1:3 in Bitburg – Andernach unterliegt nach schwacher erster Halbzeit

Die weite Freitagabend-Tour der Bäckerjungen endet ohne Punkte. Beim 1:3 (0:3) gegen den FC Bitburg leisteten sich die Gäste schon vor der Pause zu viele Fehler, um etwas Zählbares zurück an den Rhein zu bringen. „Was wir in der ersten Halbzeit verbrochen haben, konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr gutmachen“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Es dauerte nur eine gute Viertelstunde bis die Gastgeber, unterstützt von individuellen Fehlern der Andernacher, bereits mit zwei Toren in Führung lagen. Beim 1:0 war es Adam Lemghar, der mit seinem Fehlpass den Treffer von Joshua Bierbrauer einleitete (4.), vor dem 2:0 durch Benedikt Häb trat Drinor Demiraj im eigenen Strafraum am Ball vorbei (17.). Beim vorentscheidenden 3:0 durch Lucas Herres fehlte nach einem eigenen Eingriff die Andernacher Konterabsicherung – Jannis Koch hatte im Eins-gegen-Eins das Nachsehen (38.).

Nach der Pause zeigten die Bäckerjungen eine Reaktion, steigerten sich spielerisch und kämpferisch. Doch der Schaden war nicht mehr zu reparieren. Gian Luca Dolon traf zwar von der Strafraumgrenze früh zum 3:1 (51.), doch danach erarbeiteten sich die Andernacher zu wenig klare Tormöglichkeiten, um den Bitburger Sieg noch einmal ernsthaft zu gefährden. Erst kurz vor Schluss schnupperten Dolon und Mike Borger mit ihrer Doppelchance noch am Anschlusstreffer, doch die Gastgeber retteten zwei Mal auf der Linie (85.). „Ich hoffe, dass wir aus der Niederlage gelernt haben und jetzt allen klar ist, dass wir 100 Prozent auf dem Platz lassen müssen. Sonst wird es schwierig“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, Schiffers (88. P. Schmitz), Drinor Demiraj (76. de Abreu), Dudkiewicz, Engels, Reintges, Wingenbach (68. Blohm), Idrizi (81. Frick), Borger, Lemghar (63. Pitkowski), Dolon

SR: Christopher Groß (Nastätten)

Zuschauer: 227

Tore: 1:0 Bierbrauer (4.), 2:0 Häb (17.), 3:0 Herres (38.), 3:1 Dolon (51.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Mittwoch, 30. September (20 Uhr). Dann gastiert er SV Untermosel Kobern-Gondorf auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 5

Die 5. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg (Sonntag, 26. September, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (30 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




2:0 gegen Kirchberg – Andernachs Heimknoten platzt trotzt schwacher Leistung

Im vierten Anlauf hat es endlich funktioniert: Unsere Bäckerjungen gewinnen gegen den TuS Kirchberg mit 2:0 (1:0) und feiern ihren ersten Heimsieg der neuen Rheinlandliga-Saison. Die drei Punkte waren dann aber auch schon alles, was Trainer Kim Kossmann diesem Tag Positives abgewinnen konnte. „Wir haben heute mit weitem Abstand unser schlechtestes Spiel gemacht. Das war eine ganz schwache Leistung, die nicht unser Anspruch sein darf.“

Linus Wingenbach brachte die Gastgeber kurz vor der Pause mit einem abgefälschten Schuss aus 18 Metern mit 1:0 in Führung (40.). Die Andernacher hatten da schon einige gute Chancen vergeben, Torhüter Jannis Koch allerdings auch einmal in brenzliger Situation retten müssen.

Nach der Pause begannen die Bäckerjungen wieder mit eigenen Offensivaktionen, mussten dann gegen Mitte der zweiten Halbzeit allerdings auch eine Kirchberger Drangphase überstehen, in der durchaus der Ausgleich in der Luft lag. Erst in der Schlussphase bekam Andernach das Spiel wieder besser unter Kontrolle. Der eingewechselte Gian Luca Dolon hatte mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß, bis er in der 83. Minute Gästetorhüter Johannes Kappel zum 2:0-Endstand tunnelte.

Die Freude der Gastgeber blieb direkt nach dem Heimsieg ob der enttäuschenden Leistung aus. Mit ein wenig Abstand klangen die Worte Kossmanns dann aber wieder versöhnlicher. „Die letzten beiden Spiele haben wir gut gespielt und nur einen Punkt geholt, heute haben wir schlecht gespielt und drei Punkte geholt. Jetzt kann sich jeder ausmalen, was wir lieber haben.“

Es spielten: Koch, Schiffers, Weidenbach (90.+4 Saftig), Dudkiewicz (87. Drinor Demiraj), de Abreu (70. Dolon), Reintges, Engels, Wingenbach (58. Drilon Demiraj), Idrizi (80. Blohm), Pitkowski, Borger

SR: Ralf Volk (Koblenz)

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 Wingenbach (40.), 2:0 Dolon (83.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Freitag, 25. September (20 Uhr) beim FC Bitburg.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 4

Die 4. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den FC Carl Zeiss Jena (Sonntag, 20. September, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (30 Seiten / 12,6 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




1:1 in Laubach – Bäckerjungen sammeln weiter Auswärtspunkte

Es gab einmal eine Zeit, in der galt die SG 99 Andernach als überragende Heim- und allenfalls mittelprächtige Auswärtsmannschaft. Nicht so in dieser Saison. Auch im dritten schweren Gastspiel in Folge punkteten die Bäckerjungen bei ihrem 1:1 (1:0) in Laufeld und zeigen sich erfolgreicher als zuletzt auf dem Andernacher Kunstrasen. „Wir haben es gut gemacht, stark gegen den Ball gearbeitet und mit viel Leidenschaft gespielt“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Der Punkt ist in Ordnung für uns.“

Auf dem ungeliebten Rasen stand Gian Luca Dolon zum zweiten Mal in der neuen Rheinlandliga-Saison in der Startelf und brachte die Bäckerjungen prompt nach einer halben Stunde in Führung. Eingeleitet von einem fatalen Laubacher Fehlpass lief er allein aufs Tor zu und überwand Manuel Kees zum 0:1. Andernach blieb auch danach aktiv, Filip Reintges und andere hatten weitere Möglichkeiten.

Zwei unglückliche Szenen brachten den bis dato starken Auftritt der Gäste in der zweiten Halbzeit ins Wanken. Erst war es ein Foulelfmeter, den Lars Oster zum 1:1-Ausgleich verwandelte (62.), dann ein unablässiges Meckern, das Philipp Schmitz erst die gelbe und gleich darauf die gelb-rote Karte einbrachte (78.). In Unterzahl stellte Andernach vor allem auf Verteidigung um und brachte das Unentschieden über die Zeit.

Während Kossmann mit dem Punkt im Endeffekt leben konnte, dürfte ihm seine Defensivaufstellung für das Wochenende noch größeres Kopfzerbrechen bereiten. Nicht nur Philipp Schmitz wird dann gesperrt fehlen, auch sein Namensvetter und Innenverteidigungs-Kollege Leon Schmitz musste mit dickem Fuß ausgewechselt werden. „Mal schauen, wer am Samstag hinten drin spielt.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz (46. Dudkiewicz), Schiffers, Demiraj, Weidenbach, Engels, Reintges, Idrizi (66. Wingenbach), Pitkowski (80. Welter), Dolon (60. Borger)

SR: David Bittner (Sirzenich)

Zuschauer: 180

Tore: 0:1 Dolon (30.), 1:1 Oster (62., Foulelfmeter)

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Philipp Schmitz (Andernach, 78.) wegen Meckerns.

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 19. September um 14 Uhr. Dann gastiert der TuS Kirchberg auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




1:5 gegen Hochwald – Bäckerjungen schlagen sich auch selbst

Die SG 99 Andernach verpasst auch im dritten Heimspiel der Rheinlandliga-Saison den ersten Heimsieg. Dabei entsprach die Leistung in weiten Teilen nicht einmal dem doch sehr ernüchternden 1:5 (0:2) gegen die SG Hochwald. „Bis zur 88. Minute war ich zufrieden“, sagt Andernachs Trainer Kim Kossmann. Um gleich nachzuschieben, dass ihn wohl alle, die an diesem Samstag nicht dabei waren, für verrückt erklären werden.

Dass der Fußballgott diesmal kein Andernacher ist, deutete sich schon in der Anfangsphase an. Die Bäckerjungen begann mit viel Schwung und gerieten mit dem ersten Angriff der Gäste direkt in Rückstand. Bastian Neises zog über die rechte Seite in den Strafraum, Aaron de Abreu konnte nicht ausreichend gegenhalten, Jannis Koch ließ das kurze Eck zu frei – Hochwald führte mit 0:1 (7.).

Andernach blieb die aktivere Mannschaft, hatte durch Filip Reintges die schnelle Chance zum Ausgleich (8.). Doch das zweite Tor fiel mit der zweiten Gästechance. Andre Paulus setzte den Ball aus zwölf Metern zum 0:2 ins linke untere Eck (26.). Die Gastgeber steckten weiterhin nicht auf. Nach einer Ecke blieb Gästekeeper Yassin Benhmidane im Fünfer liegen, Linus Wingenbach hämmerte den Ball aus dem Hintergrund am verwaisten Tor vorbei (31.). Auch Filip Reintges (37.), Mike Borger (39.) und Philipp Pitkowski (42.) schnupperten am Anschlusstreffer.

In der zweiten Halbzeit nahm der Andernacher Druck weiter zu. Borger hatte Benhmidane bereits überwunden, sein Lupfer flog jedoch knapp am Tor vorbei (49.). Pitkowski köpfte nach einem Philipp-Schmitz-Freistoß das hochverdiente 1:2 (53.). Als nach einer Stunde Benhmidane bei einer verunglückten Rettungsaktion Philipp Pitkowski zu Boden brachte, erwarteten alle einen Elfmeterpfiff von Patrick Mattern. Doch dessen Pfeife blieb stumm und das Andernacher Momentum ebbte langsam ab.

Zwar blieben die Gastgeber die deutlich bessere Mannschaft, doch die Qualität der Chancen ließ nach. Drilon Demiraj versuchte es noch einmal per Kopf (63.), die eingewechselten Adam Lemghar (73.) und Argjend Idrizi (81.) mit dem Fuß. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. In der von Kossmann angesprochenen 88. Minute luden die Andernacher dann als gute Gastgeber ihre Gäste zum Toreschießen ein. Idrizi warf den Ball in die Füße des Gegners ein, Koch konnte nur per Foul retten, Tobias Lenz verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 1:3. Louis Baldes per Konter (90.+1) und Matthias Burg per Freistoß (90.+4) erhöhten gegen nun völlig indisponierte Andernacher noch auf 1:5.

„Wir haben wenig zugelassen, hatten Chancen, waren klar die bessere Mannschaft“, haderte Kossmann direkt nach dem Abpfiff. Seine Wechsel hatten an diesem Tag nicht funktioniert. Und die Sache mit dem Spielglück erst recht nicht.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers (80. Welter), Engels (72. Lemghar), Reintges, de Abreu (46. Idrizi), Drilon Demiraj (83. Dolon), Wingenbach, Pitkowski, Borger

SR: Patrick Mattern (Blankenrath)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Neises (7.), 0:2 Paulus (26.), 1:2 Pitkowski (53.), 1:3 Lenz (88.), 1:4 Baldes (90.+1), 1:5 Burg (90.+4)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Mittwoch, 16. September um 20 Uhr beim SV Laubach.

(mlat)

Filip Reintges und der SG 99 Andernach fehlte am Samstag jegliches Spielglück. Foto: René Weiss




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 3

Die 3. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen die U20 der SG Eintracht Frankfurt  (Sonntag, 13. September, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (29 Seiten / 12,6 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




2:1 in Trier – Bäckerjungen siegen beim Spitzenreiter

Die Wiedergutmachung ist geglückt. Zehn Tag nach der enttäuschenden 2:3-Niederlage gegen sonst noch punktlose Malberger, gelang der SG 99 Andernach am Sonntag ein 2:1 (1:1) beim vorherigen Tabellenführer Eintracht Trier II.

Die Bäckerjungen profitierten dabei auch von einer frühen roten Karte gegen Triers Stürmer Soumah Morlaye, der nach einer Tätlichkeit gegen Leon Schmitz bereits nach 18 Minuten vom Feld musste. Trotz der Überzahl taten sich die Gäste zunächst schwer. Finn Gromzick brachte die Regionalliga-Reserve mit einem schönen Seitfallzieher zum 1:0 in Führung (34.), Andernachs Trainer Kim Kossmann reagierte noch vor der Pause und brachte Linus Wingenbach für den enttäuschenden Filip Reintges. „Da hatte ich ein gutes Händchen.“

Es war nämlich eben jener Wingenbach, der kurz nach seiner Einwechslung aus 18 Metern zum 1:1-Pausenstand traf (45). Zwei Minuten nach Wiederanpfiff war die Partie dann vollends gedreht. Philipp Pitkowski köpfte nach einer Jan-Engels-Flanke zum 1:2 ein (47.). Die Partie blieb auch danach offen. Die Gäste vergaben selbst Chancen zur Vorentscheidung, mussten sich am Ende allerdings ebenso bei ihrem starken Torhüter Jannis Koch bedanken, der den Auswärtssieg festhielt.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Drilon Demiraj, de Abreu, Wingenbach, Engels, Saftig (87. Drinor Demiraj, 90. Lemghar), Reintges (40. Wingenbach, 90. Idrizi), Pitkowski (75. Welter), Borger

SR: Marek Rosswinkel (Prüm)

Zuschauer: 130

Tore: 1:0 Gromzick (34.), 1:1 Wingenbach (45.), 1:2 Pitkowski (47.)

Besonderheiten: Rote Karte gegen Soumah Morlaye wegen einer Tätlichkeit (Trier, 18.), Gelb-rote Karte gegen Alexis Weidenbach wegen Foulspiels (Andernach, 90.+7)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 12. September gegen die SG Hochwald. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 14 Uhr.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 2

Die 2. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen die U20 der TSG 1899 Hoffenheim (Sonntag, 30. August, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (28 Seiten / 13,2 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




2:3 gegen Malberg – Bäckerjungen können nicht an Immendorf-Sieg anknüpfen

Rückenwind und Hoffnung waren nach dem überzeugenden 5:2 in Immendorf groß. Doch noch sind die Bäckerjungen nicht in dieser Rheinlandliga-Saison angekommen. Am Mittwochabend gab es beim 2:3 (2:2) gegen die zuvor noch punktlose SG Malberg den nächsten Dämpfer.  „Gegen so eine Mannschaft musst du zuhause gewinnen, wenn du oben mitspielen willst“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Wir haben sie selbst stark gemacht, waren mit dem Ball viel zu schlecht.“

Dabei starteten die Andernacher perfekt in ihr Heimspiel. Fünf Minuten waren gespielt, da köpfte Philipp Pitkowski nach einer Philipp-Schmitz-Ecke zum 1:0 ein. Doch auch mir der Führung im Rücken stellte sich bei den Gastgebern keine Souveränität ein. Malberg kämpfte sich in die Partie, hatte durch Benedikt Trippler erste gute Möglichkeiten (10./13.). Schließlich war es Justin Nagel, der nach einem Freistoß von Sebastian Rosbach und einem Abpraller von Andernachs Torhüter Jannis Koch zum 1:1 abstaubte (20.).

Danach entwickelte sich ein kampfbetonter Schlagabtausch. Kurz vor der Pause brachte Piktowski Andernach nach Querpass von Mike Borger erneut mit 2:1 in Führung (42.). Wieder konnte Nagel nach einem langen Freistoß ausgleichen (44.). So ging es mit 2:2 in die Halbzeit.

In den zweiten 45 Minuten spielten fast nur die Gastgeber, hatten durch Alexis Weidenbach eine erste gute Kopfballchance (53.). Der Treffer fiel allerdings auf der anderen Seite. Nach einem einfachen Andernacher Ballverlust und einem schnellen Angriff über Luca Thom landete der Ball am Ende bei Sebastian Rosbach, der zum 2:3 einschoss (55.). Beinahe hätten nun die Andernacher schnell zurückschlagen können, doch Jan Engels traf nur den Pfosten (59.). Kurz darauf hätte es allerdings auch 2:4 stehen können, als Tim Pfeiffers Schuss vom Innenpfosten zurück ins Spielfeld sprang (60.).

Nach einem taktischen Foulspiel sah Malbergs Bastian Bleser in der 63. Minute die gelb-rote Karte. Andernach blieb also eine halbe Stunde in Überzahl, um den Abend zu retten. Das optische Übergewicht war groß, gefährliche Abschlüsse blieben hingegen selten. Linus Wingenbach prüfte per Kopf noch einmal Gästetorhüter Nick Hammel (80.). Es blieb die letzte halbwegs brenzlige Situation für Malberg. „Wir sind enttäuscht, weil wir uns deutlich mehr vorgenommen haben“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers (75. Lutz), Engels, Weidenbach, Saftig, Wingenbach (88. Demiraj), Welter (62. de Abreu), Pitkowski, Borger

SR: Manuel Mück (Arzheim)

Zuschauer: 120

Tore: 1:0/2:1 Pitkowski (5./42.), 1:1/2:2 Nagel (20./44.), 2:3 Rosbach (55.)

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Bastian Bleser (Malberg, 63.) wegen Foulspiels, rote Karte gegen den Malberger Torwarttrainer (90.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 6. September um 15.30 Uhr beim SV Eintracht Trier II

(mlat)