Fußball-Spielpause bis 20. April verlängert

Der DFB, der Regionalverband Südwest und der Fußballverband Rheinland haben aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Spielpause in allen angeschlossenen Ligen bis zum 20. April verlängert. Das gilt somit auch für die Mannschaften unserer SG 99 Andernach.




Trainerwechsel: Kappy Stümper scheidet aus, Florian Stein stößt im Sommer zum Zweitliga-Team

Wechsel in der Führungsriege der ersten Frauenfußball-Mannschaft in Andernach: Nach sieben erfolgreichen Jahren bei der SG 99 wird Karl-Peter „Kappy“ Stümper im Sommer offiziell als Teamchef zurücktreten, im Gegenzug verstärkt Florian Stein, derzeit DFB-Stützpunkttrainer, den Trainerstab des aktuellen Zweitligisten. Am Abend seines 64. Geburtstags verkündete „Kappy“ Stümper im Rahmen einer Mannschaftssitzung diese Entscheidung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wenn man die Möglichkeit hat, einen Florian Stein für unseren Verein zu gewinnen, muss man diese Chance wahrnehmen. Ich bin mir sicher, dass dieser Wechsel der Mannschaft einen neuen Impuls gibt.“ Der Unkelbacher bleibt den Bäckermädchen allerdings erhalten und wird sich fortan um organisatorische Belange rund ums Team kümmern.

Seine Nachfolge ist bereits geklärt: Mit Stein kehrt ein alter Bekannter nach Andernach zurück, er bildet mit Isabelle Stümper ein gleichberechtigtes Trainerduo. Armin Grauel wird das Gespann als Co-Trainer unterstützen. Diese neue Personalkonstellation greift aber nur für den Fall, dass die Mannschaft in den noch zehn offenen Spielen den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga schafft. A-Lizenz-Inhaber Stein spielte selbst die komplette Jugendzeit bei der SG 99 Andernach, bevor der jetzt 31-Jährige zum damaligen Rheinlandligisten Spvgg Burgbrohl wechselte und im Anschluss auch für den TuS Mayen und die EGC Wirges in der Oberliga auflief. Auch aufgrund einer schweren Fußverletzung schlug Stein bereits früh den Trainerweg ein, übernahm in der Saison 2016/17 den Männer-Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell sowie in der Saison 2017/18 die U17-Junioren der TuS Koblenz. Aktuell ist der gebürtige Namedyer beim Fußballverband Rheinland zuständiger Auswahltrainer der U19-Juniorinnen.

Stein freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich verfolge die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs in Andernach schon einige Jahre und finde es beeindruckend, wie professionell der Verein inzwischen aufgestellt ist. Außerdem sehe ich in der Mannschaft noch Entwicklungspotenzial, daher ist diese Aufgabe sehr reizvoll für mich.“ Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Zukunft der Bäckermädchen sind gegeben, dieser Tage reicht der Verein beim DFB die obligatorischen Unterlagen für das Zulassungsverfahren der Saison 2020/21 ein. Geschäftsführer Bodo Heinemann und Trainerin Isabelle Stümper sagen unisono: „Mit der Verpflichtung von Florian Stein schaffen wir ein noch professionelleres Umfeld. Jetzt liegt es an der Mannschaft und am derzeitigen Trainerteam, die sportlichen Ziele zu verwirklichen.“ Von Kevin Müller

Die alte und neue Führungsriege der ersten Frauenmannschaft der SG 99 Andernach auf einen Blick: (von links) Co-Trainer Armin Grauel, der scheidende Teamchef Kappy Stümper, Trainerin Isabelle Stümper, Florian Stein (künftiger Teil des Trainergespanns) und Geschäftsführer Bodo Heinemann. Foto: Kevin Müller




2. Bundesliga: Andernacher Frauen hoffen auf Zählbares bei der TSG 1899 II

Die Aufgaben in der 2. Bundesliga werden für die Fußballfrauen der SG 99 Andernach im neuen Jahr nicht leichter: Nach der 1:3-Hausaufgabe gegen den SV Meppen müssen die Bäckermädchen nun im vorgezogenen Spiel der 16. Runde bei der TSG 1899 Hoffenheim II am Samstag ab 16 Uhr ihr Bestes geben. Der Gastgeber ist seit fünf Spielen ungeschlagen (drei Siege, zwei Unentschieden) und nach dem jüngsten 1:0 gegen den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II so etwas wie die Mannschaft der Stunde.

Kleiner Lichtblick in Andernacher Reihen: Nach der Personalmisere des vergangenen Wochenendes – nur 14 Spielerinnen standen Trainerin Isabelle Stümper zur Verfügung – wird Andernach wieder mit breiterem Kader die knapp 200 Kilometer lange Reise zum Spielort nach St. Leon antreten. Die Partie wird wegen schlechter Platzbedingungen der Hauptspielstätte auf Kunstrasen ausgetragen. Hoffnungen im Lager der Gäste weckt vor allem die Hinrundenbegegnung, als die SG 99 nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt überraschend mit 2:0 die Oberhand gegen die Elf aus dem Kraichgau behielt – sehr zum Unmut von TSG-Trainer Siegfried Becker, der jetzt natürlich auf einen umgekehrten Ausgang setzt.

Der Sieg im August sollte der bislang einzige ohne Gegentor bleiben. Isabelle Stümper erinnert sich gern: „Es war eine sehr disziplinierte Leistung, da haben wir den Gegner so gut wie gar nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Der Treffer von Antonia Hornberg und ein Eigentor von Lisann Kaut sorgten seinerzeit für die ersten drei von jetzt 16 Punkten der Andernacher. Wegen der ursprünglich geplanten Länderspielreise der U 20-Nationalmannschaft nach Thailand folgt ein freies Liga-Wochenende, auch wenn dieser Trip wegen der Corona-Wirren mittlerweile abgesagt worden ist. Um im Rhythmus zu bleiben, absolviert die SG 99 am Sonntag, 8. März, um 16.30 Uhr ein Testspiel gegen Rheinlandliga-Spitzenreiter SV Holzbach.

Im Hinspiel feierte die SG 99 (links mit Julia Schermuly beim Torschuss) ein 2:0 gegen die TSG 1899 Hoffenheim II und Schlussfrau Janina Leitzig. Foto: Norbert J. Becker




1:3 – SG 99 verspielt Halbzeitführung gegen den SV Meppen

So richtig wusste unmittelbar nach dem Abpfiff niemand in Reihen der SG 99 Andernach, das 1:3 (1:0) im Spiel der 2. Frauenfußball-Bundesliga gegen den SV Meppen einzuschätzen. Die daraus resultierenden Fakten: Der Gast aus dem Emsland kletterte durch dieses Ergebnis auf den zweiten Aufstiegsplatz hinter Spitzenreiter Werder Bremen, die Bäckermädchen verharren mit jetzt nur noch einem Punkt Vorsprung direkt über der gefährdeten Zone am anderen Ende der Tabelle.

Trainerin Isabelle Stümper bilanzierte: „Wir haben es lange Zeit wirklich gut gemacht, bis uns individuelle Fehler aus der Bahn geworfen haben.“ Dabei hatte es für die ersatzgeschwächten Andernacherinnen bei grenzwertigen Verhältnissen eigentlich ganz gut begonnen. Meppen verschaffte sich auch gegen den starken Wind schnell ein paar Feldvorteile, aber die tief und gut gestaffelte SG 99 ging gleich mit dem ersten nennenswerten Vorstoß in Führung. Nach einer Ecke von Sarah Krumscheid kam Spielführerin Eva Langenfeld in der Mitte relativ frei zum Kopfstoß und düpierte so die ungeordnete Abwehr des Gegners. Torhüterin Kari Närdemann und Yu Ishikawa behinderten sich gegenseitig beim Klärungsversuch. In der Folge verpasste es der Tabellenzehnte, die Verunsicherung des SVM zu nutzen.

Marie Schäfer (13.) und Julia Schermuly (16.) verfehlten nur knapp aus ähnlicher Lage das Ziel. Antonia Hornberg schaffte es frei vor Närdemann nicht, den Ball mit dem Fuß an der nun aufmerksamen Torfrau der Gäste vorbeizuspitzeln (33.). Kurz vor der Pause deutete Meppen an, dass die Messe auf dem Kunstrasen noch lange nicht gelesen war, als SG-Torhüterin Jana Theisen gegen Mareike Kregel (41.) klären musste. Was ihr aber sieben Minuten nach Wiederanpfiff nicht gelang: Nach Ballverlust im Aufbau ging es zu schnell für die SG 99, die agile Jalila Dalaf legte in der Mitte clever auf Linda Preuß ab, die aus knapp neun Meter Entfernung freistehend wenig Mühe hatte, den Ausgleich zu erzielen. Andernach hatte sich kaum von diesem Schock erholt, da führte ein ähnliches Missgeschick zum zweiten Einschlag. Dalaf nutzte die Unachtsamkeit auf der linken Seite, ging unwiderstehlich davon und bezwang Jana Theisen mit sattem Schrägschuss aus halbrechter Position (59.).

Es dauerte eine ganze Weile, bis sich die Bäckermädchen von diesem Rückstand erholt hatten. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich verpasste Hornberg, als sie nach Hereingabe von Lisa Umbach per Flugkopfball nur knapp scheiterte (84.). In der Szene unmittelbar zuvor war Krumscheid von Preuß rustikal zu Fall gebracht worden. Die Konsequenz: Gelb-Rote Karte gegen die Meppenerin mit der Nummer elf. Mit dem Mut der Verzweiflung warf die SG 99 gegen den dezimierten Gegner alles nach vorn, blieb hinten dadurch anfällig. Einem Meppener Lattentreffer (87.) folgte auf der Gegenseite ein geblockter Krumscheid-Schuss, dann besiegelte Maike Berentzen in der ersten Minute der Nachspielzeit mit dem 1:3 die neunte Saisonniederlage des Aufsteigers.

Isabelle Stümper relativierte: „Kein Beinbruch, auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Wir müssen spätestens im März auf den Punkt topfit sein, wenn es gegen Mannschaften aus unserer unmittelbaren Tabellennähe geht. Was aber keinesfalls bedeutet, dass wir bei der ähnlich starken TSG 1899 Hoffenheim II die Punkte freiwillig abschenken. Mal schauen, ob wir dort an das 2:0 aus dem Hinspiel anknüpfen können.“ Zumal es auswärts ohnehin im Grundsatz besser zu laufen scheint. Denn so ein bisschen fühlte sich der Andernacher Fan an die beiden Heimspiele gegen Bayern München II (1:4) und den BV Cloppenburg (3:5) erinnert, als die SG 99 lange gut im Spiel war, am Ende aber doch verlor. Nach 15 Spielen ist die Tabelle im mittleren Bereich bis weiter hinten enger zusammengerückt, den Siebten aus Ingolstadt und den Vorletzten aus Saarbrücken trennen lediglich vier Pünktchen.

Da war die (Fußball-)Welt für die Bäckermädchen noch in Ordnung: Nach einem Eckball von Sarah Krumscheid erzielt Eva Langenfeld (mit der 15 auf der Hose) in der Mitte per Kopf schon früh das 1:0 für die SG 99. Torhüterin Kari Närdemann und Yu Ishikawa behindern sich gegenseitig beim Klärungsversuch. Dieser Vorsprung des Gastgebers sollte aber nur bis zur 52. Minute halten. Foto: Norbert Becker




2. Bundesliga: Bäckermädchen messen sich am Karnevalsonntag mit Meppen

Unmittelbar vor dem karnevalistischen Sessionshöhepunkt am Rosenmontag steht für die Fußballfrauen der SG 99 Andernach noch der Saison-Wiederbeginn in der 2. Bundesliga auf dem Programm: Ob allerdings am Sonntag ab 14 Uhr mit dem aufstiegsambitionierten SV Meppen zu spaßen ist, davon sollte eher nicht ausgegangen werden. Die Gäste stehen in der Tabelle stattliche sechs Plätze vor den Bäckermädchen und wollen ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden. Weil sich der Rasenplatz im Andernacher Stadion erfahrungsgemäß zu dieser Jahreszeit in einem schlechten Zustand befindet, wird die Begegnung auf dem benachbarten Kunstrasen ausgetragen.

Der einstmals üppige Kader (29 Spielerinnen) des Gastgebers ist im ersten Saisonhalbjahr aus diversen Gründen sukzessive auf ein übliches Maß gesunken. Dem Verein komplett den Rücken gekehrt hat jedoch keine Spielerin, Zugänge gab es in der Winterpause auch nicht. Eine Bestandsaufnahme: Sarah Meinerz stand aus beruflichem Anlass nur sporadisch zur Verfügung, Sarah Preußner aufgrund privater Verpflichtungen im Prinzip gar nicht. Theresa Laux musste wegen gesundheitlicher Probleme lange passen, trainiert aber nun wieder bei der zweiten Mannschaft mit. Dort laufen Luisa Mais, Hannah Ackermann und Alexandra Esser schon seit Saisonbeginn regelmäßig auf, nach Ablauf ihrer Wechselsperre am 1. November auch Anna Gante. Emily Reuschenbach greift nach überstandenem Mittelfußbruch erst jetzt ins Geschehen ein, für Spielertrainerin Isabelle Stümper (sie sieht Mutterfreuden entgegen) ist auf dem Feld vorerst Schluss.

Verbleiben rein rechnerisch exakt 20 Aktive, die zumeist die Kohlen aus dem Feuer holten und dies auch in den verbleibenden zwölf Punktspielen machen sollen. Davon fehlten Maren Weingarz, Magdalena Lang, Carolin Dillenburg, Karla Engels und auch Torfrau Kathrin Günther zuletzt angeschlagen, so dass das Andernacher Trainerteam im finalen Testspiel der Wintervorbereitung gegen den Südwest-Regionalligisten TSV Schott Mainz (2:0) lediglich auf 15 Spielerinnen zurückgreifen konnte. Isabelle Stümper nimmt es, wie es kommt: „Wir mussten in der Vorbereitung immer wieder mal auf wichtige Spielerinnen verzichten. Aber das geht anderen Mannschaften ja ähnlich.“

In der Hinrunde unterlag die SG 99 nach ordentlicher Vorstellung in Meppen mit 0:2. Der SVM peilt dieses Mal sicher ein ähnliches Resultat an, mit Angreiferin Jalila Dalaf (kehrte in der Winterpause vom Bundesligisten FF USV Jena zurück) soll das auch glücken. Dass der Aufsteiger aus Andernach selbst starken Mannschaften ein Schnippchen schlagen kann, bewiesen die Stümper-Schützlinge am letzten Spieltag vor Weihnachten, als sie beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg II ein respektables 1:1 ergatterten. „Das Hinspiel in Meppen war trotz der Niederlage eine unserer stärksten Saisonleistungen“, erinnert sich die Andernacher Trainerin: „Das möchten wir nun gerne auf eigenem Platz wiederholen. Ein Unentschieden wäre in unserer Situation schon in Ordnung.“

Nach dem Meppen-Spiel muss die SG 99 zur nicht minder starken TSG 1899 Hoffenheim II reisen (29. Februar), erst nach der dann folgenden Länderspielpause werden die Gegner für den Klassenneuling vom Papier her leichter. Gegen den 1. FFC Frankfurt II (15. März), den FSV Gütersloh (25. März), Arminia Bielefeld (29. März) und den 1. FC Saarbrücken (4. April) sammelten die Rheinländerinnen in der ersten Halbserie in Summe neun Zähler. Gelingt in dieser Phase nun ein ähnliches Kunststück, dann ist der Klassenverbleib bereits in greifbarer Nähe. Die Begegnung in Gütersloh musste übrigens auf einen Mittwoch gelegt werden, weil der FSV am Samstag zuvor das DFB-Pokalviertelfinale zu Hause gegen Bundesliga-Primus VfL Wolfsburg austrägt.

Voller Einsatz: Kathrin Schermuly (mit der 35 auf der Hose) und die SG 99 hoffen in der 2. Bundesliga auf einen guten Start nach der Winterpause im Duell mit dem SV Meppen. Foto: Norbert J. Becker




Kostenloser Download: Die digitale Stadion-Zeitung – Ausgabe 12

Die 12. Ausgabe der Stadion-Zeitung in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Frauenmannschaft gegen den SV Meppen (Sonntag, 23. Februar, 14 Uhr) gibt’s hier als digitale Version (19 Seiten / 9,97 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

https://sg99-andernach.de/wp-content/uploads/2020/02/sz12-230220.pdf

sz12-230220




2:0 und 2:2 – Licht und Schatten am Ende der Vorbereitung

Mit einem 2:0 (1:0) gegen den TSV Schott Mainz, Dritter der Regionalliga Südwest, beendeten die Fußballfrauen der SG 99 Andernach ihre sieben Spiele währende Vorbereitungsphase im Winter. Im letzten Test musste Trainerin Isabelle Stümper neben Teamchef Kappy Stümper (Urlaub) unter anderem auch auf die angeschlagenen Maren Weingarz, Karla Engels, Magdalena Lang, Carolin Dillenburg und Kathrin Günther verzichten. Die Bäckermädchen hatten die Begegnung zwar permanent im Griff, gingen aber zum Teil fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um. Lediglich Marie Schäfer (23.) und Antonia Hornberg (46.) trafen für die SG 99 ins Schwarze.

Eher bescheiden verlief indes die Begegnung am Dienstag mit dem SV Menden, die SG 99 kam ohne die angeschlagenen Kathrin Schermuly, Maren Weingarz, Sarah Krumscheid und Eva Langenfeld gegen den West-Regionalligisten aus der Peripherie St. Augustins nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Loreana Liebetanz und Laura Weinel münzten einen frühen Rückstand zwar in eine Führung um, am Ende verdiente sich der engagierte Gegner aber das Unentschieden trotz hoher Ballbesitzquote des Gastgebers. Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres absolviert der Zweitligist am Sonntag, 23. Februar, um 14 Uhr gegen den aufstiegsambitionierten SV Meppen.

Das 1:0 der SG 99 gegen Mainz: Antonia Hornberg (ganz links) hat in die Mitte auf die freistehende Marie Schäfer abgelegt, die erzielt mühelos die Führung der Bäckermädchen. Foto: Norbert J. Becker




SG 99 bestreitet siebtes Testspiel am Sonntag gegen Schott Mainz

Eine intensive Vorbereitung neigt sich allmählich dem Ende entgegen: Am Sonntag um 15.30 Uhr bestreitet die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach ihr siebtes und zugleich letztes Testspiel vor dem Zweitliga-Wiederbeginn, auf dem Stadion-Kunstrasenplatz treffen die Bäckermädchen auf den TSV Schott Mainz. An das letzte Aufeinandertreffen mit der Elf aus der Landeshauptstadt haben die Andernacherinnen nur die allerbesten Erinnerungen, am 28. April des Vorjahres gelang mit einem spektakulären 6:3-Erfolg der vorzeitige Titelgewinn in der Regionalliga Südwest. Eher bescheiden verlief indes die Begegnung am Dienstag mit dem SV Menden, die SG 99 kam ohne die angeschlagenen Kathrin Schermuly, Maren Weingarz, Sarah Krumscheid und Eva Langenfeld gegen den West-Regionalligisten aus der Peripherie St. Augustins nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Loreana Liebetanz und Laura Weinel münzten einen frühen Rückstand zwar in eine Führung um, am Ende verdiente sich der engagierte Gegner aber das Unentschieden trotz hoher Ballbesitzquote des Gastgebers. Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres absolviert der Zweitligist am Sonntag, 23. Februar, um 14 Uhr gegen den aufstiegsambitionierten SV Meppen.




Futsal-Endrunde: SG 99 tritt am Samstag in Osburg und Dierdorf an

Gleich doppelt ist unsere SG 99 Andernach am Samstag, 15. Februar, bei den Endrunden um die Futsal-Rheinlandmeisterschaft vertreten. Die zweite Frauenmannschaft spielt als amtierender Meister des Bezirks Mitte ab 12.30 Uhr in Osburg (Kreis Trier/Saarburg). Im achtköpfigen Teilnehmerfeld treffen die Bäckermädchen in der Vorrunden-Gruppe A auf den Regionalligisten SG Fidei sowie die FSG Kernscheid und den TuS Weitefeld-Langenbach. In der anderen Gruppe geht der TuS Issel als Favorit ins Rennen. Der SC 13 Bad Neuenahr, Titelträger des Vorjahres, hat auf sein Startrecht verzichtet.

Die B-Juniorinnen ermitteln am gleichen Tag ab 10.30 Uhr im östlichen Teil des Verbandsgebiets ihren neuen Meister. In Dierdorf (Kreis Westerwald/Wied) trifft die Andernacher U17 im Modus „jeder gegen jeden“ auf den FV Rübenach, den TuS Issel, den SV Rengsdorf, den FC Bitburg und den SV Gehlert. Wir drücken beiden Teams unserer SG 99 schon jetzt die Daumen !




SG 99 schlägt Issel trotz drohender „Sabine“ im Testspiel mit 6:1

Sturmtief „Sabine“ ließ die Fußballfrauen der SG 99 Andernach und des TuS Issel kalt: Bei windigen, aber durchaus akzeptablen Bedingungen trafen sich der Zweitligist und der klassentiefere Gast aus der Schweicher Peripherie zum freundschaftlichen Leistungsvergleich, am Ende behielten die Bäckermädchen auf eigenem Kunstrasenplatz klar mit 6:1 (5:1) die Oberhand. Lisa Umbach eröffnete nach einer Viertelstunde den Torreigen, bis zur Pause trafen auch Sarah Krumscheid (21.), Antonia Hornberg (32., 44.) und Marie Schäfer (42.) ins Schwarze. Das Isseler Nachwuchstalent Victoria Dietsch, noch im besten B-Juniorinnen-Alter, betrieb nach 35 Minuten sehenswerte Ergebniskosmetik für den Regionalliga-Vierten des Südwestens. Den Schlusspunkt in einem eher beschaulichen zweiten Spielabschnitt setzte Julia Schermuly (61.) für die SG 99. Weiter geht es für die Andernacherinnen bereits am Dienstag. 11. Februar, um 20 Uhr mit dem Test-Heimspiel gegen den West-Regionalligisten SV Menden.

Gespannte Vorfreude: Mit einem Lächeln auf den Lippen sehen die diesmal in Rot-Weiß gekleideten Bäckermädchen – von links mit Kathrin Schermuly, Alina Wagner, Laura Weinel, Magdalena Schumacher und Celine Dickopf – im Spiel gegen den TuS Issel (6:1) einem Eckball entgegen. Foto: Norbert J. Becker

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