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Dritter Sieg in Folge: Bäckerjungen überzeugen beim 5:2 in Trier

Die SG 99 Andernach findet in der Rheinlandliga immer besser in die Erfolgsspur. Das 5:2 (2:1) bei Eintracht Trier II war bereits der dritte Sieg in Folge und obendrein noch das Ergebnis einer absolut überzeugenden Auswärtsleistung.

Die deutete sich schon in der zweiten Minute mit einem sehenswerten Freistoßtor von Philipp Schmitz zum frühen 0:1 an – eine ziemlich genaue Kopie seines Ausgleichstreffers in der Vorwoche gegen Hochwald. Zwar kam Trier nach einem Foulspiel des Andernacher Torhüters Luca Jordi Bolz und dem von Sufjan Mustafic verwandelten Strafstoß noch zum 1:1-Ausgleich (33.). Nur eine Minute später war es aber wiederum Schmitz, der mit einer scharf getretenen Ecke für die erneute Führung sorgte. Im Spielbericht wurde das als Eigentor des noch entscheidend berührenden Trierer Torhüters Lennard Kieren vermerkt.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Bäckerjungen die offensivstarken Gastgeber defensiv gut im Griff und blieben auf der Gegenseite weiterhin die Meister der Standardsituationen. Benjamin Saftig köpfte nach einem Eckball das 1:3 (48.). Das Spiel blieb jedoch umkämpft und offen – spätestens seit dem Anschlusstreffer durch Daniel Yushkevich zum 2:3 (66.). Die schließlich, nach einer gelb-rote Karte gegen Chris Envie Felipe (74.), dezimierten Gäste blieben aktiv und hofften bis kurz vor Schluss auf den Ausgleich.

Die Andernacher vergaben hingegen zunächst noch manch gute Möglichkeit, Gian Luca Dolon scheiterte beispielsweise am Lattenkreuz, und entschieden die Partie so erst in der Nachspielzeit. Tim Esten verwertete einen von vielen Kontern zum 2:4 (90.+1), Dolon sorgte per Foulelfmeter für den 2:5-Endstand (90.+3).

„Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem Trier den Ball gut hat laufen lassen. Insgesamt haben wir aber verdient gewonnen“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Es spielten: Bolz, P. Schmitz (56. Lochner), L. Schmitz, Saftig, Herbst (86. Dshabrailow), de Abreu, L. Wingenbach (46. Dolon), Reintges, Idrizi (46. Weidenbach), Borger (80. M. Wingenbach), Esten

SR: Christopher Fuxen (Bitburg)

Zuschauer: 50

Tore: 0:1 P. Schmitz (2.), 1:1 Mustafic (33., Foulelfmeter), 1:2 Kieren (34., Eigentor), 1:3 Saftig (48.), 2:3 Yushkevich (66.), 2:4 Esten (90.+1), 2:5 Dolon (90.+3, Foulelfmeter)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Mittwoch, 8. Oktober um 19.30 Uhr. Dann gastiert in der 3. Runde des Rheinlandpokals der Oberligist FC Cosmos Koblenz auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




Bäckerjungen drehen beim 2:1 gegen Hochwald spät das Spiel

Der Einstieg ins Michelsmarkt-Wochenende ist der SG 99 Andernach rundum gelungen. Am Freitagabend gewannen die Bäckerjungen nach langem Rückstand noch mit 2:1 (0:1) gegen die SG Hochwald. „Wir haben guten Fußball gespielt und aggressiv gegen den Ball gearbeitet. Der Sieg ist hochverdient“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Kossmann war bereits vor der Pause mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden, der nur zwei Schönheitsfehler hatte. Die eigenen Möglichkeiten blieben ungenutzt und auf der Gegenseite fingen sich die Andernacher nach eigenem Eckball den frühen Rückstand. Den schnellen Konter der Gäste schloss Robin Mertinitz zum 0:1 ab (10.).

„Ich habe in der Halbzeitpause schon den Jungs gesagt, dass ich sehr zufrieden bin und so ging es auch in der zweiten Halbzeit weiter“, sagt Kossmann. Auf Zählbares aus Andernacher Sicht musste er dennoch sehr lange warten. Der Knoten platzte erst durch einen sehenswerten Freistoß, den Philipp Schmitz aus 25 Metern ins Eck versenkte (83.). Zwei Minuten später nutzte Mike Borger den Umstand, dass Gästekeeper Sebastian Grub zu weit vor seinem Kasten stand, per Distanz-Lupfertor zum 2:1-Siegtreffer.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Herbst (84. Dshabrailow), Demiraj, M. Wingenbach (59. de Abreu), Reintges, Saftig, Idrizi (59. Schiffers), Borger (90.+4 Datz), Esten (90. Lochner)

SR: Moritz Schillo (Lüxem)

Zuschauer: 80

Tore: 0:1 Mertinitz (10.), 1:1 P. Schmitz (83.), 2:1 Borger (85.)

Besonderheit: Gelb-rote Karte wegen Meckerns gegen Julian Bidon (Hochwald, 90.+3)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 5. Oktober um 15.30 Uhr beim SV Eintracht Trier II.

(mlat)




Mit Idrizi als Offensiv-Antreiber: Bäckerjungen feiern wichtigen Auswärtssieg in Linz

Der Sonntag endete mit einem Befreiungsschlag für die SG 99 Andernach. Beim VfB Linz gelang der erste Auswärtssieg der Rheinlandliga-Saison und mit einem verdienten 3:2 (1:0) auch der Sprung raus aus der Abstiegszone. „Wir sind alle sehr glücklich, dass wir endlich wieder gewonnen haben“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Auf dem Linzer Kaiserberg ging Kossmanns Spielidee dabei von Anfang an auf. Die Bäckerjungen wollten hinten gut stehen, kaum eine Torchance zulassen und selbst immer wieder für Gefahr sorgen. Entscheidend für die Andernacher Offensivbemühungen war an diesem Tag vor allem der erst 19-jährige Argjend Idrizi, der nach seiner frühen Einwechslung an allen drei Gästetreffern entscheidend beteiligt war.

Beim 0:1 durch Daniel Herbst setzte Idrizi erst Filip Reintges in Szene, der dann mit einem starken Pass den Führungstreffer vorbereitete (34.). Das 0:2 legte er für Mike Borger auf, der nur noch Torhüter Tyron Wielpütz umkurven musste (59.). Das 0:3 durch Benjamin Saftig bereitete er per Eckball mustergültig vor (69.). „Argjend ist ein sehr talentierter Junge, an dem wir noch viel Freude haben werden.“

Dass es am Ende doch noch einmal spannend wurde, lag an einem schnellen Doppelschlag der Linzer. Erst traf Michael Krupp aus 20 Metern zum 1:3 ins Eck (81.), dann fiel kurz darauf auch ein abgefälschter Schuss von Adis Siljkovic zum 2:3 in die Maschen (83.). „Danach musste wir noch ein bisschen verteidigen, aber nichts brenzliges mehr überstehen. Der Sieg war meiner Meinung nach hochverdient“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Herbst, Demiraj, Neunheuser (20. Idrizi, 87. L. Wingenbach), de Abreu (56. Schiffers), Reintges, Saftig, Dolon (56. Esten), Borger (78. M. Wingenbach)

SR: Marlon Manderfeld (Lissendorf)

Zuschauer: 180

Tore: 0:1 Herbst (34.), 0:2 Borger (59.), 0:3 Saftig (69.), 1:3 Krupp (81.), 2:3 Siljkovic (83.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Freitag, 26. September um 20 Uhr. Dann gastiert die SG Hochwald auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




2:3 gegen Immendorf – Bäckerjungen erleiden bittere Heimpleite

Gegen einen „Gegner auf Augenhöhe“ wollte Kim Kossmann mit seiner SG 99 Andernach endlich wieder dreifach punkten. Das Ergebnis: zu viele individuelle Fehler und ein bitteres 2:3 (1:2) gegen den TuS Immendorf. „Die erste Halbzeit war unter aller Kanone, die zweite schon etwas besser. Aber mit etwas besser holen wir keine Punkte“, sagt Kossmann.

Dabei gelang den Andernacher zunächst der Traumstart. Gerade einmal 40 Sekunden waren gespielt, da setzte Tim Esten den Ball sehenswert zum 1:0 für den Gastgeber in den Torwinkel. Die frühe Führung war jedoch schnell passe, als Lars Kilian aus 16 Metern zu ungestört zum Abschluss kam und das 1:1 erzielte (7.). Noch deutlich unglücklicher stellten sich nach rund einer halben Stunde Philipp Schmitz und Torwart Jannis Koch an, sodass ein missglückter Rückpass das 1:2 durch Robin Reichert einleitete (31.).

Kurz vor Schluss sah es dann so aus, als würden sich die Bäckerjungen für ihre Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zumindest mit einem Punkt belohnen. Mike Borger verwandelte einen an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 2:2-Ausgleich (86.). Doch es passte zum Andernacher Abend, dass Sven Schiffers mit einem unnötigen Foul noch einen Strafstoß auf der anderen Seite verursachte. Den entschärfte Jannis Koch sogar, bevor Yannis Jochem im Nachschuss für den 2:3-Endstand sorgte (90.+4).

„Wir wollen unsere Situation nicht dramatisieren“, sagt Kossmann. „Aber wir sollten zusehen, dass wir punkten. Sonst wird es eine ganz lange Saison.“

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz, Herbst, M. Wingenbach, Weidenbach, Saftig, Reintges, Dolon, Borger, Esten

Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Esten (1.), 1:1 Kilian (7.), 1:2 Reichert (31.), 2:2 Borger (86., Foulelfmeter), 2:3 Jochem (90.+4)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 21. September um 15 Uhr beim VfB Linz.

(mlat)




Andernacher Kampf wird beim 0:2 in Wittlich nicht belohnt

Die Bäckerjungen boten beim Auswärtsspiel in Wittlich dem Aufstiegsfavoriten lange Zeit Paroli, mussten sich am Ende aber doch mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. „Obwohl wir verloren haben, gehen wir mit einem guten Gefühl nach Hause. Ich bin richtig stolz auf die Jungs“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Vor allem in der Verteidigung überzeugten die Andernacher gegen spielstarke Gastgeber. Einen der wiederkehrenden Umschaltmomente hätte Daniel Herbst beinahe sogar zur frühen Führung genutzt, er scheiterte nach zehn Minuten jedoch am Pfosten. Auf der Gegenseite rettete wiederum der Innenpfosten den Gästen kurz vor der Pause das torlose Unentschieden.

Wittlich brauchte so schließlich einen Strafstoß, um in Führung zu gehen. Für Kossmann eine Kann-, aber keine Muss-Entscheidung des aus seiner Sicht sehr starken Schiedsrichters Ayoub Driouache. Christopher Bibaku verwandelte sicher zum 1:0 in den Winkel (59.) und erhöhte drei Minuten später auf 2:0. Damit war die Partie entschieden.

„Aber wir haben es sehr gut gemacht“, sagt Kossmann. „Jetzt kommen die Gegner auf Augenhöhe und wir werden die Punkte einfahren.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Saftig, Lochner, Demiraj (78. L. Wingenbach), Neunheuser (60. Weidenbach), Herbst (60. Reintges), de Abreu, Idrizi (53. Borger), Esten (60. Dolon)

SR: Ayoub Driouache (Trier)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0/2:0 Bibaku (59., Foulelfmeter/62.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Mittwoch, 17. September um 19.30 Uhr. Dann gastiert der TuS Immendorf auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




Nach wilder Schlussphase – Bäckerjungen holen Heim-Punkt gegen Kirchberg

Es war ein Spiel der Sorte, nach denen Trainer Kim Kossmann am Ende nicht weiß, ob er glücklich oder traurig sein soll. Seine Mannschaft hatte in der zweiten Halbzeit viele gute Möglichkeiten vergeben, wurde aber kurz vor Schluss auch von Torhüter Jannis Koch gerettet. „Deswegen sind wir dann doch zufrieden mit dem 1:1“, sagt Kossmann. Auch wenn mehr möglich gewesen wäre.

Nach einer ersten Großchance der Andernacher durch einen Seitfallzieher von Argjend Idrizi (2.) waren die Gäste aus Kirchberg zunächst die bessere Mannschaft. Nach neun Minuten köpfte Nico Wilki nach einem Freistoß das verdiente 0:1. „Wir waren nicht so gut im Spiel“, sagt Kossmann.

Anders präsentierten sich die Bäckerjungen in der zweiten Halbzeit, erspielten sich immer wieder Überzahlsituationen, machten daraus jedoch, wie in den vergangenen Wochen, zu wenig. Der Ausgleich fiel folgerichtig ebenfalls nach einem Standard. Nach einem Einwurf köpfte Benjamin Saftig das 1:1 (77.).

Die letzten Spielminuten wurden dann zum Wechselbad der Gefühle. Erst vergab Mike Borger die Riesenchance für Andernach (88.), dann entschärfte Jannis Koch erst einen Handelfmeter (89.) und fischte in der Schlussminute einen weiteren starken Abschluss aus dem Eck. So blieb es bei der Punkteteilung.

„Wir haben das gut gemacht, ich bin wieder zufrieden“, sagt Kossmann. „Ich glaube, dass jetzt die Wochen kommen, in denen wir uns einfach mal belohnen.“

Es spielten: Koch, Wilbert, Weidenbach, L. Schmitz, Saftig, Neunheuser, L. Wingenbach, Dshabrailow, Idrizi, Borger, Esten

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Wilki (9.), 1:1 Saftig (77.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Samstag, 13. September (14 Uhr). Dann gastieren unsere Bäckerjungen beim SV Rot-Weiss Wittlich.

(mlat)




Bäckerjungen scheitern beim 1:3 in Laubach auch an sich selbst

Auch die zweite Rheinlandliga-Auswärtsreise der Saison endete für die SG 99 Andernach ohne etwas Zählbares. Beim SV Laubach verloren unsere Bäckerjungen am Samstag mit 1:3 (0:1). „Wir haben uns wieder selbst um den Lohn gebracht“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Nach einer starken Anfangsphase der Gastgeber waren die Andernacher in der ersten Halbzeit eigentlich gut im Spiel, scheiterten jedoch mehrfach am möglichen Führungstreffer. Ein Versuch von Mike Borger wurde auf der Linie gerettet, Tim Esten scheiterte aus drei Metern, Überzahlsituationen wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Das Tor fiel stattdessen auf der anderen Seite. Nach einem krassen Ballverlust liefen die Gäste in einen Konter, Lars Oster traf kurz vor der Pause zum 1:0 für Laubach (45.).

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine offene Partie mit guten Chancen für beide Mannschaften. Lukas Mey erhöhte auf 2:0 (52.), Tim Esten konnte kurz darauf auf 2:1 verkürzen (56.) – Borger hatte zuvor Laubachs Keeper Jonas Landen den Ball weggespitzelt. Vom Elfmetertor durch Ole Conrad zum 3:1 (59.) nach einem Foul vom Philipp Schmitz erholten sich die Bäckerjungen dann jedoch nicht mehr. „Ich möchte weder von einer guten noch von einer schlechten Leistung sprechen“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz (85. Lochner), Wilbert, L. Schmitz, Saftig (60. Idrizi), de Abreu (75. M. Wingenbach), Demiraj (60. Dshabrailow), Reintges (75. L. Wingenbach), Dolon, Borger, Esten

SR: Naemi Breier (Zerf)

Zuschauer: 200

Tore: 1:0 Oster (45.), 2:0 Mey (52.), 2:1 Esten (56.), 3:1 Conrad (59., Foulelfmeter)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 6. September (14 Uhr). Dann gastiert der TuS Kirchberg auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)

 




2:0 beim SV Untermosel – Bäckerjungen erreichen die dritte Runde des Rheinlandpokals

Nach Andernacher Maßstäben könnte man es fast schon einen Pokallauf nennen. Zum zweiten Mal in Folge überstehen unsere Bäckerjungen die beiden Auftakthürden und stehen nach einem 2:0 (2:0)-Auswärtssieg beim Bezirksligisten SV Untermosel wie in der Vorsaison in der dritten Runde des Rheinlandpokals. „Es war ein harter Fight, in dem wir auch ein wenig von dem Glück hatten, was uns am Samstag gefehlt hat“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit war es Neuzugang Mike Borger, der mit einem Doppelpack für das Weiterkommen sorgte. Nach einer Halbfeld-Flanke von Benjamin Saftig traf er zum 0:1 (54.). Dem späten 0:2 ging eine starke Kombination über Tim Esten und Gian Luca Dolon voraus (83.). „Im Pokal gibt es nicht schön oder hässlich. Im Pokal gibt es nur ausscheiden oder weiterkommen. Wir sind weitergekommen.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Saftig, Dshabrailow (46. de Abreu), M. Wingenbach (46. Weidenbach), L. Wingenbach (46. Wilbert), Reintges (77. Demiraj), Idrizi (62. Esten), Dolon, Borger

SR: Niclas Berg (Sohren)

Zuschauer: 200

Tore: 0:1/0:2 Borger (54./83.)

Das nächste Spiel bestreitet unsere SG 99 Andernach am Samstag, 30. August (16 Uhr) beim SV Laubach.

(mlat)




1:3 gegen Mülheim-Kärlich – Bäckerjungen scheitern am Glück und an sich selbst

Fußball ist ein Ergebnissport. Selten passte die alte Weisheit für ein Spiel der SG 99 Andernach besser als an diesem Samstag. Gegen den amtierenden Vizemeister SG 2000 Mülheim-Kärlich waren die Bäckerjungen über weite Strecken die aktivere und spielerisch bessere Mannschaft. Dass die Partie dennoch 1:3 (0:2) endete, lag an effektiveren Gästen und dem fehlenden Spielglück in den entscheidenden Situationen.

„Ich bin total zufrieden. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, die aber leider nicht genutzt. Vor dem Tor wären wir manchmal besser eigennütziger gewesen“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Bis zur Pause war das Chancenverhältnis in Andernach ziemlich ausgeglichen. Doch während Tim Esten noch aus spitzem Winkel das Tor verfehlte, reichte Mülheim-Kärlich ein einfacher Angriff gegen zu passive Gastgeber. Tom Weis musste zum 0:1 nur noch flach ins Eck abschließen (22.). Knifflig wurde es zwei Minuten später: Erst wurde ein Esten-Schuss, dann ein Versuch von Mike Borger auf der Linie geklärt. Nach Ansicht der allermeisten Anwesenden war bei der zweiten Rettungstat eine Hand im Spiel. Schiedsrichter Jan-Hagel Engel sah das anders und ließ weiterspielen.

Mit der Führung im Rücken zeigten sich die Mülheimer vor dem gegnerischen Tor weiterhin kaltschnäuziger. Nach einem Freistoß tauchte Dominic Fuß völlig frei vor SG-Schlussmann Jannis Koch auf und erzielte das 0:2 (33.). Den möglichen Andernacher Anschlusstreffer verpassten kurz vor der Pause erst Borger (42.), dann Gian Luca Dolon, der nur den Außenpfosten traf (45.).

Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff fiel stattdessen das vorentscheidende 0:3 durch Martin Jacobs. Wieder monierte die Andernacher Bank den Treffer, dieses Mal wegen Abseits. Wieder entschied Schiedsrichter Engel anders.

Statt sich ihrem Schicksal zu ergeben, spielte die junge Andernacher Mannschaft nun geradezu befreit auf. Die Gastgeber dominierten die zweite Halbzeit nach dem frühen Schock vollkommen, einzig die Entschlossenheit im gegnerischen Strafraum blieb mangelhaft. Dolon traf erst den Pfosten, bevor sein Nachschuss auf der Linie geklärt wurde (48.), Tim Esten (56.) und Philipp Schmitz (61.) scheiterten jeweils an Gästekeeper Hamada Ahmad Khamil.

Für den hochverdienten Ehrentreffer musste so ein Strafstoß herhalten. Der eingewechselte Argjend Idrizi wurde gefoult, Mike Borger verwandelte sicher zum 1:3 (78.). Mehr war trotz intensiver Schlussoffensive dann aber nicht mehr drin. „Wenn wir so spielen, werden wir noch sehr viele Punkte holen“, sagt Kossmann.

Es spielten: Koch, P. Schmitz, Wilbert (88. Weidenbach), L. Schmitz, Saftig (65. Dshabrailow), M. Wingenbach (65. de Abreu), Neunheuser (71. L. Wingenbach), Reintges, Dolon, Borger, Esten (71. Idrizi)

SR: Jan-Hagen Engel (Monzelfeld)

Zuschauer: 250

Tore: 0:1 Weis (22.), 0:2 Fuß (33.), 0:3 Jacobs (46.), 1:3 Borger (78., Foulelfmeter)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Mittwoch, 27. August um 19.30 Uhr. Dann gastieren unsere Bäckerjungen zur zweiten Runde des Rheinlandpokals beim SV Untermosel Kobern-Gondorf.

(mlat)




2:5 nach 2:0 – Warum Trainer Kim Kossmann nach der Auswärtsniederlage in Ahrweiler dennoch zufrieden ist

Verkehrte Welt bei unserer SG 99 Andernach. War Kim Kossmann nach dem 4:1-Auftakterfolg gegen Arzfeld noch unzufrieden, klingt er nach der 2:5-Auswärtsniederlage beim Ahrweiler BC deutlich versöhnlicher. „Wir haben das gut gemacht, ich bin zufrieden mit der Leistung. Der Gegner war halt deutlich besser“, sagt der SG-Trainer.

Beinahe hätte es für die ambitionierten Gastgeber vor beachtlichen 718 Zuschauern im Apollinarisstadion zu einem Start-Ziel-Sieg gereicht. Doch weil Ahrweiler in den ersten beiden Minuten zwei Hundertprozentige ausließ und Andernach gut umschaltete, sah es zumindest in der ersten Halbzeit nach einer Überraschung aus. Erst verwandelte Mike Borger einen Strafstoß zum 0:1 (15.), später erhöhte er nach schöner Vorarbeit von Gian Luca Dolon sogar auf 0:2 (43.).

„Dann haben wir mit dem Pausenpfiff katastrophale Fehler gemacht“, sagt Kossmann über die Szene, die er nach Spielende als „Genickbruch“ bezeichnete. Zwei Ballverluste von Daniel Neunheuser und Daniel Herbst ebneten Ümit Mehmet Kuzu den Weg zum 1:2-Anschlusstreffer (45. +1). Direkt nach Wiederanpfiff sorgte Ahrweilers Torjäger Almir Porca schon für das 2:2 (46.).

Die Gastgeber zeigten sich nun mit ihrer physischen Stärke und höherklassiger Erfahrung als ein zu guter Gegner für die junge Mannschaft der Bäckerjungen. Almir Porca köpfte nach einer Ecke das 3:2 (55.), der in Andernach geborene Ex-Drittligaprofi Markus Pazurek erhöhte auf 4:2 (73.). Für den 5:2-Endstand sorgte dann wiederum Porca mit einem wunderschön getretenen Freistoß (81.).

„Wir haben gut dagegengehalten, aber das war eine klasse Mannschaft“, sagt Kossmann. Er wolle seinem zu großen Teilen gerade erst der A-Jugend entwachsenen Team trotz mancher Fehler keinen Vorwurf machen. „Das war absolut in Ordnung.“

Es spielten: Koch, Wilbert, P. Schmitz, Herbst (69. Idrizi), L. Schmitz, de Abreu (89. Lochner), Neunheuser (69. Esten), L. Wingenbach (54. Saftig), Reintges, Dolon (90. Datz), Borger

SR: Ralf Volk (Koblenz)

Zuschauer: 718

Tore: 0:1/0:2 Borger (15., Foulelfmeter/43.), 1:2 Kuzu (45.+1), 2:2/3:2/5:2 Porca (46./55./81.), 4:2 Pazurek (73.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 23. August. Dann gastiert um 14 Uhr die SG 2000 Mülheim-Kärlich auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)

 

Daniel Herbst und die SG 99 Andernach musste sich am Ende mit 2:5 in Ahrweiler geschlagen geben. Foto: René Weiss