1:3 in Trier-Tarfost – Kossmann ärgert sich über unnötige Niederlage

Die kleine Serie unserer Bäckerjungen endete am Freitagabend an der Mosel. Nach fünf Spielen ohne Niederlage musste sich die SG 99 Andernach beim FSV Trier-Tarforst mit 1:3 (0:2) geschlagen geben. „Eine bittere Niederlage“, sagt Andernachs Trainer Kim Kossmann. „Hier wäre mehr drin gewesen.“

Vielleicht wäre alles anders verlaufen, hätte Gian Luca Dolon in der ersten Minute seinen Stürmerkollegen Philipp Pitkowski genauer in Szene gesetzt. Beide liefen allein auf das Tarforster Tor zu, Dolons Pass geriet etwas zu steil. Die erste Großchance war vergeben. Effektiver zeigten sich da die Gastgeber, profitierten allerdings auch von der mangelnden Spielpraxis der Andernacher Außenspieler. Sowohl das 1:0 durch Benedikt Decker (9.) als auch das 2:0 Dustin Knürr (12.) waren nicht gut verteidigt.

Die Bäckerjungen steckten trotz des Doppelschlags nicht auf, erspielten sich weitere Möglichkeiten. Pitkowski vergab aus fünf Metern, auch Dolon war dem Anschlusstreffer nah. „Zur Pause hätte es auch gut Unentschieden stehen können“, sagt Kossmann. Die großen Comeback-Hoffnungen endeten dann jäh kurz nach Wiederanpfiff, als wiederum Decker einen Strafstoß zum 3:0 verwandelte (47.).

„Wir haben dann trotzdem nicht aufgegeben“, sagt Kossmann. Dolon gelang nach Vorarbeit des eingewechselten Mike Borger noch das 3:1 (77.), mehr Zählbares geschah trotz guter Möglichkeiten auf beiden Seiten nicht mehr.

Es spielten: Bolz (39. Koch), L. Schmitz, Saftig (82. Groß), Dudkiewicz (72. Borger), Drilon Demiraj, Weidenbach (72. Wingenbach), Reintges, Idrizi, Blohm (46. Lemghar), Pitkowski, Dolon

SR: Jan-Hagel Engel (Gonzerath)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0/3:0 Decker (9./47., Foulelfmeter), 2:0 Knürr (12.), 3:1 Dolon (77.)

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 am Dienstagabend (20 Uhr) mit dem Achtelfinale des Rheinlandpokals. Dann sind die Sportfreunde Eisbachtal auf dem Andernacher Kunstrasen zu Gast.

(mlat)

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