erlebnis, alle präsentierten sich in guter Verfassung. Das Wochenende hat uns noch mal mehr zusammengeschweißt.“

Die Andernacher U-Nationaltorhüterin Maya Franz (hier beim 1:0-Erfolg gegen den Bundesligisten SC Freiburg in Aktion) war ein starker Rückhalt der SG 99 während der drei Turniertage.Foto: Tobias Jenatschek




Frohes neues Jahr !




2:1 gegen Mönchengladbach: SG 99 beendet Zweitliga-Hinrunde auf Platz sieben

Einen gelungenen Abschluss des Kalenderjahres haben die Zweitliga-Fußballerinnen der SG 99 Andernach auf dem Kunstrasenplatz in Mendig gefeiert. Vor der stattlichen Kulisse von 580 Zuschauern siegte die Elf des Trainerduos Florian Stein und Isabelle Hawel mit 2:1 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach, musste dabei allerdings nach einer äußerst überlegen geführten ersten Halbzeit im zweiten Durchgang noch einmal mächtig zittern. Gleich von Beginn an zeigten die Bäckermädchen, dass sie das Jahr mit einem Heimsieg abschließen wollten. Zwar gehörte die erste Torannäherung den Gästen, doch ein harmloser Abschluss aus zweiter Reihe brachte Andernachs Torfrau Laura van der Laan nicht in Bedrängnis. Anders sah das bei der Borussen-Torfrau aus. Für Gladbachs Luisa Palmen sollte das Spiel eigentlich ein ganz besonderes werden. Die Spielführerin der Borussia-Frauen ist nämlich in Mendig geboren und war nicht mit dem Tross aus Gladbach angereist, sondern vorab schon extra gekommen. Die erste Halbzeit wird die ehemalige Jugendspielerin des SC 13 Bad Neuenahr aber schnell vergessen wollen.

Die erste Chance der SG 99 nach einem sehenswerten Dropkick von Stürmerin Leonie Stöhr entschärfte Palmen reaktionsschnell. Unter der anschließenden Ecke Stöhrs flog die gebürtige Mendigerin allerdings hindurch und ermöglichte Kathrin Schermuly so den 1:0-Führungstreffer am zweiten Pfosten (13.). Die Bäckermädchen stellten die Aufsteigerinnen vom Niederrhein mit einem hohen Pressing immer wieder vor Probleme. Stöhr und Sturmpartnerin Carolin Schraa erhielten dabei Unterstützung des Dreier-Mittelfelds in Person von Schermuly, Vanessa Zilligen und die im Vergleich zum vorangegangenen Spiel beim Hamburger SV für Jette Schulz in die Startelf gerückte Leonie Wäschebach. „Wir wollten die Gladbacherinnen, die viel hinten raus spielen, unheimlich hoch pressen. Das haben wir geschafft und viele Ballgewinne im vorderen Drittel erzielt. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden“, sagte SG-99-Trainer Stein nach dem Spiel.

Die Andernacherinnen erspielten sich vor dem Halbzeitpfiff schon über ein halbes Dutzend Eckbälle, die nahezu alle gefährlich wurden. Ein zuvor geklärter Eckstoß wurde bei der zweiten Hereingabe letztlich auf der Linie geklärt (24.). Passend zum dritten Advent brannte es auch nach dem dritten Eckball lichterloh im Strafraum der Borussia, dieses Mal parierte Palmen (31.). „Ich sehe ja nichts“, monierte Gladbachs Innenverteidigerin Nina Klinger anschließend lautstark. Zugegeben, bei milden acht Grad stand die Sonne in Halbzeit eins gegenüber des Gladbacher Tors auch unangenehm tief. Und so war es erneut ein gefährlich getretener Eckball von Stöhr, der über die abermals unglücklich agierende Palmen hinweg am zweiten Pfosten den Kopf von Maren Weingarz fand, die am gegenüberliegenden Pfosten wiederum Schermuly bediente (41.). Wie bei ihrem letzten Treffer zuvor – ein Doppelpack im Mai gegen die U 20 des 1. FC Köln – trug sich die Andernacher U 20-Weltmeisterin von 2014 zweifach in die Torschützenliste ein. „Als einziges Manko kann man sicherlich sehen, dass wir noch mehr Tore hätten schießen können“, urteilte Stein über die erste Halbzeit.

Im zweiten Durchgang deutete zunächst weiter alles auf einen ungefährdeten Heimsieg hin. Nach knapp 65 Minuten änderte sich aber schlagartig das Bild: Beide Trainerteams wechselten je dreimal. Gleich Sekunden nach dieser Unterbrechung erzielte Carolin Corres nach einem Fehlpass der zuvor eingewechselten Theresa Brück den 1:2-Anschlusstreffer (66.). „Gamechanger“, nannte Stein die Wechsel und führte weiter aus: „Ich merkte, dass Gladbach etwas aufkam, und wollte dem mit frischem Personal entgegenwirken. Uns hat das aber eher ein Stück weit verunsichert, und das Spiel ist auf die Gladbacher Seite umgeschlagen.“ Nur zwei Minuten später war es erneut Corres, die nach einem Stellungsfehler in der SG-99-Defensive zum Abschluss kam, aber an van der Laan scheiterte. Und auch Leonie Köpp setzte nach schönem Solo einen Distanzschuss knapp über das Andernacher Tor (69.).

In der 76. Minute schlug Palmen dann einen Freistoß von der Mittellinie lang in den Andernacher Strafraum, und ein Kopfball Paula Auguste Helga Klensmanns vom Fünfmetereck entschärfte van der Laan in letzter Not. Wirkliche Entlastung war da nur ein Abschluss von SG-99-Stürmerin Stöhr rechts am Pfosten vorbei (77.) sowie die Chance auf ein drittes Tor von Kathrin Schermuly nach einer langen Hereingabe (87.). Auch die vier Minuten Nachspielzeit brachten keine Treffer mehr ein, und so durften sich die Andernacherinnen aufgrund des überlegenen ersten Durchgangs letztlich verdientermaßen über die drei Punkte zum Jahresabschluss freuen. „20, 25 Minuten, die unter dem Strich wirklich nicht gut waren, sollen der Partie aber nicht komplett das Positive nehmen. Ein Sieg ist das, was zählt. Und damit können wir jetzt auf die Weihnachtsfeier gehen“, bilanzierte ein zufriedener Stein. Moritz Hannappel

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Das nächste Spiel: SG 99 Andernach gegen FC Ingolstadt 04 am Sonntag, 18. Februar, um 11 Uhr.

Das 1:0 für die SG 99: Die in Mendig geborene Gladbacher Torfrau Luisa Palmen (in Lila) taucht unter dem Eckball hinweg und ermöglicht Kathrin Schermuly (halb verdeckt in der Mitte) das Andernacher Führungstor. Foto: Tobias Jenatschek

 




Rewe und SG 99 vereinbaren Kooperation

Wer künftig im Rewe-Markt von Nico Grunert an der Breiten Straße in Andernach einkaufen geht, kann dabei unseren Bäckerjungen etwas Gutes tun. Und das, ohne dafür auch nur einen Cent mehr zu bezahlen. Möglich wird das durch die neue Vereinskarte. Bei jedem Einkauf im Andernacher Rewe wird gegen Vorlage der Karte ein Prozent des Einkaufswerts an die Bäckerjungen gespendet.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit“, sagte SG-Vorstandsmitglied Paul Schmitz beim offiziellen Startschuss für die Aktion, zu dem sich in dieser Woche eine Vereinsdelegation mit Nico Grunert an seinem Rewe-Markt traf. Schmitz und Grunert betonten dabei, dass es nicht die einzige Zusammenarbeit zwischen Supermarkt und Verein bleiben soll.

Auch die zweite sichtbare Kooperation ist bereits angekündigt worden: Wenn vom 5. bis 7. Januar wieder Hallenfußball in der Andernacher Beethovenhalle zu sehen sein wird, ist Rewe erstmals als Namensgeber des Firmencups beteiligt.

Die Vereinskarten des Rewe-Markts Nico Grunert und der SG 99 Andernach sind ab sofort bei allen Vorstandsmitgliedern erhältlich. Wer eine Karte haben möchte, kann außerdem eine Mail an info@sg99-andernach.de schreiben.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 6

Die sechste Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in dieser Saison zum Heimspiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 17. Dezember, 14 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (29 Seiten / 13,5 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Förderverein verkauft Fan-Artikel der Bäckermädchen

Ob Schals, Shirts, Schirme, Mützen, Hüte, Tassen oder Pins: Ab sofort bietet der Förderverein diverse Fan-Artikel der Bäckermädchen bei den Heimspielen in der 2. Frauen-Bundesliga zum Verkauf an, erstmals bei der letzten Begegnung der SG 99 Andernach vor der Winterpause am kommenden Sonntag um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig gegen Borussia Mönchengladbach. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche ist an diesem Tag frei. Wir freuen uns auf euren Besuch !
Foto/Grafik: BH-media



1:1 – SG 99 verpasst nur knapp den Sieg beim Hamburger SV

Mit dem 1:1 (0:1) beim Tabellenzweiten Hamburger SV bleiben die Zweitliga-Fußballerinnen der SG 99 Andernach zum achten Mal in Folge ohne Niederlage, krebsen nach dem verpatzten Saisonstart aber immer noch in der unteren Tabellenhälfte herum. SG-Trainer Florian Stein kennt den Grund: „Da waren ein paar Unentschieden zu viel dabei.“ Auch gegen den norddeutschen Traditionsklub, der als Aufsteiger auch mit seinem Frauenteam die Erstklassigkeit anstrebt, wäre nämlich ein Andernacher Sieg möglich und auch nicht unverdient gewesen. Doch unterm Strich ging das fünfte Remis im 12. Saisonspiel für die „Bäckermädchen“ in Ordnung: „Die erste Halbzeit ging an uns, die zweite eher an den HSV“, lautete Steins Kurzzusammenfassung der Geschehnisse „bei grausamem Wetter“ in Norderstedt.

Seine defensive Fünferkette hatte Andernachs Coach eher offensiv postiert, sodass der SG viele Ballgewinne im hohen Pressing gelangen und auch die Abseitsfalle mehrfach zuschnappte. Der HSV kam in Durchgang eins nur einmal zum Zug, und das auch nur scheinbar, denn das peruanische Edeltalent Almudena Sierra stand beim Abstaubertreffer im Abseits (14.). Auf der anderen Seite scheiterte Vanessa Zilligen an der Latte, als sie Leonie Stöhrs Eckenflanke mit einem Heber verlängerte (23.). Carolin Schraa kam an HSV-Torfrau Jolina Zamorano nicht vorbei (31.), ehe Zilligen mit einem Steckpass Kollegin Stöhr auf den Weg zum 1:0 schickte. Deren Schuss traf genau ins lange Eck (32.). Kurz vor der Pause mussten sich Maren Weingarz und Kathrin Schermuly länger behandeln lassen. Während Weingarz mit wieder eingerenkter Schulter bis zum Schlusspfiff durchhielt, musste Schermuly, die umgeknickt war, nach einer Stunde ausgewechselt werden. Der Ausfall der routinierten Mittelfeldspielerin blieb nicht ohne Folgen: „Das ging auf Kosten der Stabilität, da kam ein bisschen Unruhe in unser Spiel“, beobachtete Stein. Der HSV, der nach und nach weitere engagierte Offensivspielerinnen einwechselte, war nun am Drücker, die Bäckermädchen konnten sich gut 20 Minuten lang kaum Entlastung verschaffen.

So richtig dicke HSV-Chancen gab es dennoch nur zwei. Eine verhinderte Leonie Krump, als sie die auf der rechten Seite freigelaufene Victoria Schulz so geschickt abdrängte, dass deren Schuss am langen Eck vorbeiging (55.). Melina Krüger, ein Joker von HSV-Trainer Marwin Bolz, machte es aus ähnlicher Position besser und traf an SG-Torfrau Laura van der Laan vorbei zum 1:1 (79.). Die letzten Chancen hatten dann aber nicht etwa die Gastgeberinnen, die nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie unbedingt gewinnen wollten, sondern die kampfstarken Bäckermädchen. Erst scheiterte Magdalena Schumacher, vier Wochen nach ihrem Startelf-Comeback laut Stein „schon fast wieder die alte Maggi“, mit einem Distanzschuss an Zamorano (90.+2): „Wenn der reingeht, fliegen wir nach Hause“, trauerte Stein der Chance hinterher. Und schließlich blockte ein HSV-Fuß Alina Wagners Hereingabe auf dem Weg zur einschussbereiten Carolin Schraa (90.+3). „Es war ein gutes Spiel, das uns und den Zuschauern Spaß gemacht hat“, zog Florian Stein sein Fazit. „Jetzt wollen wir das letzte Spiel des Jahres gegen Mönchengladbach gewinnen, damit sich unser Aufschwung auch in der Tabelle niederschlägt.“ Stefan Kieffer

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Das nächste Spiel: SG 99 Andernach gegen Borussia Mönchengladbach am Sonntag, 17. Dezember, um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig.

Ihre verletzungsbedingte Auswechslung kostete die SG 99 Andernach die Stabilität: Kathrin Schermuly wird hier von der herausstürmenden HSV-Torfrau Jolina Zamorano vom Ball getrennt. Nach einer knappen Stunde musste die routinierte Mittelfeldspielerin, die umgeknickt war, verletzt vom Platz. Foto: Tobias Jenatschek