1

8:1 gegen Mendig – Bäckerjungen kommen im Saisonendspurt richtig in Fahrt

Acht Tore im Derby, der vierte Sieg in Folge, Tabellenplatz fünf in der Rheinlandliga – bei der SG 99 Andernach wirkt momentan niemand so, als würde er die nahende Sommerpause herbeisehnen. „Schade, dass es in zwei Wochen vorbei ist“, sagte Trainer Kim Kossmann nach dem souveränen 8:1 (4:0) im Lokalduell gegen den bereits sicher abgestiegenen SV Eintracht Mendig. „Momentan sind viele bei uns sehr gut drauf.“

Dabei brauchten die Bäckerjungen gegen Mendig ein wenig Zeit, um in die Partie zu finden. Nach 25 Minuten wäre eine Gästeführung möglich und durchaus verdient gewesen. Leonard Zerwas war kurz zuvor bereits frei durch gewesen, sein Lupfer-Versuch gegen Andernachs Torhüter Luca Jordi Bolz führte jedoch nicht zum gewünschten Erfolg (18.).

Eiskalt zeigten sich dann allerdings die Andernacher. Den Dosenöffner gab Gian Luca Dolan nach einer Philipp-Schmitz-Ecke (26.), Mike Borger verwandelte einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter souverän zum 2:0 (32.). Ein Doppelschlag kurz vor der Pause durch Dolon (41.) und Drilon Demiraj (42.) schraubte das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Beide mussten, schön freigespielt, nur noch einschieben.

Nach Wiederanpfiff blieben die Gastgeber dominant und legten weiter nach. Eine sehenswerte Kombination über Alexis Weidenbach und Mike Borger nutzte Dolon zu seinem dritten Treffer, dem 5:0 (56.). Der eingewechselte Filip Reintges traf aus der Drehung zum 6:0 (63.). Reintges per Lattenschuss (60.), Dolon per Abstauber (66.) und Leon Schmitz per Kopfball (71.) hätten weitere Tore erzielen können.

Stattdessen nutzte Joel Maas einen leichtsinnigen Andernacher Ballverlust im Mittelfeld, um den Ball aus 50 Metern zum 6:1 ins Tor zu bugsieren (73.) und läutete damit ein kurzes Mendiger Aufbäumen ein. Das endete mit dem 7:1 durch Linus Wingenbach (79.). Kurz vor Schluss durfte Weidenbach zwei Mal zum Handelfmeter antreten. Zunächst verschoss er, nach der Wiederholungs-Entscheidung des Schiedsrichtergespanns traf er im zweiten Anlauf doch noch zum 8:1-Endstand (88.).

„Endlich haben wir mal wieder gegen eine Mannschaft gewonnen, die unten steht“, lobte Kossmann nach Abpfiff. „Nach dem 1:0 haben wir das sehr souverän gespielt.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Dshabrailow (57. Reintges), Drilon Demiraj, Weidenbach, Saftig (74. de Abreu), Engels (74. Drinor Demiraj), Idrizi (57. L. Wingenbach), Borger, Dolon (83. Blohm)

SR: Noah Bursky (Niedertiefenbach)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0/3:0/5:0 Dolon (26./41./56.), 2:0 Borger (32., Foulelfmeter), 4:0 Drilon Demiraj (42.), 6:0 Reintges (63.), 6:1 Maas (73.), 7:1 L. Wingenbach (79.), 8:1 Wiedenbach (88., Handelfmeter)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Samstag, 16. Mai um 17.30 Uhr bei der Spvgg. EGC Wirges.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 13

Die 13. und somit letzte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den SC Sand (Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

sz13-100526




Beste Rheinlandliga-Saison: 4:0 in Morbach sichert Andernach den Rekord

Andernachs Trainer Kim Kossmann muss sich wohl neue Ziele für die letzten Wochen der Saison setzen. Das zuletzt ausgerufene, 52 Punkte, ist seit dem 4:0 (2:0) am Sonntag in Morbach erreicht. „Wir haben schon jetzt unsere beste Rheinlandliga-Saison gespielt. Da sind wir sehr stolz drauf.“

Stolz war Kossmann auch auf die „sehr abgeklärte, sehr reife Leistung“ seiner Mannschaft. Beim Tabellennachbarn aus Morbach, einem eigentlichen Andernacher Angstgegner, traten die Bäckerjungen souverän auf. Eine immer länger werdende Flanke von Aaron de Abreu sorgte für das 0:1 (23.), noch vor der Pause erhöhte Argjend Idrizi nach schöner Vorarbeit von Gian Luca Dolon auf 0:2 (39.).

Dafür, dass in der zweiten Halbzeit nicht doch nochmal Spannung aufkam, sorgten die starke Andernacher Hintermannschaft und Dolon mit einem starken Solo zum vorentscheidenden 0:3 (63.). Mike Borger fing schließlich noch einen Rückpass ab und umkurvte Morbachs Torhüter Johannes Kappel zum 0:4-Endstand (79.). „Wir waren gegen den Ball super und haben mit dem Ball wieder richtig gute Lösungen gefunden“, bilanzierte ein zufriedener Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers, Dshabrailow (71. Drilon Demiraj), Weidenbach, de Abreu (83. Blohm), L. Wingenbach (60. Borger), Reintges (71. Saftig), Idrizi, Dolon (81. M. Wingenbach)

SR: Luis Herrig (Salmtal)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 de Abreu (23.), 0:2 Idrizi (39.), 0:3 Dolon (63.), 0:4 Borger (79.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Freitag, 8. Mai gegen den SV Eintracht Mendig. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 20 Uhr.

(mlat)




2:0 gegen Bitburg – Souveräne Andernacher feiern Flutlicht-Heimsieg

Eigentlich hatte SG-Trainer Kim Kossmann nach dem 2:0 (2:0) gegen den FC Bitburg nur einen Kritikpunkt. So überlegen wie die Bäckerjungen vor der Pause aufgetreten waren, hätten dabei mehr als zwei Tore herausspringen müssen. „Sonst haben wir aber sehr gefällig gespielt. Der Sieg ist mehr als verdient.“

Es gab eigentlich nur einen Moment, in dem das Freitagabend-Spiel zugunsten der Bitburger Gäste hätte kippen können. 18 Minuten waren gespielt, da rutschte Andernachs Torhüter Jannis Koch bei einer Rettungsaktion weg, Luke Wagner verfehlte von der Strafraumgrenze das verwaiste Tor. Stattdessen schloss drei Minuten später Gian Luca Dolon einen stark über Alexis Weidenbach eingeleiteten Konter mustergültig zum 1:0 in den Winkel ab (21.). Damit begann eine Phase der vollkommenen Andernacher Dominanz.

Nach einem verlängerten langen Einwurf von Philipp Schmitz stellte wiederum Dolon noch vor der Pause auf 2:0 (36.). Davor und danach vergaben Dolon (39.) und sein Sturmpartner Mike Borger (24./32./38.) die von Kossmann betrauerten Großchancen. Dass sie nur mit zwei Toren in Rückstand lagen, war für die Gäste nach 45 Minuten die beste Nachricht.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichener. Andernach schaltete in den Verwaltungsmodus. Bitburg spielte gefällig mit, blieb jedoch größtenteils harmlos. Einmal musste Jannis Koch sehenswert gegen einen Schuss von Pascal Müller retten (64.), auf der Gegenseite verpassten Borger im Eins-gegen-Eins und Argjend Idrizi binnen einer Minute zweimal das mögliche 3:0 (69.).

„Wir haben das richtig gut gemacht und fast gar nichts zugelassen“, sagte Kossmann. Seine Mannschaft habe immer noch ein Ziel vor Augen, spielte er auf die ausgelobten 51 Punkte für die beste Andernacher Rheinlandliga-Saison an. Vier Spieltage vor Schluss fehlen dazu nun nur noch zwei. Nach sechs Spielen ohne Niederlage in Folge ein vielleicht sogar etwas niedrig gestecktes Ziel.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers, Saftig (63. Dshabrailow), Weidenbach, L. Wingenbach (63. Reintges), Engels, Idrizi (77. de Abreu), Borger (87. M. Wingenbach), Dolon (87. Drinor Demiraj)

SR: Patrick Heim (Hohenstein)

Zuschauer: 150

Tore: 1:0/2:0 Dolon (21./36.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 3. Mai um 15 Uhr beim FV Morbach.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 12

Die zwölfte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen die U20 des VfL Wolfsburg (Sonntag, 26. April, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 15,3 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

sz12-260426




2:1 bei der SG Schneifel – der Robin Hood aus Andernach schlägt wieder zu

Wahrscheinlich sollten die Bäckerjungen beantragen, nur noch gegen die Spitzenteams der Rheinlandliga antreten zu müssen. Eine Woche nach dem bitteren 2:2 beim Tabellenletzten Wissen gelang den Andernachern am Samstag ein überzeugendes 2:1 (1:1) beim vor Anpfiff Tabellenzweiten SG Schneifel. Eben jener Mannschaft, die vor zwei Wochen noch Wissen mit 11:2 abgeschossen hatte. „Das ist bei uns immer dasselbe. Gegen die guten sind wir gut, gegen die Schlechten sind wir Schrott“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Heute war wieder Robin Hood unterwegs, der den Reichen die Punkte klaut.“

Vielleicht half ja auch der schlechte Start in die Begegnung. In Wissen waren die Andernacher noch früh in Führung gegangen, auf dem Rasenplatz in Stadtkyll gerieten die Gäste stattdessen früh in Rückstand. Schiedsrichter Ayoub Driouache entschied auf ein Foul durch Leon Schmitz, Jan Pidde verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:0 (12.).

Das war es dann aber auch schon mit nennenswerten Offensivaktionen der Gastgeber in der ersten Halbzeit. Andernach war vor der Pause die aktivere, die bessere Mannschaft. Richtig zwingend waren die Gäste-Angriffe jedoch so lange nicht, bis Jan Engels von rechts in den Strafraum zog und seine scharfe Hereingabe Philipp Bauer nur zum 1:1 ins eigene Tor lenken konnte (33.). Danach lag allerdings in der besten Andernacher Phase sogar das 1:2 in der Luft. Linus Wingenbach (40.), Mike Borger (44.) und Gian Luca Dolon (45.) verpassten nur knapp eine verdiente Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit schwand das Andernacher Übergewicht. Schneifel fand nun besser in die Partie. Philipp Bück scheiterte aus kurzer Distanz an Jannis Koch (61.), David Spruds köpfte nach einer Ecke knapp am Tor vorbei (63.). Dass das Spiel dennoch in die andere Richtung kippte, lag an einem unnötigen Fehlpass der Gastgeber. Dolon kam so 50 Meter vor dem Tor an den Ball und überwand von dort den weit vorgerückten Dennis Koziol mit einem Sahneschuss (86.). Schneifel gab sich nicht auf, Simon Reetz hatte in der Schlussphase noch zwei Mal den Ausgleich auf dem Fuß (89., 90.+3). Am Ende blieb es aber beim Andernacher Auswärtssieg.

„Wir haben gut gekämpft und leidenschaftlich verteidigt. Und dann ist uns kurz vor Schluss etwas vor die Füße gefallen“, sagt Kossmann. „Das macht mich natürlich stolz. Aber ich denke auch gleich wieder an letzte Woche.“

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers, Drilon Demiraj (90.+4 Drinor Demiraj), Weidenbach, Saftig (87. Herbst), L. Wingenbach (67. de Abreu), Engels, Dolon (90.+2 Idirizi), Borger (83. M. Wingenbach)

SR: Ayoub Driouache (Trier)

Zuschauer: 177

Tore: 1:0 Pidde (12., Foulelfmeter), 1:1 Bauer (33., Eigentor), 1:2 Dolon (86.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Freitag, 24. April um 20 Uhr. Dann gastiert der FC Bitburg auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




2:2 in Wissen – Bäckerjungen enttäuschen beim Tabellenletzten

Andernachs Trainer Kim Kossmann hatte noch vor der vermeintlichen Pflichtaufgabe beim abgeschlagenen Rheinlandliga-Letzten gewarnt. Die Leistung seiner Mannschaft war dann jedoch weit vom geforderten Vollgas entfernt. Beim 2:2 (1:0) in Wissen gaben die Bäckerjungen in Überzahl das Spiel aus der Hand und mussten am Ende über einen Punkt fast froh sein. „Ein schlechter Auftritt. Wir hatten auf keinen Fall mehr verdient“, sagt Kossmann.

Lediglich in der Anfangsphase deutete nichts auf einen bitteren Andernacher Nachmittag hin. Bereits in der 4. Minute traf Mike Borger mit einem satten Schuss aus 15 Metern zum 0:1. Zwei Minuten später fing Borger einen Wissener Fehlpass ab und Marius Wingenbach scheiterte nur knapp an VfB-Torhüter Marvin Scherreiks und dem möglichen 0:2.

Es hätte der entscheidende Nackenschlag für die zuletzt mit 2:11 bei der SG Schneifel unterlegenen Gäste sein können. Stattdessen beruhigte sich das Spiel auf schwachem Niveau. Während Wissen bis zur Pause ohne eine einzige nennenswerte Offensivaktion blieb, kam von Andernach wenig. Benjamin Saftig (36.) und Mike Borger (45. +2) vergaben noch gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen.

„Die zweite Halbzeit war dann schon fast peinlich“, sagt Kossmann. Die Gastgeber erspielten sich nun mehr Ballbesitz und bauten strukturierter auf als die mitunter konfus wirkenden Andernacher. Auch als Jonas Fuhrmann nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste (60.), schien das eher die nun dezimierten Wissener zu beflügeln.

Innerhalb von zwei Minuten kam Leandro Fünfsinn zu den ersten beiden gefährlichen Wissener Abschlüssen. Beide waren drin, das Spiel gedreht. Erst lief sich nach einer Ecke die Andernacher Hintermannschaft gegenseitig über den Haufen und Fünfsinn musste nur einschieben (67.). Dann überlupfte er nach einem langen Ball in die Spitze den herauslaufenden Luca Jordi Bolz (68.).

Am Ende durften sich die Gäste bei Gian Luca Dolon bedanken, der mit einem schönen Solo zumindest noch für den 2:2-Ausgleich sorgte (78.). Danach lief Andernach weiter planlos an, während Wissen ins Nichts konnte. Die Floskel über ein Spiel, das keinen Sieger verdient hatte, passte selten besser als an diesem Tag. „Wir hatten keinen Anführer auf dem Platz, der mal das Kommando übernommen hat. Ich habe erwartet, dass wir das deutlich besser machen.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz (85. Drinor Demiraj), Schiffers (88. de Abreu), Saftig, Drilon Demiraj (61. L. Wingenbach), Engels, Reintges, M. Wingenbach (57. Idrizi), Dolon, Borger

SR: Thomas Höfer (Urmitz)

Zuschauer: 130

Tore: 0:1 Borger (4.), 1:1/2:1 Fünfsinn (67./68.), 2:2 Dolon (78.)

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Jonas Fuhrmann (Wissen, 60.) wegen wiederholten Foulspiels.

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Samstag, 18. April bei der SG Schneifel. Der Anpfiff erfolgt um 18 Uhr.

(mlat)




1:1 gegen Trier II – Bäckerjungen stoppen Gäste-Siegesserie

Fünfmal in Folge war die Regionalliga-Reserve aus Trier zuletzt als Sieger vom Feld gegangen, bis die Serie am Mittwochabend in Andernach endete. Beim 1:1 (0:1) waren die Gastgeber dem Sieg am Ende sogar näher. „Ich hätte gern gewonnen, weil wir richtig am Drücker waren“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Wir sind trotzdem zufrieden, haben eine richtig gute Leistung gezeigt.“

Schon in der ersten Halbzeit konnte Kossmann mit dem Auftritt seiner Mannschaft gut leben. Da hatten die spielstarken Gäste aus Trier allerdings noch ihre leichten Vorteile. Das 0:1 fiel aus einer Standardsituation. Eine Kopfball-Verlängerung, dann konnte Vincent Boesen einschieben (30.). „In der zweiten Halbzeit waren wir dann die deutlich bessere Mannschaft und hätten den Sieg auch ein bisschen mehr verdient.“

Eine starke Eins-gegen-Eins-Aktion von Gian Luca Dolon brachte den Bäckerjungen das 1:1 (57.), auch für mehr wären durchaus die Chancen dagewesen – inklusive aus Andernacher Sicht zu Unrecht verweigertem Foulelfmeter in der Schlussminute. Doch es blieb bei den zwei Toren und einem trotz Sieg-Hoffnungen zufriedenem Kossmann.

Es spielten: Bolz, L. Schmitz, Schiffers, Dshabrailow, Drinor Demiraj (67. P. Schmitz), Weidenbach, Engels, Reintges, Idrizi (70. Drilon Demiraj), Dolon, Borger (80. M. Wingenbach)

SR: Jan Schmidt (Koblenz)

Zuschauer: 100

Tore: 0:1 Boesen (30.), 1:1 Dolon (57.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Samstag, 11. April um 16 Uhr beim VfB Wissen.

(mlat)

Gegen Eintracht Trier II reichte es für Sven Schiffers und die SG 99 Andernach zu einem verdienten Punktgewinn. Foto: René Weiss




7:4 bei der SG Hochwald – Bäckerjungen gewinnen wildes Auswärtsspiel

Die längste Auswärtsfahrt der Andernacher Saison entwickelte sich am Samstag zu einem wahren Torfestival. Mit 7:4 (4:4) setzten sich die Bäckerjungen bei der SG Hochwald durch und mussten dieses Mal nicht ihrer mangelhaften Chancenverwertung nachtrauern. „Ein verdienter Sieg. Das Ergebnis ist kurios zustande gekommen, aber mit dem Ball waren wir sehr ordentlich heute“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Auf dem Zerfer Kunstrasen sah es für die Gäste bereits früh sehr gut aus. Darian Dshabrailow brachte Andernach mit einem Schuss von halblinks schon in der dritten Minute mit 1:0 in Führung und legte dann per Eckball einen seltenen Kopfballtreffer von Drinor Demiraj zum 2:0 vor (17.). Auch den schnellen Anschlusstreffer per Elfmeter zum 2:1 – Leon Schmitz hatte gefoult, Nils Hemmes verwandelt – verkrafteten die Bäckerjungen gut (21.). Schmitz war es dann auch, der mit starker Vorarbeit das 3:1 durch Mike Borger einleitete (31.).

Doch noch vor der Pause kippte das Spiel. Louis Baldes schob aus kurzer Distanz zum 3:2 (32.) ein, ein Doppelschlag von Andre Paulus (39./42.) brachte die Gastgeber erstmals sogar in Führung. „Zur Wahrheit gehört: Unser Torwart hat heute in der ersten Halbzeit nicht seinen besten Tag gehabt“, sagt Kossmann. Nach der Pause präsentierte sich Luca Jordi Bolz dann aber deutlich stabiler. Zuvor sorgte Jan Engels nach Borger-Querpass noch für den 4:4-Zwischenstand nach einer vogelwilden ersten Halbzeit (45. +1).

Nach der Pause traten die Gäste souveräner auf und gingen durch einen Doppelpack von Mike Borger schnell wieder mit zwei Toren in Führung (53./60.). Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 83. Minute: Tim Lübbers konnte Gian Luca Dolon rund 18 Meter vor dem Hochwalder Tor nur per Notbremse stoppen. Lübbers sah die rote Karte, Filip Reintges verwandelte den fälligen Freistoß direkt zum 7:4-Endstand (83.).

Es spielten: Bolz, L. Schmitz, Schiffers, Weidenbach, Dshabrailow, Drinor Demiraj (85. Kryeziu), Drilon Demiraj (85. Seker), Engels, Idrizi (61. Reintges), Dolon, Borger (78. M. Wingenbach)

SR: Philipp Michels (Lissendorf)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Dshabrailow (3.), 0:2 Drinor Demiraj (17.), 1:2 Hemmes (19., Foulelfmeter), 1:3/4:5/4:6 Borger (25./53./60.), 2:3 Baldes (32.), 3:3/4:3 Paulus (39./42.), 4:4 Engels (45.+1), 4:7 Reintges (83.)

Besonderheit: Rote Karte gegen Tim Lübbers (Hochwald) wegen einer Notbremse (83.).

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Mittwoch, 1. April um 20 Uhr. Dann gastiert der SV Eintracht Trier II auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)

 




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 11

Die elfte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den SV Meppen (Sonntag, 29. März, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

sz11-290326