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Heimsieg gegen den Tabellenzweiten – Bäckerjungen gewinnen 2:1 gegen Wittlich

Kim Kossmann hatte schon so eine Ahnung. „Ich wusste, dass wir gewinnen“, sagte Andernachs Trainer nach Spielende. Nach dem schwachen Auftritt in Kirchberg glaubte er an ein anderes Gesicht seiner Mannschaft und volle Motivation gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiss Wittlich. Die Bestätigung kam nach 90 Minuten: Eine starke Leistung und ein 2:1 (2:0)-Heimsieg.

Dabei war vor allem in der ersten Halbzeit schon erkennbar, welche der beiden Mannschaften unbedingt in die Oberliga aufsteigen möchte. Die Gäste aus Wittlich übernahmen die Kontrolle und erspielten sich erste gute Chancen auf den Führungstreffer. Alexander Klein (7.) und Christopher Bibaku (13.) verpassten knapp das Tor. Erst mit fortlaufender Spielzeit hielten die Bäckerjungen besser dagegen und Wittlich erfolgreich vom eigenen Tor fern.

Das änderte sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit. Wittlich kam nun dem Führungstreffer mehrfach sehr nah. Ralf Rizvani traf von der Strafraumgrenze den Pfosten (39.), abgefälschte Schüsse von Jonas Tarik Ercan (39.) und Bibaku (43.) flogen nur knapp vorbei. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Argjend Idrizi gewann den Ball in der eigenen Hälfte, startete durch, legte ab auf Gian Luca Dolon, bevor im Zentrum Filip Reintges aus kurzer Distanz zum 0:1 traf (45.). Für die Krönung der perfekten Halbzeit-Schlussphase der Andernacher sorgte dann Philipp Schmitz, der aus über 30 Metern zum 0:2-Pausenstand einschoss (45.+3).

„Wir wollten tief stehen, die Null halten“, sagt Kossmann. Ein Konzept, das bis dato, mit ein wenig Glück, voll aufging. In der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste zunächst wieder die Kontrolle, ohne sich dabei die Chancen der ersten 45 Minuten zu erspielen. Im Gegenteil: Die bislang so effektiven Andernacher zeigten starken Konterfußball und ließen dabei mehrfach die Vorentscheidung liegen. Dolon überwand nach schnellem Ballgewinn Gästetorhüter Daniel Ternes, verfehlte aber knapp den langen Pfosten (58.). Auch Mike Borger hatte Ternes schon umspielt, sein Schuss wurde aber auf der Linie geklärt (59.), ebenso wie in letzter Sekunde das entscheidende Alexis-Weidenbach-Zuspiel auf ihn (61.).

In der Schlussphase nahm der Wittlicher Druck zwar zu, die beste Torchance hatte jedoch wieder Andernach durch Reintges (80.). Das änderte sich erst mit einem indirekten Freistoß wegen Rückpasses, den Rizvani eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer verwandelte (84.). Die Gastgeber mussten in den Schlussminuten so noch einmal bangen, bis auf einen Halbdistanzschuss durch Gabriel Harig (90.+1) sprang für die ambitionierten Gäste jedoch nichts mehr heraus.

„Dass es am Ende nochmal spannend wird, sind wir selbst schuld“, sagte Kossmann, der sonst aber voll des Lobes für seine Mannschaft war.  „Wir haben alles herausgehauen und um jeden Ball gekämpft. Der Wille muss immer stärker sein als der Gegner.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, L. Schmitz, Schiffers (89. de Abreu), Dshabrailow (77. Saftig), Weidenbach, Drinor Demiraj, Drilon Demiraj (90.+3 Seker), Reintges, Idrizi (55. Borger), Dolon (80. Engels)

SR: Gregor Loosen (Treis-Karden)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Reintges (45.), 2:0 P. Schmitz (45.+3), 2:1 Rizvani (84.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Mittwoch, 18. März beim TuS Immendorf. Der Anpfiff erfolgt um 19.30 Uhr.

(mlat)

 




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 10

Die zehnte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den VfL Bochum (Sonntag, 15. März, 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach) gibt’s HIER als digitale Version (31 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Verdiente 0:3-Auswärtsniederlage – Andernachs Kirchberg-Fluch hält an

Es bleibt dabei: Sobald eine Auswärtsfahrt in den Hunsrück nach Kirchberg ansteht, scheinen die Bäckerjungen das Fußballspielen zu verlernen. So auch beim 0:3 (0:3) am Sonntag. „Ich war so unzufrieden, dass ich in der Halbzeit fünf Mal gewechselt habe. Dann wurde es besser, aber nicht gut“, so das bittere Fazit von Andernachs Trainer Kim Kossmann.

Deutlich flüssiger lief es hingegen im Offensivspiel der Gastgeber. Zweimal Jonas Heimer (11./38.), einmal Nico Wilki (44.), nachdem sich SG-Torhüter Luca Jordi Bolz beim Rauslaufen verschätzt hatte, fertig war die 3:0-Pausenführung. „Wir haben vieles vermissen lassen, lethargisch verteidigt und die zwei, drei Chancen, die wir hatten, kläglich vergeben“, sagt Kossmann.

Nach den fünf Andernacher Halbzeit-Wechseln passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Für ein unrühmliches Ende sorgte Kirchbergs Jannik Auler, der Alexis Weidenbach über 25 Meter hinweg verfolgte, um ihm von hinten in die Beine zu treten (90.+3). Das Ergebnis war ein ebenso sinnloser wie verdienter Platzverweis kurz vor Schlusspfiff.

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, Saftig (46. L. Schmitz), de Abreu (46. Drilon Demiraj), Dshabrailow, Weidenbach, Drinor Demiraj, Reintges (46. M. Wingenbach), Idrizi, Borger (46. L. Wingenbach), Dolon (46. Schiffers)

SR: Matthias Munkler (Leiwen)

Zuschauer: 156

Tore: 1:0/2:0 Heimer (11./38.), 3:0 Wilki (44.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Samstag, 14. März um 14 Uhr. Dann gastiert der SV Rot-Weiss Wittlich auf dem Andernacher Kunstrasen.

(mlat)




3:3 gegen Laubach – wildes Unentschieden zum Heimauftakt

Der erhoffte Dreier ist es im ersten Bäckerjungen-Heimspiel des neuen Rheinlandliga-Jahres nicht geworden. Gegen den SV Laubach mussten sie die Gastgeber mit einem 3:3 (2:2) zufriedengeben. Ein Ergebnis, das Trainer Kim Kossmann schockiert zurückließ. „Was wir an Chancen vergeben, ist Wahnsinn“, sagte er, um gleich die vielen vergebenen Hundertprozentigen seiner Mannschaft aufzuzählen.

Bereits die ersten drei Minuten waren sinnbildlich für den Spielverlauf an diesem sehr windigen Samstag. Gian Luca Dolon scheiterte von der Strafraumgrenze am stark reagierenden Gästekeeper Jonas Landen (2.), auch die darauffolgende Ecke flog gefährlich durch den Strafraum. Das Tor fiel dann jedoch sehr einfach auf der Gegenseite. Die umgestellte Andernacher Abwehr schlief, Lucas Christof war frei durch und Lars Oster musste dessen Zuspiel nur noch zum 0:1 ins leere Tor einschieben (3.).

Es blieb zunächst ein wildes und strukturarmes Hin-und-her. Mehr Spielkontrolle gelang den Andernachern erst nach dem verdienten Ausgleich durch Argjend Idrizi, der im Strafraum an den Ball kam und diesen nach zwei Körpertäuschungen gezielt zum 1:1 ins Eck setzte (23.). In der Nachspielzeit schien Philipp Schmitz für das Andernach Happy End der ersten Hälfte zu sorgen, als er einen Freistoß aus 35 Metern über den Innenpfosten im Tor versenkte (45. +1). Doch ein unnötiges Foulspiel und ein sicher ausgeführter Elfmeter führten doch noch zum 2:2-Ausgleich durch Oster (45.+5).

Nach Wiederanpfiff nahmen Dominanz und Chancenwucher der Andernacher weiter zu. Idrizi hatte die sichere Führung auf dem Fuß, holte aus kürzester Distanz aber viel zu kräftig aus und setzte den Ball daneben (48.). Drilon Demiraj grätschte den Ball aus fünf Metern in die Arme Landens (53.). So musste Mike Borger per Flachschuss für das vorerst erlösende 3:2 sorgen (57.).

Die Bäckerjungen blieben zunächst dran. Dolon (58./62.) und Idrizi (59.) vergaben weitere Top-Chancen zur beruhigenden Zwei-Tore-Führung. Doch mit fortschreitender Spielzeit wurden die Räume auch in der Andernacher Hälfte wieder größer. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Vorne scheiterte zwei Mal der eingewechselte A-Junior Adam Lemghar (72./73.), hinten musste Luca Jordi Bolz mit einer Spitzenparade gegen Oster die Führung retten (72.). Zwei Minuten später war Bolz dann jedoch machtlos, als Lukas Mey den Ball zum 3:3 ins Eck schlenzte.

Nach einer gelb-roten Karte Steffen Schmitt (80.), blieb Andernach noch eine Schlussphase in Überzahl, um den erhofften Sieg einzufahren. Doch die Gastgeber kamen nicht mehr über Ansätze hinaus. „Wir hatten 90 Minuten Zeit, es besser zu machen“, sagt Kossmann. „Den Punkt nehmen wir nun mit.“

Es spielten: Bolz, P. Schmitz, Reintges, Dshabrailow, Schiffers (82. M. Wingenbach), Weidenbach, Saftig (46. de Abreu), Demiraj, Idrizi (70. Lemghar), Borger (87. Bajramaj), Dolon (87. Seker)

SR: Patrick Heim (Hohenstein)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1/2:2 Oster (3./45.+5, Foulelfmeter), 1:1 Idrizi (23.), 2:1 P. Schmitz (45.+1), 3:2 Borger (57.), 3:3 Mey (74.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Sonntag, 8. März um 15.30 Uhr beim TuS Kirchberg.

(mlat)




Wiedergutmachung gelingt nur halb – SG 99 verliert 1:3 in Mülheim-Kärlich

Die gute Nachricht vorweg: Nach zwei desaströsen Auftritten in den vergangenen beiden Jahren hat sich die SG 99 Andernach am Freitagabend in Mülheim-Kärlich endlich wieder als starker Gegner präsentiert. Punkte brachte das beim 1:3 (1:2) nur leider wieder nicht ein. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich bin total zufrieden mit der Leistung. Aber vor dem Tor müssen wir einfach effektiver werden“, sagt Trainer Kim Kossmann.

Immer wieder brachte der Andernacher Angriff um Gian Luca Dolon und Mike Borger die Mülheimer Hintermannschaft in größte Schwierigkeiten. Der Ball wollte jedoch aus dem Spiel heraus trotz bester Möglichkeiten 90 Minuten lang nicht hinter die Linie. Für den einzigen Andernacher Treffer des Tages musste stattdessen ein Elfmeter herhalten, den Borger sicher zum 0:1 verwandelte (25.).

Mülheim schlug erst ebenfalls per Standard zurück (28.), als Tizian Sauer zum 1:1 ausglich und drehte dann mit der größten Aufreger-Szene der Partie das Spiel. Aaron de Abreu wird nicht nur nach Ansicht Kossmanns klar gefoult, doch das Spiel läuft weiter. Pascal Steinmetz nutzt die allgemeine Verwirrung, um den Ball zum 2:1 einzuschieben (44.).

Auch in der zweiten Halbzeit bleiben die Bäckerjungen am Drücker und lassen andersherum hinten fast überhaupt nichts zu. Erst in der Nachspielzeit gelingt Martin Jacobs gegen mittlerweile dezimierte Andernacher der Treffer zum 3:1-Endstand (90.+2). Neben dem Ergebnis bitter: Leon Schmitz, der mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste (40.).

„Ich weiß nicht, wie wir das Spiel verloren haben“, sagt Kossmann. „Es tut brutal weh, weil wir meiner Meinung nach die bessere Mannschaft waren.“

Es spielten: Koch, P. Schmitz, L. Schmitz (40. Drinor Demiraj), de Abreu (68. Idrizi), Schiffers (82. Seker), Weidenbach, Saftig, M. Wingenbach (55. Dshabrailow), Reintges, Dolon, Borger

Besonderheit: Gelb-rote Karte gegen Drinor Demiraj (Andernach, 90.).

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am Samstag, 28. Februar gegen den SV Laubach. Der Anpfiff auf dem Andernacher Kunstrasen erfolgt um 14 Uhr.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 9

Die neunte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen den 1. FFC Turbine Potsdam (Sonntag, 8. Februar, 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig) gibt’s HIER als digitale Version (32 Seiten / 13 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Jahreshauptversammlung: Die SG 99 rückt näher zusammen

Sportlich sind die Aushängeschilder der SG 99 Andernach auf einem erfreulichen Weg, organisatorisch wird die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen dabei immer enger. Das war die Kernbotschaft der Jahreshauptversammlung, die Ende Dezember im Besprechungsraum des Vereins an der Stadionstraße stattfand. „Der Verein rückt näher zusammen und ist sich seiner Aufgaben bewusst“, sagte der Geschäftsführer Männer und Junioren Philipp Loosen.

Turnusgemäß standen keine Wahlen des gesamten Vorstands auf dem Programm, einige Positionen wurden allerdings neu besetzt. Laura Kossmann übernimmt zur großen Freude des Vereins kommissarisch das Amt als Schatzmeisterin. Magdalena Schumacher und Jörg Arndt wurden ohne Gegenstimmen zu Kassenprüfern gewählt.

Die großen Saisonziele auf dem Platz mit dem Klassenerhalt der Frauen in der Zweiten Bundesliga und der Herren in der Rheinlandliga sind mit Platz fünf und sieben zur Winterpause in greifbarer Nähe. Neben den Platz hofft der Verein auf dringend benötigte Gelder zur Sanierung des Andernacher Stadions. Ein Förderprogramm des Bundes könnte dabei Abhilfe schaffen. „Das wäre ein Meilenstein“, sagt der Geschäftsführer Frauen und Juniorinnen Florian Stein.

(mlat)




SG 99 Andernach lädt am ersten Januar-Wochenende zum LTS Neujahrscup

Das neue Jahr beginnt in Andernach mit einem Wochenende voller Budenzauber. Der LTS Neujahrscup lockt vom 2. bis 4. Januar zu gleich fünf Hallenturnieren in die Beethovenhalle (Ludwig-Hillesheim-Straße 1).

Höhepunkt des Fußballwochenendes ist das Seniorenturnier am Sonntag, 4. Januar (ab 12.30 Uhr). Hierzu empfangen die gastgebenden Bäckerjungen neben den Rheinlandliga-Rivalen Eintracht Mendig und SG 2000 Mülheim-Kärlich auch Rot-Weiß Koblenz sowie die A-Junioren der TuS Koblenz. Komplettiert wird das Feld durch den SV Weitersburg, den SV Niederwerth und den VfL Oberbieber. Das Finale ist gegen 17 Uhr geplant.

Aber auch zuvor bietet der LTS Neujahrscup viele spannende Begegnungen unterschiedlichster Zielgruppen. Der Freitag (2. Januar) gehört ab 16.30 Uhr ganz den Firmenmannschaften, der Samstag (3. Januar) den E-Junioren (ab 9 Uhr) und den Ü35-Teams (ab 16.30 Uhr). Sonntags treten vor dem Seniorenturnier bereits ab 9.30 Uhr die F-Junioren gegen den Ball.

Der Eintritt zu allen Turnieren ist frei, für Essen und Trinken ist gesorgt. Die SG 99 Andernach freut sich auf spannende Spiele und möglichst viele interessierte Zuschauer in der Beethovenhallle.

(mlat)




Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 8

Die achte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen Viktoria Berlin (Sonntag, 21. Dezember, 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig) gibt’s HIER als digitale Version (3 Seiten / 15,5 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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Kostenloser Download: Das digitale Bäckermädchen-Magazin – Ausgabe 7

Die siebte Ausgabe des Bäckermädchen-Magazins in der Saison 2025/26 zum Spiel unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 14. Dezember, 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig) gibt’s HIER als digitale Version (32 Seiten / 18,4 MB) zur Ansicht und/oder zum Download:

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