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Sechs Neuzugänge: SG 99 setzt auf die Jugend

Auf dem Platz rollt nun schon seit Monaten kein Ball mehr, neben dem Platz laufen dagegen die Vorbereitungen für die nächste Spielzeit auf Hochtouren. Mit sechs Neuzugängen aus der eigenen A-Jugend wollen erste und zweite Mannschaft in der Saison 2021/22 auf Torejagd gehen. Florian Dünker, Michael Koch, Timon Jost, Paul Zwickert, Drilon Demiraj und Johnny Mosen sind dann neu im Seniorenbereich dabei.

von links oben nach rechts unten: Florian Dünker, Michael Koch, Timon Jost, Paul Zwickert, Drilon Demiraj und Johnny Mosen.

„Wir werden nächstes Jahr ein gutes und talentiertes Team an den Start bringen“, sagt Kevin Müller als Trainer der zweiten Mannschaft. „Es ist eine sehr gute Mischung aus jung und alt.“ Denn auch wenn die „Zwote“ in Zukunft etwas verjüngt werden soll, neben Talenten dürften auch erfahrene Spieler wie Kim Kossmann, Georg Egorov und Dominik Grösgen weiter für das Team auflaufen. Jonas Maxein, Nik Ackermann und Karl Runkowsky sind bereits in der Winterpause nach Miesenheim gewechselt, weitere Abgänge sollen im Sommer jedoch nicht folgen. „Der Kader bleibt zusammen“, sagt Müller.

„Es ist unser Ziel, dass wir die Spieler aus der Jugend hochholen“, sagt auch Kim Kossmann als Trainer der ersten Mannschaft. „Wir arbeiten eng mit der Zweiten zusammen, damit die Jungs an Spielpraxis kommen.“ Die sechs Neuzugänge sollen dabei sowohl in der Reserve als auch in der ersten Mannschaft ihre Chance erhalten.

In welcher Liga die beiden Mannschaften in der nächsten Saison antreten werden, ist offiziell noch unklar. Müller geht jedoch für die „Zwote“ stark von einer weiteren Spielzeit in der Kreisliga A aus. Nicht nur, weil er an den sportlichen Klassenerhalt der Mannschaft glaubt. „Meine persönliche Meinung ist, dass wir die Saison nicht zu Ende spielen werden“, sagt Müller. „Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.“

(mlat)




Neuzugang: Fabian Weber wechselt nach Andernach

Zuwachs für die 1. Mannschaft. Fabian Weber wechselt mit sofortiger Wirkung vom VfB Linz nach Andernach. Der 21-jährige zentrale Mittelfeldspieler war bereits in der Jugend für die SG 99 aktiv und wurde, schon damals unter Trainer Kim Kossmann, A-Junioren-Rheinlandpokalsieger.

Weber beim A-Junioren-Rheinlandpokalsieg 2018.

Wann Weber erstmals für die Bäckerjungen auflaufen kann, ist nicht nur wegen der Corona-Zwangspause noch unklar. Linz hat Weber die Freigabe verweigert, er ist daher zunächst noch nicht spielberechtigt. „Fabian war schon in der A-Jugend ein richtiger Führungsspieler“, sagt Kossmann. „Daher freue ich mich sehr, dass er zurückgekommen ist.“

Webers Wechsel ist nicht die einzige gute Nachricht, die Kossmann in diesen Tagen verkünden kann. „Alle Spieler aus dem jetzigen Kader haben für die kommende Saison zugesagt, keiner wird uns verlassen. Das gibt es auch selten“, wie der Trainer der 1. Mannschaft betont. Zudem gebe es gute Gespräche mit den Spielern der in dieser Saison noch ungeschlagenen A-Junioren. Auch hier werde es laut Kossmann wohl kaum Abgänge geben.

(mlat)




„Ich bin von jedem Spieler überzeugt“

Zum Jahresabschluss blicken die Seniorentrainer Kim Kossmann (1. Mannschaft) und Kevin Müller (2. Mannschaft) auf die Hinrunde der Saison 2020/21 zurück. Sie erklären, warum sie mit der Entwicklung des Vereins sehr zufrieden sind und was sie sich vom Rest der Saison noch erwarten.

Einige Spiele der Saison 2020/21 sind gespielt. Wie seht ihr die bisherigen Resultate eurer Mannschaft?
Kim Kossmann Wir spielen eine wirklich gute Saison bisher. Sieben Siege, ein Remis und nur eine Niederlage kommen nicht von ungefähr. Hier ziehen momentan alle an einem Strang und das ist die Voraussetzung, um Erfolg zu haben.
Kevin Müller Ergebnistechnisch verlief die Saison bei uns natürlich durchwachsen. In den letzten Spielen vor der Pause war ein Aufwärtstrend zu erkennen und ich bin guter Dinge, dass wir daran anknüpfen können, sobald es weitergeht.

Wo liegen die Gründe für das durchwachsene Abschneiden der zweiten Mannschaft?
Müller Wir haben in drei Spielen Gegentore in den Schlussminuten gefangen, die uns wertvolle Punkte gekostet haben. Zudem kommt, dass wir in den drei Spielen, die wir verloren haben, auf unsere erfahrenen Spieler Kim Kossmann und Georg Egorov verzichten mussten, was man speziell dann merkt, wenn es im Spiel mal nicht so gut läuft. Aber es wäre einfach zu sagen, daran hat es alleine gelegen. Wir wollen uns im neuen Jahr steigern und es besser machen.

Du sprichst die Pause an. Wie denkt ihr grundsätzlich über das ganze Thema und wie sollte es eurer Meinung nach weitergehen?
Kossmann Rein sportlich kam die Unterbrechung natürlich sehr ungelegen. Ich hoffe einfach, dass wir in naher Zukunft wieder richtig leben können und natürlich auch unserem geliebten Hobby nachgehen dürfen. Da wir alle sehr gut befreundet sind, fehlt uns nicht nur das runde Leder, sondern auch die sozialen Kontakte. Es wird derzeit viel spekuliert wie es weitergeht. Ich persönlich bin froh, dass ich solche Entscheidungen nicht treffen muss. Wir warten es ab.
Müller Das eine weitere Unterbrechung des Spielbetriebs kommt, war ja schon irgendwie abzusehen. Wir hoffen natürlich auch, dass die Fußball-freie Zeit bald ein Ende hat und würden uns wünschen, endlich wieder kicken zu dürfen. Aber wann das wieder so sein wird, ist aktuell schwierig einzuschätzen. Wer weiß, ob in dieser Saison überhaupt noch weitergespielt wird? Und wenn ja, wann und wie? Uns bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen.

Gibt es einen oder mehrere Spieler, von denen ihr positiv überrascht worden seid?
Kossmann Ich bin von jedem Spieler überzeugt, sonst wären sie nicht bei uns in der Mannschaft. Einige Jungs haben in diesem Jahr einen großen Sprung gemacht. Wenn ich beispielsweise an Philipp Schmitz, Max Kossmann oder Steffen Weber denke. Aber auch die erfahrenen Spieler haben sich nochmals neu gefunden und machen einen super Job.
Müller Georg Egorov ist mit seiner Erfahrung unheimlich wichtig für uns. Bei ihm hätte ich ehrlich gesagt nach fünf bis sechs Jahren als Stammspieler in der Rheinlandliga nicht erwartet, dass er sich so auf das ganze einlässt und so viel Herzblut mit einbringt.

Was war euer Highlight in der laufenden Saison?
Kossmann Für uns ist jeder Sieg ein Highlight. Wir sehen es nicht als selbstverständlich an, in der Rheinlandliga Spiele zu gewinnen. Es ist Woche für Woche harte Arbeit.
Müller Das Derby in Miesenheim. Ein Spiel mit Höhen und Tiefen, wo wir in der Nachspielzeit noch den 4:4-Ausgleich erzielen konnten.

Ihr habt zusammen die B-Junioren und die A-Junioren des Vereins trainiert mit dem krönenden Abschluss: Rheinlandpokalsieger! Würdet ihr euch als ähnliche Trainertypen bezeichnen?
Kossmann Eine sehr schöne Zeit, die wir mit dem überragenden Rheinlandpokalsieg gekrönt haben. Zwölf Spieler, der damaligen Truppe spielen jetzt in der 1. oder 2. Mannschaft. Ja, wir ticken da schon ziemlich ähnlich. Wir lieben den offensiven Fußball und sind beide hier in Andernach zu Hause. Es vergeht kein Tag, wo wir uns nicht über Fußball austauschen. Das macht es schon etwas einfacher. Die Zusammenarbeit zwischen 1. und 2. Mannschaft könnte nicht besser laufen.
Müller Wie Kim schon sagt: Zwölf Spieler aus einem Jahrgang sind immer noch bei uns. Das spricht für eine gute und schöne Zeit und ich glaube, dass es das auch nicht so oft gibt. Es stimmt schon, dass wir ähnlich über Fußball denken und auch beide einfach dafür leben. Wir lieben das Spiel nach vorne und gewinnen lieber 4:3, statt 1:0. Wir tauschen unsere Ideen und Meinungen aus und helfen uns gegenseitig.

Die erste Mannschaft steht aktuell auf dem ersten Platz in der Rheinlandliga. Am Ende der Saison würde das bedeuten, dass man in der Saison 2021/22 in der Oberliga vertreten wäre. Wie realistisch ist dieser Gedanke?
Kossmann Wir waren uns unseren Stärken durchaus bewusst. Das es so gut läuft, da konnte man natürlich nicht von ausgehen. Wir tun gut daran, von Spiel zu Spiel zu denken, wie wir es bisher auch gemacht haben. Es sind neun Spieltage gespielt, jetzt schon von der Oberliga zu sprechen, wäre dann doch ein wenig verfrüht, zumal man gar nicht weiß, wie es wirklich weitergeht. Daher hoffen wir einfach, dass wir bald wieder auf dem Platz stehen können und weiterhin Tag für Tag alles geben dürfen.
Müller Natürlich blicke ich mit etwas Abstand auf das ganze Geschehen rund um die 1. Mannschaft. Aber ich bekomme schon einiges mit und habe ausnahmslos jedes Spiel gesehen. Ich finde es beeindruckend, wie geschlossen das Team auftritt. Natürlich läuft es immer besser, wenn man oben in der Tabelle steht und man hat das ein oder andere mal das nötige „Spielglück“. Aber ich traue der Mannschaft schon zu, zumindest bis zum Ende der Saison da oben mit dabei zu sein.

Wie laufen die Planungen für die kommende Saison 2021/22?
Kossmann Erfolg weckt natürlich Begehrlichkeiten. Das ist mir durchaus bewusst. Aber wir werden die Gespräche zur neuen Saison diesmal etwas hinten anstellen und damit beginnen, sobald es wieder möglich ist, sich persönlich zu treffen. Wir haben auch dieses Jahr wieder interessante Jungs aus der eigenen U19, die bisher eine überragende Saison spielen.
Müller Wir versuchen auch, die Jungs die da sind, zu halten. Sobald die Lage es zulässt, unterhalten wir uns mit den Spielern. Zudem kommen aus der eigenen U19 einige Spieler in den Seniorenbereich, wo wir gemeinsam schauen müssen, wem der direkte Schritt in die Rheinlandliga zugetraut wird und bei welchen Spielern es vielleicht mehr Sinn macht, zunächst Spielpraxis und Erfahrungen im Seniorenbereich in der 2. Mannschaft zu sammeln. Wir stehen da im engen Austausch.

Wie seht ihr grundsätzlich die Entwicklung des Vereins?
Kossmann Vor ein paar Tagen sagte ich zu unserem Geschäftsführer Bodo Heinemann: Es läuft zu schnell zu gut. Spaß bei Seite. Im Jugendbereich sind wir überragend aufgestellt. Mit Salva und Steff sind zwei Jugendleiter am Werk, die wissen, was zu tun ist. Im Trainerbereich sind wir ähnlich gut aufgestellt. Bei den leistungsbezogenen Mannschaften haben wir mit Steffen Weber (C1), Markus Hilbig (B1) und Patrick Schmitz (A1) erstklassige Trainer.
Müller Sehr positiv. Wir sind im Juniorenbereich super aufgestellt, haben gute Chancen mit der B- und A-Jugend in der nächsten Saison in der Regionalliga vertreten zu sein. Die C-Junioren spielen bislang auch eine sehr gute Saison. Aber grundsätzlich finde ich es auch schön zu sehen, wie viele Menschen hier mit Leib und Seele dabei sind und den Verein unterstützen.

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Wie verbringt ihr die Feiertage?
Beide Im engsten Familienkreis. Was anderes bleibt einem aktuell ja auch nicht übrig.
Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Freunden, Gönnern, Helfern und vor allem bei unseren Spielern für das Jahr 2020 bedanken und wünschen allen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und munter.




Jahreshauptversammung am 17. Oktober: Schellenbach scheidet nach 13 Jahren als Vorsitzender der SG 99 aus – Schmitz übernimmt

Die SG 99 Andernach hat mit halbjähriger Corona-Verzögerung in ihrer turnusmäßigen Jahreshauptversammlung am 17. Oktober einstimmig einen neuen Vorsitzenden gewählt: Hans Schellenbach scheidet nach 13 Jahren aus dem Amt aus, für ihn übernimmt Albrecht Schmitz (zuvor Schatzmeister). Schellenbach bleibt dem Verein aber in anderer Funktion erhalten, er beerbt Kai Franzke, der sich in dieser schwierigen Zeit verstärkt seinem Reiseunternehmen widmen muss, als erster Mann des Fördervereins.

Die nach der Schmitz-Rochade vakante Rolle des „Finanzministers“ füllt fortan Emanuel Thiessen aus. Yannik Velthaus, interimsweise schon seit dem Frühjahr als Abteilungsleiter der Senioren im Einsatz, löst diese Aufgabe ab sofort als 2. Vorsitzender. Ansonsten bleibt die Führungsmannschaft der Bäckerjungen und -mädchen weitgehend an Bord, lediglich im Jugendbereich gab es noch zwei Änderungen. Markus Durben steht zwar weiterhin unterstützend zur Seite, stellte sein Amt als zweiter Jugendleiter jedoch zur Verfügung. Künftig bildet Stefan „Adler“ Schmidt gemeinsam mit dem ersten Jugendleiter Salvatore Nizza die Spitze bei den Junioren. Beim weiblichen Nachwuchs gab es einen lange geplanten Führungswechsel: Katharina Sternitzke, schon seit Januar für den aus privaten Gründen zeitlich eingeschränkten Christian Hamm kommissarisch im Amt, ist nun auch offiziell verantwortlich für die vier Juniorinnen-Teams der SG 99. Die komplette Übersicht der neuen Führungsriege gibt es HIER.

Ansonsten ging die insgesamt mit 35 Mitgliedern im „Hotel zum Anker“ bestückte Runde äußerst harmonisch und vor allem rasch über die Bühne. Das lag zum einen an der soliden Finanzlage, die Schmitz in seinem letzten Rechenschaftsbericht als Schatzmeister plausibel erläuterte, und natürlich auch an der sportlich positiven Situation aller im Leistungsbereich aktiven Teams des Vereins.

Co-Trainer Philipp Loosen blickte stellvertretend für Chefcoach und Vorstandsmitglied Kim Kossmann auf das vergangene Geschehen bei der 1. Männermannschaft zurück: Akut abstiegsgefährdet in der Vorsaison, stieg das Team wie Phönix aus der Asche und führt mittlerweile in der neuen Spielzeit die Tabelle der Rheinlandliga an. Die erneute Corona-Pause knapp zwei Wochen nach der Versammlung bremste ungewollt den Elan der Bäckerjungen. Auch bei der 1. Frauenmannschaft sieht es ausgesprochen gut aus: Souveräne Siege gegen Niederkirchen (5:0) und Saarbrücken (6:0) spülten die Schützlinge des Trainergespanns Isabelle Hawel und Florian Stein auf Platz zwei der 2. Bundesliga Süd. Zudem gibt es etwas Historisches in Andernach zu vermelden: Erstmals qualifizierten sich die Bäckermädchen für das Achtelfinale im DFB-Pokal, absolviert wird die nächste Runde in diesem Profisport-Wettbewerb am 5./6. Dezember.

Nicht minder erfolgreich sieht es im Leistungsbereich der Jugend aus: Die A-Junioren (Trainer: Patrick Schmitz) stehen in der Rheinlandliga nach fünf Siegen aus fünf Spielen und sagenhaften 40:4 Toren genau dort, wo der Verein sie auch gerne am Ende der Saison sehen möchte. Die B1-Junioren (Trainer: Markus Hilbig) finden sich in der Regionalliga Südwest mit ausgeglichener Bilanz auf einem soliden Mittelfeldplatz wieder, mehr war da angesichts bärenstarker Konkurrenz nicht zu erwarten. Und die C1-Junioren (Trainer: Steffen Weber), in der vergangenen Spielzeit noch so etwas wie das Sorgenkind, rangieren in der Spitzengruppe der höchsten Verbandsklasse. Die B1-Juniorinnen (Trainer Niklas Bay), aufgrund der Corona-Krise im Frühjahr nur knapp am Aufstieg in die Bundesliga gescheitert, können bald Versäumtes nachholen, sofern es in absehbarer Zeit wieder weitergeht. Ohne Verlustpunkt und ohne Gegentor liegen sie auf Platz eins des zurzeit eingefrorenen Zahlenwerks der Regionalliga Südwest.

Neben all diesen sportlichen Höhepunkten gab es gleich doppelt personell Bemerkenswertes: Schellenbach wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt, Franz Josef Kowalski – langjähriger Trainer der ersten Männermannschaft – in Abwesenheit zum Ehrenmitglied ernannt. Das ging wie auch alle anderen Entscheidungen an diesem Abend einstimmig über die Bühne – untrügliches Zeichen für eine starke Einheit.
Text/Protokoll: Bodo Heinemann (Geschäftsführer)

Der neue Vorsitzende Albrecht Schmitz (links) verabschiedete gebührend den alten Amtsinhaber Hans Schellenbach. Foto: SG 99 Andernach




Kostenloser Download: Die digitale Stadion-Zeitung – Ausgabe 3

Die dritte Ausgabe der Stadion-Zeitung in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Männermannschaft gegen die SG Alfbachtal Ellscheid (Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (16 Seiten / 5,66 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Kostenloser Download: Die digitale Stadion-Zeitung – Ausgabe 2

Die zweite Ausgabe der Stadion-Zeitung in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Männermannschaft gegen die SG Schneifel Auw (Sonntag, 27. September, 15 Uhr) gibt’s HIER als digitale Version (16 Seiten / 5,85 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Kostenloser Download: Die digitale Stadion-Zeitung – Ausgabe 1

Die erste Ausgabe der Stadion-Zeitung in dieser Saison zum Heimspiel unserer 1. Männermannschaft gegen den TuS Mayen (Sonntag, 13. Septenber, 15.30 Uhr) gibt’s hier als digitale Version (16 Seiten / 5,35 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Bäckerjungen unter Flutlicht zu Gast in Metternich

Nach dem eindrucksvollen Heimsieg gegen die SG Malberg (4:0) ist unsere Mannschaft in der englischen Woche zu Gast bei dem Aufsteiger aus Metternich. Die Hausherren haben am ersten Spieltag mit 3:1 in Schneifel verloren und wollen mit Sicherheit die ersten Punkte vor heimischen Publikum einfahren. „In den Spielen gegen Metternich geht es immer zur Sache. Wir freuen uns darauf und wollen erneut punkten“, so Kossmann, der die Germania als „sehr gute Mannschaft mit hoher individueller Qualität in der Offensive“, beschreibt.

 

Personell steht unserem Trainer nahezu der identische Kader vom Sonntag zur Verfügung. Lediglich Philip Oster fällt krankheitsbedingt aus, dafür ist Maicol Oligschläger nach Krankheit wieder einsatzbereit.

 

Anstoß ist morgen, um 19:30 Uhr, auf dem Metternicher Kunstrasenplatz.




Bäckerjungen starten mit deutlichem Sieg in die Rheinlandliga-Saison

Andernach. Ein kleines Déjà-vu muss es für Kim Kossmann schon gewesen sein. Vor knapp einem Jahr feierte Kossmann gegen Malberg sein Heim-Debut als Andernacher Trainer und gewann 4:0. Das gleiche Ergebnis schaffen die Bäckerjungen am Samstag erneut. Mit einem entscheidenden Unterschied. Das Spiel im vergangenen Jahr brachte dem damaligen Tabellenletzten am 7. Spieltag die ersten Punkte. Dieses Mal war es der erste Sieg im ersten Spiel und gleichbedeutend mit der Tabellenführung. Von großer Euphorie war beim Trainer dennoch noch nichts zu spüren.

„In der ersten Halbzeit haben wir nicht ganz so gut gespielt und gehen trotzdem mit 1:0 in die Pause“, sagte Kossmann. „Nach der Pause war es dann aber schon ordentlich.“ Das Fazit war dennoch eindeutig: „Wir sind richtig froh, dass wir so in die Saison gestartet sind, darauf können wir aufbauen.“

Und Kossmann hatte mit seiner Analyse recht. Klare Vorteile erspielten sich die Andernacher erst in der zweiten Halbzeit, vor der Pause kam ihnen vor allem ein Freistoß des Rheinlandliga-Debütanten Max Kossmann zugute. Der drehte den Ball wunderbar von der linken Seite in den Strafraum, aus dem Pulk heraus fiel das 1:0, das später Jan Hawel zugesprochen wurde (15.). Die erste Torchance der Partie brachte gleich die Führung. Ansonsten zeigten die Andernacher zwar eine gute Präsenz in den Zweikämpfen, waren jedoch hinten teilweise zu anfällig. Lukas Müller (21./42.) hätte das zweimal beinahe ausgenutzt, zielte jedoch jeweils knapp vorbei. Genauso wie Justin Nagel, der es an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam (32.). Die gleiche Kritik mussten sich jedoch auch die Gäste aus Malberg gefallen lassen. Hier war es vor allem Ole Conrad, der nach einem Steilpass in die Spitze auf 2:0 hätte erhöhen können, ein Abwehrspieler klärte jedoch für den geschlagenen Malberger Keeper Matthias Zeiler (45.). Zuvor waren es vor allem Kossmann-Standards, die für Andernacher Torgefahr gesorgt hatten. Zunächst setzte Max Kossmann einen Freistoß knapp über das Gehäuse (25.), dann verpassten nach einem Daniel-Kossmann-Freistoß Conrad und Hawel jeweils völlig freistehend um Zentimeter den Ball (30.).

Nach Wiederanpiff mussten die Andernacher zunächst noch ein paar brenzlige Minuten überstehen, in denen wiederum Nagel mit der bis dato besten Malberger Chance aus kürzester Distanz an Andernachs Torhüter Steffen Weber scheiterte (53.). Der direkte Gegenzug schuf dann jedoch die Grundlage für den am Ende souveränen Andernacher Sieg. Conrad wurde im Malberger Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter von Alexander Unruh lenkte Zeiler zwar zunächst an den Pfosten, im Nachschuss staubte jedoch Daniel Kossmann zum 2:0 ab (54.). Danach kam von den Malbergern nicht mehr viel. Andernach verwaltete den Vorsprung und erspielte sich hier und da gute Kontermöglichkeiten. Conrad hatte den dritten Treffer bereits auf dem Fuß, schoss jedoch aus kürzester Distanz freistehend am Tor vorbei (67.). Für die endgültige Entscheidung sorgte laut offiziellem Spielbericht Ole Conrad, es war aber wohl eher der Malberger Steffen Gerhardus, der eine Hereingabe von Louis Hild zum 3:0 im eigenen Tor versenkte (80.). In der Schlussphase wirkte die Malberger Hintermannschaft teilweise komplett überfordert und durfte sich bei den Andernachern bedanken, dass diese ihre Konter nicht konsequenter ausspielten. Einen Treffer gab es dennoch noch zu bejubeln: Jan Engels traf in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 4:0-Endstand.

Die nächsten Spiele: bestreitet die SG 99 Andernach am Mittwoch, 9. September um 19.30 Uhr beim FC Metternich (Kunstrasenplatz am Trifter Weg). Am Sonntag, 13. September findet um 15.30 Uhr auf dem Andernacher Kunstrasen das Derby gegen den TuS Mayen statt.

Andernach: Weber, Schmitz (86. Oster), Hoffmann, Unruh, Schiffers, Matzon (75. Hild), M. Kossmann (65. Heider), Engels, Conrad, D. Kossmann, Hawel

Malberg: Zeiler, J. Müller, Gerhardus, Weber, Aydin, G. Müller (75. Groß), Molzberger (63. Zimmermann), Heidrich, Bleeser, Nagel, L. Müller (77. Weinlich)

SR: Henning Reif (St. Sebastian)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0 Hawel (15.), 2:0 D. Kossmann (54.), 3:0 Gerhardus (80., Eigentor), 4:0 Engels (90.+2)

-MLAT-




Bäckerjungen starten mit einem Heimspiel in die Saison 2020/21

+++ „Wir sind bereit“ +++

 Bäckerjungen starten mit einem Heimspiel in die Saison 2020/21

Knapp sechs Monate nach dem letzten Meisterschaftsspiel (0:1- Niederlage bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich) geht es wieder um zählbares in der Herren-Rheinlandliga. Die Saison 2020/21 startet, unsere Bäckerjungen haben eine knapp 7-wöchige Vorbereitungsphase hinter sich gebracht. „Die Vorbereitung verlief gut, wir sind bereit“, so Trainer Kossmann. Zu Gast am 1. Spieltag ist die SG Malberg auf dem Andernacher Kunstrasen. Ein Gegner, der im Sommer einen kleinen Umbruch vollzogen hat und einige Abgänge hinnehmen musste. „Malberg ist ein gestandener Rheinlandligist und auf keinen Fall zu unterschätzen“, sagt Kossmann zum kommenden Gegner. Dennoch ist die Marschroute klar: „Wir wollen unbedingt mit drei Punkten starten und dementsprechend zu Hause gewinnen“, so Kossmann, der sich mit seinem Team darüber freut, „dass es endlich wieder los geht“. Personell fehlen neben den vier langzeitverletzten Daniel Neunheuser, Jakob Weiler, Drinor Demiraj und Hannes Lutz, auch Maicol Oligschläger (krank), sowie Hakan Külahcioglu (Rückenprobleme).

 Anstoß ist am Samstag, den 05.09.2020, um 16:00 Uhr. Zuschauer sind bis zu 350 Personen zulässig. Wir hoffen, dass viele Andernacher den Weg frühzeitig in das Stadion finden und die Mannschaft unterstützen.