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Verdiente 0:3-Auswärtsniederlage – Andernachs Kirchberg-Fluch hält an

Es bleibt dabei: Sobald eine Auswärtsfahrt in den Hunsrück nach Kirchberg ansteht, scheinen die Bäckerjungen das Fußballspielen zu verlernen. So auch beim 0:3 (0:3) am Sonntag. „Ich war so unzufrieden, dass ich in der Halbzeit fünf Mal gewechselt habe. Dann wurde es besser, aber nicht gut“, so das bittere Fazit von Andernachs Trainer Kim Kossmann.

Deutlich flüssiger lief es hingegen im Offensivspiel der Gastgeber. Zweimal Jonas Heimer (11./38.), einmal Nico Wilki (44.), nachdem sich SG-Torhüter Luca Jordi Bolz beim Rauslaufen verschätzt hatte, fertig war die 3:0-Pausenführung. „Wir haben vieles vermissen lassen, lethargisch verteidigt und die zwei, drei Chancen, die wir hatten, kläglich vergeben“, sagt Kossmann.

Nach den fünf Andernacher Halbzeit-Wechseln passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Für ein unrühmliches Ende sorgte Kirchbergs Jannik Auler, der Alexis Weidenbach über 25 Meter hinweg verfolgte, um ihm von hinten in die Beine zu treten (90.+3). Das Ergebnis war ein ebenso sinnloser wie verdienter Platzverweis kurz vor Schlusspfiff.

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, Saftig (46. L. Schmitz), de Abreu (46. Drilon Demiraj), Dshabrailow, Weidenbach, Drinor Demiraj, Reintges (46. M. Wingenbach), Idrizi, Borger (46. L. Wingenbach), Dolon (46. Schiffers)

SR: Matthias Munkler (Leiwen)

Zuschauer: 156

Tore: 1:0/2:0 Heimer (11./38.), 3:0 Wilki (44.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 14. März um 14 Uhr. Dann gastiert der SV Rot-Weiss Wittlich auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




3:3 gegen Laubach – wildes Unentschieden zum Heimauftakt

Der erhoffte Dreier ist es im ersten Bäckerjungen-Heimspiel des neuen Rheinlandliga-Jahres nicht geworden. Gegen den SV Laubach mussten sie die Gastgeber mit einem 3:3 (2:2) zufriedengeben. Ein Ergebnis, das Trainer Kim Kossmann schockiert zurückließ. „Was wir an Chancen vergeben, ist Wahnsinn“, sagte er, um gleich die vielen vergebenen Hundertprozentigen seiner Mannschaft aufzuzählen.

Bereits die ersten drei Minuten waren sinnbildlich für den Spielverlauf an diesem sehr windigen Samstag. Gian Luca Dolon scheiterte von der Strafraumgrenze am stark reagierenden Gästekeeper Jonas Landen (2.), auch die darauffolgende Ecke flog gefährlich durch den Strafraum. Das Tor fiel dann jedoch sehr einfach auf der Gegenseite. Die umgestellte Andernacher Abwehr schlief, Lucas Christof war frei durch und Lars Oster musste dessen Zuspiel nur noch zum 0:1 ins leere Tor einschieben (3.).

Es blieb zunächst ein wildes und strukturarmes Hin-und-her. Mehr Spielkontrolle gelang den Andernachern erst nach dem verdienten Ausgleich durch Argjend Idrizi, der im Strafraum an den Ball kam und diesen nach zwei Körpertäuschungen gezielt zum 1:1 ins Eck setzte (23.). In der Nachspielzeit schien Philipp Schmitz für das Andernach Happy End der ersten Hälfte zu sorgen, als er einen Freistoß aus 35 Metern über den Innenpfosten im Tor versenkte (45. +1). Doch ein unnötiges Foulspiel und ein sicher ausgeführter Elfmeter führten doch noch zum 2:2-Ausgleich durch Oster (45.+5).

Nach Wiederanpfiff nahmen Dominanz und Chancenwucher der Andernacher weiter zu. Idrizi hatte die sichere Führung auf dem Fuß, holte aus kürzester Distanz aber viel zu kräftig aus und setzte den Ball daneben (48.). Drilon Demiraj grätschte den Ball aus fünf Metern in die Arme Landens (53.). So musste Mike Borger per Flachschuss für das vorerst erlösende 3:2 sorgen (57.).

Die Bäckerjungen blieben zunächst dran. Dolon (58./62.) und Idrizi (59.) vergaben weitere Top-Chancen zur beruhigenden Zwei-Tore-Führung. Doch mit fortschreitender Spielzeit wurden die Räume auch in der Andernacher Hälfte wieder größer. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Vorne scheiterte zwei Mal der eingewechselte A-Junior Adam Lemghar (72./73.), hinten musste Luca Jordi Bolz mit einer Spitzenparade gegen Oster die Führung retten (72.). Zwei Minuten später war Bolz dann jedoch machtlos, als Lukas Mey den Ball zum 3:3 ins Eck schlenzte.

Nach einer gelb-roten Karte Steffen Schmitt (80.), blieb Andernach noch eine Schlussphase in Überzahl, um den erhofften Sieg einzufahren. Doch die Gastgeber kamen nicht mehr über Ansätze hinaus. „Wir hatten 90 Minuten Zeit, es besser zu machen“, sagt Kossmann. „Den Punkt nehmen wir nun mit.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, Reintges, Dshabrailow, Schiffers (82. M. Wingenbach), Weidenbach, Saftig (46. de Abreu), Demiraj, Idrizi (70. Lemghar), Borger (87. Bajramaj), Dolon (87. Seker)

SR: Patrick Heim (Hohenstein)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1/2:2 Oster (3./45.+5, Foulelfmeter), 1:1 Idrizi (23.), 2:1 P. Schmitz (45.+1), 3:2 Borger (57.), 3:3 Mey (74.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 8. März um 15.30 Uhr beim TuS Kirchberg.

(mlat)




Wiedergutmachung gelingt nur halb – SG 99 verliert 1:3 in Mülheim-Kärlich

Die gute Nachricht vorweg: Nach zwei desaströsen Auftritten in den vergangenen beiden Jahren hat sich die SG 99 Andernach am Freitagabend in Mülheim-Kärlich endlich wieder als starker Gegner präsentiert. Punkte brachte das beim 1:3 (1:2) nur leider wieder nicht ein. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich bin total zufrieden mit der Leistung. Aber vor dem Tor müssen wir einfach effektiver werden“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Immer wieder brachte der Andernacher Angriff um Gian Luca Dolon und Mike Borger die Mülheimer Hintermannschaft in größte Schwierigkeiten. Der Ball wollte jedoch aus dem Spiel heraus trotz bester Möglichkeiten 90 Minuten lang nicht hinter die Linie. Für den einzigen Andernacher Treffer des Tages musste stattdessen ein Elfmeter herhalten, den Borger sicher zum 0:1 verwandelte (25.).

Mülheim schlug erst ebenfalls per Standard zurück (28.), als Tizian Sauer zum 1:1 ausglich und drehte dann mit der größten Aufreger-Szene der Partie das Spiel. Aaron de Abreu wird nicht nur nach Ansicht Kossmanns klar gefoult, doch das Spiel läuft weiter. Pascal Steinmetz nutzt die allgemeine Verwirrung, um den Ball zum 2:1 einzuschieben (44.).

Auch in der zweiten Halbzeit bleiben die Bäckerjungen am Drücker und lassen andersherum hinten fast überhaupt nichts zu. Erst in der Nachspielzeit gelingt Martin Jacobs gegen mittlerweile dezimierte Andernacher der Treffer zum 3:1-Endstand (90.+2). Neben dem Ergebnis bitter: Leon Schmitz, der mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste (40.).

„Ich weiß nicht, wie wir das Spiel verloren haben“, sagt Kossmann. „Es tut brutal weh, weil wir meiner Meinung nach die bessere Mannschaft waren.“

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz (40. Drinor Demiraj), de Abreu (68. Idrizi), Schiffers (82. Seker), Weidenbach, Saftig, M. Wingenbach (55. Dshabrailow), Reintges, Dolon, Borger

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Drinor Demiraj (Andernach, 90.).

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Samstag, 28. Februar gegen den SV Laubach. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 14 Uhr.

(mlat)




Jahreshauptversammlung: Die SG 99 rückt näher zusammen

Sportlich sind die Aushängeschilder der SG 99 Andernach auf einem erfreulichen Weg, organisatorisch wird die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen dabei immer enger. Das war die Kernbotschaft der Jahreshauptversammlung, die Ende Dezember im Besprechungsraum des Vereins an der Stadionstraße stattfand. „Der Verein rückt näher zusammen und ist sich seiner Aufgaben bewusst“, sagte der Geschäftsführer Männer und Junioren Philipp Loosen.

Turnusgemäß standen keine Wahlen des gesamten Vorstands auf dem Programm, einige Positionen wurden allerdings neu besetzt. Laura Kossmann übernimmt zur großen Freude des Vereins kommissarisch das Amt als Schatzmeisterin. Magdalena Schumacher und Jörg Arndt wurden ohne Gegenstimmen zu Kassenprüfern gewählt.

Die großen Saisonziele auf dem Platz mit dem Klassenerhalt der Frauen in der Zweiten Bundesliga und der Herren in der Rheinlandliga sind mit Platz fünf und sieben zur Winterpause in greifbarer Nähe. Neben den Platz hofft der Verein auf dringend benötigte Gelder zur Sanierung des Andernacher Stadions. Ein Förderprogramm des Bundes könnte dabei Abhilfe schaffen. „Das wäre ein Meilenstein“, sagt der Geschäftsführer Frauen und Juniorinnen Florian Stein.

(mlat)




SG 99 Andernach lädt am ersten Januar-Wochenende zum LTS Neujahrscup

Das neue Jahr beginnt in Andernach mit einem Wochenende voller Budenzauber. Der LTS Neujahrscup lockt vom 2. bis 4. Januar zu gleich fünf Hallenturnieren in die Beethovenhalle (Ludwig-Hillesheim-Straße 1).

Höhepunkt des Fußballwochenendes ist das Seniorenturnier am Sonntag, 4. Januar (ab 12.30 Uhr). Hierzu empfangen die gastgebenden Bäckerjungen neben den Rheinlandliga-Rivalen Eintracht Mendig und SG 2000 Mülheim-Kärlich auch Rot-Weiß Koblenz sowie die A-Junioren der TuS Koblenz. Komplettiert wird das Feld durch den SV Weitersburg, den SV Niederwerth und den VfL Oberbieber. Das Finale ist gegen 17 Uhr geplant.

Aber auch zuvor bietet der LTS Neujahrscup viele spannende Begegnungen unterschiedlichster Zielgruppen. Der Freitag (2. Januar) gehört ab 16.30 Uhr ganz den Firmenmannschaften, der Samstag (3. Januar) den E-Junioren (ab 9 Uhr) und den Ü35-Teams (ab 16.30 Uhr). Sonntags treten vor dem Seniorenturnier bereits ab 9.30 Uhr die F-Junioren gegen den Ball.

Der Eintritt zu allen Turnieren ist frei, für Essen und Trinken ist gesorgt. Die SG 99 Andernach freut sich auf spannende Spiele und möglichst viele interessierte Zuschauer in der Beethovenhallle.

(mlat)




4:2 in Arzfeld – Bäckerjungen behalten im Nebel den Durchblick

Die größte Gefahr für diesen Andernacher Auswärtssieg ging vom Wetter aus. Der Nebel stand so tief über dem Arzfelder Kunstrasen, dass Schiedsrichter Christoph Groß nach zwischenzeitlichen Abbruch-Gedanken die zweite Halbzeit erst mit mehr als einer halben Stunde Verspätung anpfiff. Als es schließlich weiterging, brachten die Bäckerjungen ihre 1:0-Halbzeitführung sicher nach Hause und gewannen schließlich mit 4:2.

„Es war ein verdienter Sieg“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Wir hätten es fußballerisch etwas besser machen können, gerade im letzten Drittel. Aber wir wollen uns nicht beschweren. Wir haben jetzt 30 Punkte. Damit können wir mehr als zufrieden sein.“

In der ersten Halbzeit resultierte der einzige zählbare Unterschied noch aus einem Foul an Sven Schiffers. Den fälligen Elfmeter verwandelte Mike Borger sicher zum 0:1 (30.). Nach der Langzeit-Pause trafen die Andernacher auch aus dem Spiel. Gian Luca Dolon überwand mit einem schönen Schuss aus rund 20 Metern Arzfelds Torhüter Florian Moos zum 0:2 (61.).

Dass Arzfeld nochmal auf ein Tor herankam, lag an einer unglücklich ins eigene Tor verlängerten Flanke (70.). Dass das Spiel fünf Minuten später entschieden war, an einem weiteren Foul im Strafraum – dieses Mal an Alexis Weidenbach – und einem weiteren sicher durch Mike Borger verwandelten Elfmeter. Kurz vor Schluss gelang noch Tim Esten zunächst das 1:4 (90.), bevor Johnny Bisschops aus kürzester Distanz zum 2:4-Endstand einköpfte (90.+3).

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers (70. de Abreu), Dshabrailow, Weidenbach, Saftig (80. L. Wingenbach), Reintges (29. Demiraj), Dolon, Idrizi (55. Esten), Borger

SR: Christopher Groß (Trier)

Zuschauer: 210

Tore: 0:1/1:3 Borger (30./75., jew. Foulelfmeter), 0:2 Dolon (61.), 1:2 L. Schmitz (70., Eigentor), 1:4 Esten (90.), 2:4 Bisschops (90.+3)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 6. Dezember um 14 Uhr. Dann gastiert der Ahrweiler BC auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




1:0 in Rübenach – ein Arbeitssieg zum Hinrundenabschluss

Es war nicht das allerschönste Rheinlandligaspiel, das unsere Bäckerjungen da am Freitagabend erlebten, jedoch ein weiteres erfolgreiches. Bei Minustemperaturen gelang auf dem vereisten Rübenacher Kunstrasen ein 1:0-Auswärtssieg. „Der Platz war ganz schwer zu bespielen. Aber der Sieg geht total in Ordnung“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Das Tor des Tages gelang Mike Borger kurz vor dem Pausenpfiff, als er von der Strafraumgrenze mit links unten rechts ins Eck traf (45.). Zuvor waren Borger und Gian Luca Dolon bereits mit Großchancen an Rübenachs Keeper Tobias Oost gescheitert.

Wie beim 2:0 gegen Wirges in der Vorwoche ließen die Bäckerjungen auf der anderen Seite wenig zu und hielten die Null. „Das ist das, was mich am meisten freut“, sagt Kossmann. „Wir verteidigen sehr gut momentan. Das ist die Basis.“

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, de Abreu (90. Schiffers), Saftig, Demiraj (69. Idrizi), Herbst (38. Dshabrailow), Reintges, Dolon (80. L. Wingenbach), Borger, Esten (60. Weidenbach)

SR: Johannes Klingel (Gonzerath)

Zuschauer: 125

Tor: 0:1 Borger (45.)

Das nächste Spiel bestreiten unsere Bäckerjungen am Samstag, 29. November bei der SG Arzfeld. Der Anpfiff erfolgt um 16 Uhr.

(mlat)




Reifere Leistung im Youngster-Duell – Andernach schlägt Wirges mit 2:0

Im Aufeinandertreffen der beiden wohl jüngsten Rheinlandliga-Mannschaften haben sich unsere Bäckerjungen am Samstagnachmittag mit 2:0 (0:0) gegen die Spvgg EGC Wirges durchgesetzt. „Das war sehr erwachsen“, sagt Trainer Kim Kossmann. „Ich war mir eigentlich immer sicher, dass wir gewinnen.“

Dass es überhaupt so lange dauerte, bis sich die Andernacher in der Zweiten Halbzeit in Richtung Sieg schossen, lag auch an der eigenen Chancenverwertung. Schon kurz nach Spielbeginn war Tim Esten zum ersten Mal frei durch, entschied sich jedoch für Pass statt Abschluss und vertändelte so die große Möglichkeit. Kurz vor der Pause scheiterte Gian Luca Dolon erst völlig freistehend an Gästetorhüter Marius Schröder, dann kam im Nachsetzen Argjend Idrizi am langen Pfosten einen Schritt zu spät (41.).

Insgesamt entwickelte sich nach einer wilden Anfangsphase, in der die quirligen Wirgeser durch Bleart Orani (8.) auch eine gute Torchance erspielten, in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe – mit viel Tempo, aber auch einigen Unsicherheiten auf beiden Seiten. Während die Andernacher vor der Pause den Druck erhöhten, waren es nach der Pause die Wirgeser. Bei einem sehr platzierten Flachschuss von Ronaldo Kröber musste sich Jannis Koch ganz lang machen, um mit den Fingerspitzen das mögliche 0:1 zu verhindern (47.).

Umso wichtiger war der Zeitpunkt des entscheidenden Andernacher Spielzugs. Gerade als die Gäste Oberwasser gewannen, steckte Darian Dshabrailow den Ball mustergültig in den Strafraum durch und Idrizi traf aus kürzester Distanz zum 1:0 (56.). Als dann auch noch der nur eine Minute zuvor eingewechselte Alexis Weidenbach nach einem schnellen Konterlauf Tim Esten in Szene setzte und der zum 2:0 traf (66.), war die Begegnung vorentschieden.

Die Bäckerjungen hatten das Spiel nun vollständig unter Kontrolle und vergaben selbst noch gute Möglichkeiten durch die ebenfalls eingewechselten Mike Borger (68./80.) und Gafur Seker (90.+1). So blieb es beim 2:0. „Wir haben das richtig gut gemacht und hochverdient gewonnen“, sagt Kossmann. „Nur vor dem Tor sind wir manchmal zu sorglos. Das zieht sich durch die Saison.“

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Saftig, Dshabrailow (71. Herbst), Demiraj, M. Wingenbach (46. de Abreu), Reintges, Idrizi (65. Weidenbach), Dolon (60. Borger), Esten (85. Seker)

SR: Fabian Mohr (Strohn)

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Idrizi (56.), 2:0 Esten (66.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Freitag, 21. November um 19.30 Uhr. Dann gastieren unsere Bäckerjungen beim FV Rübenach.

(mlat)




Torreiches Derby-Unentschieden – Andernach spielt 3:3 in Mendig

Für den neutralen Besucher bot das erste Mendig-Andernacher Rheinlandliga-Derby nach zwei Jahren bei sechs Toren einiges. Für SG-Trainer Kim Kossmann war das 3:3 (1:1) am Ende jedoch kein Grund zu großer Freude. „Wir hätten gerne gewonnen, wollten unbedingt noch das 4:3 machen.“

Vor 225 Zuschauern begannen die Bäckerjungen auf dem Mendiger Kunstrasen nach einer knappen halben Stunde den Torreigen. Argjend Idrizi traf nach Einwurf-Vorlage per Kopf zum 0:1 (28.), Brice Mittel glich für die Gastgeber zum 1:1-Pausenstand aus (39.). Kurz vor der Pause hatten die Mendiger dann großes Glück, dass die Pfeife von Schiedsrichter Christian Baum stumm blieb. Pascal Zimmer verhinderte da ungestraft für den bereits geschlagenen Torhüter Nico Fogolin mit der Hand das sichere Andernacher 1:2. „Das war total verrückt“, sagt Kossmann.

Für das sorgte dann nach Anpfiff Marius Wingenbach, der schön von Mike Borger in Szene gesetzt worden war (49.). Doch zwei missglückte Klärungsversuche der Andernacher führten dazu, dass die Gastgeber schon kurz darauf wieder selbst in Führung gingen. Dama Kanoute (50.) und Tim Montermann (56.) nutzten das, um von 1:2 auf 3:2 zu stellen.

Kossmann veränderte die Taktik, seine Mannschaft dominierte nun mit viel Ballbesitz die Begegnung und belohnte sich schließlich mit dem Ausgleich. Nach einem Freistoß von Philipp Schmitz traf Tim Esten per Fuß zum 3:3 (78.). Kurz vor Schluss hätte Gian Luca Dolon sogar noch für drei Punkte sorgen können. Er verfehlte jedoch aus bester Einschussposition das Tor.

„Es war keine schlechte, aber keine wirklich gute Leistung von uns. Insgesamt war es kein Spiel auf Top-Niveau“, sagte Kossmann.

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz (60. Saftig), de Abreu (60. Dshabrailow), Herbst, Weidenbach, Demiraj (60. Reintges), M. Wingenbach (89. Seker), Idrizi, Borger (75. Dolon), Esten

SR: Christian Baum (Dickenschied)

Zuschauer: 225

Tore: 0:1 Idrizi (28.), 1:1 Mittel (39.), 1:2 M. Wingenbach (49.), 2:2 Kanoute (50.), 3:2 Montermann (56.), 3:3 Esten (78.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 15. November gegen die Spvgg EGC Wirges. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 14 Uhr.

(mlat)




Andernachs Serie reißt bei 0:2-Heimniederlage gegen den FV Morbach

Erstmals seit Mitte September haben unsere Bäckerjungen wieder ein Rheinlandligaspiel verloren. Beim 0:2 (0:0) reichte eine ordentliche Leistung nicht für einen durchaus möglichen Punktgewinn. „Wir haben zwei entscheidende Fehler gemacht und deswegen das Spiel verloren“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Die entscheidende Szene dieser verregneten Partie spielte sich in der 68. Minute ab. Gerade als der Regen noch stärker einsetzte, leisteten sich Alexis Weidenbach und Luca Jordi Bolz ein entscheidendes Missverständnis, das in einem Eigentor zum 0:1 resultierte. Ein Rückschlag, von dem sich die Bäckerjungen nicht mehr erholen sollten.

Die hatten bis dahin gegen den Rheinlandliga-Fünften gut dagegengehalten und sich insgesamt sogar die besseren Torchancen erspielt. Dem 1:0 am nächsten kam Marius Wingenbach, der nach einem Weidenbach-Querpass freistehend an Gästekeeper Yannick Görgen scheiterte (52.). Auch in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber schon einiges liegen lassen. Gian Luca Dolon (8.) und Tim Esten (15./42.) hatten da die besten Einschussmöglichkeiten.

Morbach agierte auf Augenhöhe, erspielte sich nach einer ersten Großchance durch Noah Lorenz (3.) jedoch bis zum Weidenbach-Eigentor nichts wirklich Zwingendes. Lorenz war es dann auch, der per Konter auf 0:2 erhöhte (78.), während die Gastgeber trotz aller Versuche einem eigenen Treffer in der Schlussphase nicht mehr nahekamen. „Mit der Leistung bin ich zufrieden“, sagt Kossmann. Nur die Tore fielen an diesem Tag auf der aus Andernacher Sicht falschen Seite.

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Herbst, de Abreu, Weidenbach, Demiraj (80. Seker), Dshabrailow (84. Lutz), M. Wingenbach (55. Idrizi), Dolon (80. Borger), Esten

SR: Antonia von Kölichen (Rheinbreitbach)

Zuschauer: 120

Tore: 0:1 Wingenbach (68., Eigentor), 0:2 Lorenz (78.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 9. November um 15 Uhr beim SV Eintracht Mendig.

(mlat)