Rheinlandliga: Andernach im Aufwind

SG 99 Andernach – FSV Trier-Tarforst 3:0 (3:0)

Andernach. Bei der SG 99 Andernach wissen die Zuschauer in diesen Tagen nie so ganz, was sie zu erwarten haben. Zeigten die Bäckerjungen vor Wochenfrist beim 1:5 in Windhagen noch eine absolut indiskutable Leistung, gelang am Samstag ein ungefährdeter 3:0-Heimsieg gegen Trier-Tarforst. Trotz aller Schwankungen: Der Trend geht bei den Andernachern in die richtige Richtung.

Nach vier Siegen aus den letzten sechs Spielen klettert die Mannschaft auf Tabellenplatz 13. Gegen Tarforst war nach einer halben Stunde alles entschieden. Nach Vorarbeit von Jan Hawel traf Daniel Kossmann nach 18 Minuten zum 1:0. Hawel selbst legte zwei schnelle Kopfballtreffer nach. Eine Ecke von Kim Kossmann nutzte er zum 2:0 (22.), einen langen Einwurf von Philipp Schmitz zum 3:0 (28.). Für den KO der Gäste sorgte zwei Minuten später SG-Keeper Niklas Nett. Nach einem Foul von Tim Hoffmann an der Strafraumgrenze gab es Elfmeter für die Gäste. Der gefoulte Lukas Herkenroth trat an, Nett hielt und verhinderte somit eine mögliche Aufholjagd. „Das war sicherlich ein Schlüsselmoment. Wenn wir da das 3:1 bekommen, wird es vielleicht noch einmal knapp“, sagte Andernachs Trainer Franz Kowalski.

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Vor allem in der zweiten Halbzeit gewannen die Gäste zeitweise Oberwasser, wirklich klare Torchancen erspielten sie sich jedoch nicht. „Das Spiel hätte noch zwei Stunden gehen können. Heute hätte Trier kein Tor mehr erzielt“, sagte Kowalski. Auch von Andernach kam nicht mehr sonderlich viel. Die beste Chance auf das 4:0 hatte Alexander Unruh noch vor der Pause. Er setzte den Ball jedoch freistehend in die Wolken (34.). So blieb es für die Andernacher beim verdienten 3:0-Heimerfolg. „Das war ein gutes Spiel von uns. Wir waren heute die bessere Mannschaft“, resümierte auch Kowalski.

Das nächste Spiel bestreitet die SG 99 Andernach am kommenden Sonntag, 2. Dezember um 15.30 Uhr. Gegner auf dem Andernacher Kunstrasen ist dann die SG Hochwald-Zerf.

Andernach: Nett, K. Begen, Schmitz, M. Begen, Unruh (87. Burgmer), Neunheuser, Hoffmann, K. Kossmann (74. Urbatzka), Conrad (82. Külahcioglu), D. Kossmann, Hawel

Trier-Tarforst: Dahm, Lackas (46. Schneider), Heitkötter (82. Stüber), Gorges, Picko, Dammer (74. Bauchmüller), Lauer, Keller, Chalve, Hahn, Herkenroth

SR: Christian Fritzen (Neuwied)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 D. Kossmann (18.), 2:0/3:0 Hawel (22./28.) Besonderes Vorkommnis: Nett hält einen Foulelfmeter von Herkenroth (Trier-Tarforst, 30.).

Text von Marc Latsch

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