Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 1

Die 1. Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2026/27 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den SV Meppen (Sonntag, 2. August, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (28 Seiten / 12,1 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




Zweitliga-Saisonstart am Sonntag: SG 99 spielt zu Hause gegen den SV Meppen

Viel war die Rede vom großen Umbruch bei den Fußballerinnen der SG 99 Andernach. Fünf Abgänge und sieben Neuverpflichtungen, so viel Bewegung gab’s noch nie im Zweitliga-Kader der Bäckermädchen. Anderswo wurde indes noch fleißiger eingekauft und abgegeben: Beim Ex-Bundesligisten SV Meppen beispielsweise gingen gleich zehn Spielerinnen, und ebenso viele kamen neu hinzu. Das macht es für das Andernacher Trainerteam um Isabelle Hawel nicht einfacher, das SG-Team auf die erste Heimaufgabe der neuen Saison gegen die Emsländerinnen am Sonntag (14 Uhr) auf dem Rasenplatz im Andernacher Stadion vorzubereiten. „Es ist extrem schwierig, vorherzusagen, wie wir in die Saison reinstarten“, gibt Hawel zu, „ich bin selbst gespannt.“ Auch weil in Kapitänin Magdalena Schumacher und Zoe Brückel zwei wichtige Defensivkräfte zum Saisonstart fehlen.

Doch das Vertrauen in die neu verpflichteten Spielerinnen ist groß. „Unser Kader ist sehr ausgeglichen, wir haben keinen Superstar“, sagt Florian Stein, der die Andernacher Bäckermädchen von 2020 bis 2024 trainierte und seitdem als Geschäftsführer der Frauen- und Mädchenabteilung fungiert. Bei der Suche nach Verstärkungen haben Stein, Hawel und Co-Trainer Ralf Wendel eine neue Erfahrung gemacht: „Zahlreiche Spielerinnen haben uns angesprochen“, stellt Stein fest. Der Verein ging gut vorbereitet in die Gespräche. „Wir haben eine Video-Präsentation unseres Vereins erstellt“, erzählt Stein. „Das waren die meisten Spielerinnen und ihre Berater so nicht gewöhnt.“ Insgesamt, so Stein, „sind wir unserer Linie treu geblieben. Eigentlich sind wir chancenlos gegenüber anderen Vereinen, die über Wohnungen, Arbeitsstellen oder Internatsplätze verfügen“, sagt Stein, „auch wenn wir bei der Suche helfen, wo wir können.“

Auf Dauer setzt der Verein darauf, den eigenen Nachwuchs zu stärken und das Augenmerk vornehmlich auf Talente aus der Region zu richten. Als Vorbild gilt das „Riesentalent“ Malou Müller, hervorgegangen aus der Andernacher Jugend, die nach ihrer zweiten Zweitligasaison von zahlreichen Zweit- und Erstligisten umworben wurde. Dass die torgefährliche Innenverteidigerin, gerade 20 geworden, trotzdem in Andernach bleibt, führt Stein auf die kluge Vereinspolitik zurück: „Wir wollen jungen Spielerinnen Wege aufzeigen, wie sie bei uns weitere Schritte gehen können. Auch Malous Weg muss nicht in Andernach enden.“

Um die Nachwuchsarbeit zu forcieren, haben sich die Andernacher die Dienste eines angesehenen Fachmanns gesichert. Sijamak Sauer, der sich schon beim Ex-Bundesligisten in Bad Neuenahr um die Talentförderung verdient gemacht hat, soll als Technischer Direktor bei der Sichtung und Ausbildung mitwirken. „Wir müssen unseren Nachwuchs im Auge behalten, um immer wieder Malou Müllers zu kreieren“, gibt Florian Stein die Richtung vor.

Zunächst aber geht es darum, die weitere Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga sicherzustellen. Noch gibt es Fragezeichen. In Testspielen gegen starke Konkurrenz hagelte es Gegentore. Mut machte die traditionelle Teilnahme am Steka-Cup in Schleidweiler, wo sich die Bäckermädchen im Feld etlicher Regionalligisten torhungrig zeigten und nur im Finale gegen Fortuna Köln, die man im Gruppenspiel noch mit 4:0 geschlagen hatte, nach 20-minütiger Spielzeit im Elfmeterschießen den Kürzeren zogen.

Die langzeitverletzten Leonie Wäschenbach und Daria Collas stehen vorläufig nicht zur Verfügung. Kathrin Schermuly stand zwar sieben Wochen nach der Geburt ihres Babys schon wieder auf dem Trainingsplatz, den Kinderwagen am Spielfeldrand stets im Blick, doch auch ihr Comeback in der Liga steht noch in den Sternen. Florian Stein rückt die Proportionen zurecht: „Wir werden wahrscheinlich wieder mit dem geringsten Etat aller Zweitligisten in die Saison gehen. Jedes Jahr, wenn Andernach in der Zweiten Liga spielt, haben wir ganz viel richtig gemacht.“ Stefan Kieffer

Hintere Reihe (von links, in Klammern die Rückennummern) Muriel Bey (31), Zoe Brückel (22), Ina Keller (11), Zahara Wehbrink (29), Emelie Hesselbach (8), Magdalena Schumacher (23), Malou Müller (27), Kathrin Schermuly (5), Carolin Schraa (7), Daria Collas (18), Paula Petri (9), Vanessa Zilligen (15).

Mittlere Reihe (von links) Cheftrainerin Isabelle Hawel, Mannschaftsarzt Dr. Thomas Höpfner, Co-Trainer Ralf Wendel, Physiotherapeut Timo Drzesga, Standardtrainer Jan Hawel, Teammanager Bodo Heinemann, Torwarttrainer Leon Hantke, Co-Trainer Sascha Oestreich, Athletiktrainerin und Teamkoordinatorin Lydia Sauerborn.

Vordere Reihe (von links) Leonie Wäschenbach (17), Isabel Pfeiffer (21), Mia Trombin (14), Marlene Ganßer (13), Elena Bläser (1), Victoria Prassel (19), Lisa Krupp (25), Leonie Krump (10), Narjiss Ahamad (6), Nele Gärtner (28), Debora Vinci (33).

Es fehlen: Laureta Crnaveri (4), Rinesa Alija (20) und Mannschaftsverantwortlicher Armin Grauel.

Foto: Norina Tönges / SG 99 Andernach




20 Jahre Frauen- und Mädchenfußball bei der SG 99 Andernach

Am 19. Juni 2026 feiert die Frauen- und Mädchenabteilung der SG 99 Andernach ihren 20. Geburtstag. Alles begann an einem Sommerabend im Jahr 2006 mit einem Schnuppertraining.

Bodo Heinemann, Günter Kossmann und Klaus Bell hatten damals mit „unseren Töchtern und ein paar weiteren Mädels“ gerechnet. Stattdessen standen auf Anhieb rund 40 fußballbegeisterte Mädchen auf dem Platz. Es war der Startpunkt einer Entwicklung, die in dieser Geschwindigkeit wohl niemand vorhersehen konnte. Vom ersten Tag an nahm die SG 99 mit Juniorinnenmannschaften am Spielbetrieb teil und schuf damit die Grundlage für das, was später unter dem Namen „Bäckermädchen“ weit über Andernach hinaus bekannt werden sollte und heute eine der prägenden Erfolgsgeschichten des Frauenfußballs in der Region ist.

Ein wichtiger Schritt folgte 2007, als die Frauenmannschaft des BSV Weißenthurm nach Andernach wechselte. Schon in der Saison 2007/08 gelang der Aufstieg in die Rheinlandliga. Mit dem Bau der Kunstrasenplätze und des Multifunktionsgebäudes am Stadion wuchsen ab 2010 auch die strukturellen Möglichkeiten. Sportlich nahm die Geschichte weiter Fahrt auf: 2014 feierten die Andernacherinnen als ungeschlagener Verbandsmeister den Aufstieg in die Regionalliga Südwest. Im selben Jahr sorgte der DFB-Pokal für besondere Momente, unter anderem mit dem Erstrundensieg gegen den Zweitligisten SV Weinberg und dem anschließenden Heimspiel gegen den späteren Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt vor großer Kulisse.

2017 folgte der erstmalige Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd. Nach dem zwischenzeitlichen Schritt zurück in die Regionalliga kehrten die Bäckermädchen 2019 direkt zurück, diesmal in die eingleisige 2. Frauen-Bundesliga. Dort entwickelte sich die SG 99 Schritt für Schritt vom mutigen Außenseiter zu einer festen Größe. Der vierte Tabellenplatz in der Saison 2021/22, weitere starke Platzierungen und zahlreiche enge Duelle mit namhaften Gegnern stehen für diese Entwicklung.

Auch die bald beginnende 8. Saison in Folge in der 2. Frauen-Bundesliga erzählt von Widerstandskraft und Weiterentwicklung. Nach dem Klassenerhalt in einer schwierigen Saison 2024/25 gelang 2025/26 wieder ein deutlicher Schritt nach vorne: Mit einem spektakulären 5:4-Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach verabschiedeten sich die Bäckermädchen in die Sommerpause und beendeten die Saison auf einem starken sechsten Tabellenplatz.

Getragen wird dieser Weg bis heute von einem breiten Fundament. Neben der ersten Mannschaft bilden die weiteren Frauen- und Nachwuchsteams eine wichtige Verbindung zwischen Jugend, Entwicklung und Leistungssport. Die Zweite, die U23, die U19 und die Juniorinnenmannschaften stehen dafür, dass junge Spielerinnen in Andernach nicht nur Fußball spielen, sondern Perspektiven bekommen.

20 Jahre nach dem ersten Schnuppertraining ist aus einer Idee ein Aushängeschild geworden: Für die SG 99 Andernach, für die Stadt, für den Fußballverband Rheinland und für den Frauen- und Mädchenfußball in der Region. Die Geschichte der Bäckermädchen ist dabei längst nicht zu Ende geschrieben. Sie bleibt geprägt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, von Spielerinnen, die ihren Weg gehen, und von einem Verein, der seit zwei Jahrzehnten zeigt, was entstehen kann, wenn Begeisterung, Beharrlichkeit und Gemeinschaft zusammenkommen.




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 13

Die 13. und somit letzte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den SC Sand (Sonntag, 10. Mai, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 12

       
Die zwölfte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen die U20 des VfL Wolfsburg (Sonntag, 26. April, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 15,3 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 11

Die elfte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den SV Meppen (Sonntag, 29. März, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 10

Die zehnte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den VfL Bochum (Sonntag, 15. März, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 9

Die neunte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den 1. FFC Turbine Potsdam (Sonntag, 8. Februar, 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig) gibt’s HIER als digitale Version (32 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:




Jahreshauptversammlung: Die SG 99 rückt näher zusammen

Sportlich sind die Aushängeschilder der SG 99 Andernach auf einem erfreulichen Weg, organisatorisch wird die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen dabei immer enger. Das war die Kernbotschaft der Jahreshauptversammlung, die Ende Dezember im Besprechungsraum des Vereins an der Stadionstraße stattfand. „Der Verein rückt näher zusammen und ist sich seiner Aufgaben bewusst“, sagte der Geschäftsführer Männer und Junioren Philipp Loosen.

Turnusgemäß standen keine Wahlen des gesamten Vorstands auf dem Programm, einige Positionen wurden allerdings neu besetzt. Laura Kossmann übernimmt zur großen Freude des Vereins kommissarisch das Amt als Schatzmeisterin. Magdalena Schumacher und Jörg Arndt wurden ohne Gegenstimmen zu Kassenprüfern gewählt.

Die großen Saisonziele auf dem Platz mit dem Klassenerhalt der Frauen in der Zweiten Bundesliga und der Herren in der Rheinlandliga sind mit Platz fünf und sieben zur Winterpause in greifbarer Nähe. Neben den Platz hofft der Verein auf dringend benötigte Gelder zur Sanierung des Andernacher Stadions. Ein Förderprogramm des Bundes könnte dabei Abhilfe schaffen. „Das wäre ein Meilenstein“, sagt der Geschäftsführer Frauen und Juniorinnen Florian Stein.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 8

Die achte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen Viktoria Berlin (Sonntag, 21. Dezember, 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig) gibt’s HIER als digitale Version (3 Seiten / 15,5 MB) zur Ansicht und/oder zum Download: